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Fünfter Trans-Pride in Istanbul

In der türkischen Metropole zeigten tausende LGBT am Sonntag der Welt, wie eine bunte und politische Demonstration aussehen kann.



Der Protest startete an der französischen Botschaft, nachdem die Polizei einen Beginn am Taksin-Platz verboten hatte. In einem Pressestatement beschworen die Veranstalter den Kampf gegen ein "korruptes Regime". Man werde für die Rechte von Homo- und Transsexuellen und Transgendern kämpfen, "auf der Straße, in den Parks und in den Gefängnissen".



Gefordert wurden umfangreiche Antidiskriminierungsmaßnahmen, eine Lockerung der Prostitutionsverbote und die Einführung von Gesetzen gegen Hassverbrechen. Gegen Transpersonen war es in den letzten Jahren immer wieder zu Gewalt, bis hin zu mehreren Morden, sowie zu Schikane und Verfolgung durch Beamte gekommen.



Der Trans-Pride fand zum fünften Mal statt, er leitet die Istanbuler CSD-Woche ein, die in einer großen Parade endet. Auch in anderen türkischen Städten finden in diesen Tagen größere Pride-Demos statt.



Fotos: Sevra / KAOS GL, Lambda Istanbul, @leventpuskin


-w-

#1 asdfAnonym
#2 timpa354Ehemaliges Profil
  • 23.06.2014, 18:01h
  • Bravo!!! Erdogan scheint die Türkei rückwärts zu führen, zu sehen auch an immer mehr sichtbaren Kopftüchern. Ich hoffe das am Ende die Menschenrechte gewinnen und jeder so sein kann wie er ist.Ich habe große Achtung vor dem Mut der Menschen.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 RudolfAnonym
  • 23.06.2014, 20:58h
  • das obere bild sieht mit der scherpe usw aus wie eine gewöhnliche siegerin einer gewöhnlichen misswahl...muss man denn jeden mist von heteros kopieren?
    das gefällt mir an vielen transpersonen nicht, die beschimpfen schwule die sich nicht als queere frau verkleiden ( einfach weil sie keine affinität dazu haben),biedern sich aber selber den bräuchen der heteros an und feiern sich nur weil sie sich als frau empfinden...als wären sie was besseres/ schöneres als männer.
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#5 Harry1972Profil
  • 23.06.2014, 23:17hBad Oeynhausen
  • Sie biedern sich nicht den Bräuchen der Heteros an, sie leben die Bräuche der Menschheit, der sie und wir alle angehören. Da finde ich es völlig legitim, Misswahlen oder meinetwegen auch Trachtengruppen oder dergleichen quasi zu "kopieren". Das zeigt letztlich nur, wie ähnlich sich die Menschen sind und im Übrigen ist mir noch keine Transe oder Transperson hochnäsig begegnet. Im Gegenteil habe ich unter diesen Menschen sehr viele überraschend angenehme Zeitgenossen vorgefunden.
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#6 Queer RageAnonym
  • 23.06.2014, 23:25h
  • @Rudolf
    Mir ist noch keine Trans*person begegnet, die Schwule beschimpft, weil sie sich nicht als 'queere Frau' verkleiden. Und selbst wenn. Was ist an Einzelaussagen schon repräsentativ für eine ganze Menschengruppe? Warum sollen sich Trans*frauen nicht feiern? Wie kannst du Trans*frauen einerseits dafür kritisieren und andererseits einfordern, dass man dich in deiner männlichen Kleidung akzeptieren soll? Schließlich scheinst du dich auch 'den Bräuchen der Heteros anzubiedern'.
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