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Rosa für alle!

Rosa für alle! Von früh an wird Kindern eingetrichtert, dass Rosa nur eine Farbe für Mädchen ist - Jungs in pinken T-Shirts werden in der Schule als schwul verspottet. Die neue Kampagne #freetowearpink will gegen diese Stereotype ankämpfen.

"Einige Jungs mögen Rosa, warum auch nicht?", erklärte Initiatorin Martine Zoer von Quirkie Kids, einem jungen Kindermode-Label, das keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern macht. "Pink ist nur eine Farbe, wie Grün, Blau oder Gelb auch. Kein Kind sollte für das, was es trägt, gehänselt werden."

Um die Kampagne unterstützen, bittet Zoer darum, das Foto oben auf Facebook, Twitter und Co. zu teilen oder - besser noch - eigene Bilder in rosa Klamotten mit dem Hashtag #freetowearpink zu posten. (cw)


-w-

#1 FelixAnonym
  • 23.07.2014, 08:37h
  • Eine dringend überfällige Kampagne:
    es kann doch nicht sein, dass bestimmte Farben mit Vorurteilen belegt werden. Die Welt ist bunt, wieso sollte man diese Buntheit künstlich einschränken?
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#2 PeerAnonym
  • 23.07.2014, 08:47h
  • @Felix:
    Volle Zustimmung!

    Vorurteile gegen Farben oder deren Träger und entsprechendes Mobbing o.ä. erinnern mich an das russische Verbot von Regenbogenflaggen...
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#3 AndyNRWAnonym
  • 23.07.2014, 12:06h
  • Wenn mich die Farbe Pink nicht an die Telekom erinnern würde, fände ich sie eine schöne Farbe.
    Aber dieser Verein, der nach Monaten meine Kündigung nicht akzeptiert, hat mir die Farbe erstmal versaut
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#4 völklinger greisAnonym
#5 keyjahn
  • 23.07.2014, 16:19h
  • vor dem 20 Jahrhundert war rosa sogar die Farbe für Jungs...als helle, kindlichere Variante des sehr männlichen, aggressiven rots der Männer
    erst Anfang des 20 Jahrhunderts kam man auf den Trichter das rosa für Mädchen ist...nachdem die sehr männlichen Matrosen blau-weiße Hemden trugen...
    also...back to the roots!
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 EnyyoAnonym
  • 23.07.2014, 22:36h
  • Der Kleine sieht auf den ersten Blick aber wirklich wie ein Mädchen aus. Und: Jungs und Mädchen entwickeln sich unterschiedlich, wenn sie die freie Wahl haben bevorzugen Jungs Autos und Bären, Mädchen Puppen und Spielküche. Natürlich sollten alle Kinder alle Optionen probieren und verfolgen dürfen, wenn sie Spaß dran haben - aber nicht von Erwachsenen mit aufoktroierten Angeboten oder Farben in eine bestimmte Richtung gedrückt werden.
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#8 anti-reaktionärAnonym
  • 24.07.2014, 13:07h
  • "wenn sie die freie Wahl haben bevorzugen Jungs Autos und Bären, Mädchen Puppen und Spielküche"

    Was ist das denn für ein widerlicher, reaktionärer u. antiwissenschaftlicher Dreck? Wer hat denn in einer von A bis Z heteronormativen u. -sexistischen Gesellschaft, in der schon Kinder immer brutaler auf uniformes Leisten und Funktionieren, auf Konkurrenz, im Sinne der Herrschenden getrimmt werden, wo Existenzängste der Eltern sich immer massiver schon auf Kinder übertragen, "die freie Wahl"?
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#9 ProChangeAnonym
  • 24.07.2014, 13:44h
  • Überfällig! Gute Aktion! @ Enyyo: Das stimmt so nicht. Jungs und Mädchen entwickeln sich wohl unterschiedlich (wenn mensch sie läßt),aber spezifisch in der jeweiligen "Gruppe", heißt, z. B. manche Mädchen wählen die Spielküche, andere das Auto. Genauso sieht es bei den Jungen aus. Alles andere ist Sozialisation. Das wissen wir doch schon seit sooo vielen Jahren. Dass Mädchen und Jungen von Natur aus so oder so wären kann doch kein Mensch mehr hören, zum tausendsten Mal!ProChange
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#10 sperlingAnonym
  • 24.07.2014, 14:37h
  • zu Enyyo:
    >"Natürlich sollten alle Kinder alle Optionen probieren und verfolgen dürfen, wenn sie Spaß dran haben - aber nicht von Erwachsenen mit aufoktroierten Angeboten oder Farben in eine bestimmte Richtung gedrückt werden."

    hast du verstanden, dass genau das auch das ziel dieser aktion ist - die wahlfreiheit ohne druck?

    warum findest du es eigentlich erwähnenswert, dass der "poster boy" "aussieht wie ein mädchen"? ist das ein problem?
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