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Bunt Spenden

  • 22. Juni 2014, noch kein Kommentar

Bunt Spenden: Homo- und bisexuellen Männern ist es noch immer verboten, Blut zu spenden. Zum Berliner CSD wurde jetzt eine Onlinepetition gestartet, um diese Diskriminierung zu beenden.

"Bunt Spenden" heißt die gemeinsame Aktion des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD), des Berliner CSD e.V. und der Agentur DDB Tribal Berlin. Das strikte Verbot sei "nicht nur diskriminierend, sondern auch sinnlos", heißt es in einer Pressemitteilung. "Schließlich wird jede Blutkonserve kontrolliert und neue Technologien haben HIV-Tests schneller, günstiger und genauer gemacht." Zudem sei Spenderblut knapp.

Die Kampagne setzt dabei auf ein starkes Symbol: Stellvertretend für das Blutspendeverbot wurde das Rot aus der Regenbogenfahne entfernt und die Fahne so auf der Petitions-Webseite buntspenden.de platziert.



Mit jeder gesammelten Stimme füllt sich der rote Streifen in Echtzeit wieder auf, zeigt die Unterstützung aus ganz Deutschland und macht die Petition zum Live-Ereignis. Ziel ist es, mit "Bunt Spenden" insgesamt 50.000 Stimmen zu sammeln und diese der Bundesärztekammer zu übergeben sowie mit Unterstützern wie Thomas Hitzlsperger eine öffentliche Diskussion anzustoßen.

Grundlage für die in Deutschland anhaltende Diskriminierung ist die veraltete Gesetzgebung. Die aktuellen Hämotherapie-Richtlinien gehen im Kern zurück auf das Transfusionsgesetz von 1998. Seither gehören bi- und homosexuelle Männer zur Hochrisikogruppe. (cw)


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