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Mit Kamasutra gegen Polizeigewalt

  • 12. Juli 2014, noch kein Kommentar

Mit Kamasutra gegen Polizeigewalt: "Filme deine Morde wie Liebesszenen und deine Liebesszenen wie Morde", meinte schon Alfred Hitchcock. Getreu diesem Motto knüpft eine brasilianische Kampagne gegen Polizeigewalt an den indischen Erotik-Klassiker Kamasutra an.

Hintergrund der homoerotischen Plakatserie unter dem Namen "Kamasurra" (auf Deutsch etwa "Kamaprügel"): Im WM-Gastgeberland wurden in den vergangenen Monaten Hunderte Menschen bei Demonstrationen durch Tränengas und Gummigeschosse verletzt. Seit rund einem Jahr gehen Zehntausende Brasilianer gegen Fahrpreiserhöhungen sowie schlechte Gesundheits- und Bildungssysteme auf die Straße, während gleichzeitig enorme Summen für die Fußball-Weltmeisterschaft ausgegeben wurden.

Die insgesamt neun Kamasurra-Stellungen sollen absichtlich verwirren, erklärten die drei Initiatoren Gabriel Morais, Renato Botelho und Bruno Pereira, die sich von den "ursprünglichen Positionen" des Kamasutra inspirieren ließen. "Aber statt Paare, die Liebe machen, sehen wir Polizisten, die Hass verbreiten, während sie Demonstranten missbrauchen."

Wäre die Kampagne nicht auch was für Berlin-Kreuzberg? Tom Schreiber und Stefan Evers, bitte übernehmen Sie! (mize)






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