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Gemalte Selfies

In seiner neuen Jahresausstellung "Hautnah" führt der schwule Münchner Künstler Robert C. Rore das Selfie-Prinzip ad absurdum.

Die Schau in der Münchner Kunstbehandlung thematisiert neue Formen des Privaten, Intimen und des Öffentlichen in den Zeiten von Smartphone und Internet: Rores Figuren sind alle mit einem iPhone oder Samsung Galaxy beschäftigt - mal bekleidet, mal nackt. "Ist es doch genau dieses Gerät, das drauf und dran ist, das Leben seines Nutzers zu dominieren, indem er nolens volens seine Privatsphäre preisgibt", heißt es im Pressetext zur Schau.



Besonders schön ist eine Serie von "Selfies": Robert C. Rore verwandelt die Beliebigkeit des Motivs in Kunstwerke mit Bezügen zu den großen Meistern der Porträtkunst. "Hautnah" bietet damit dauerhaft und unverfälscht auf Leinwand oder Papier gebannte Momentaufnahmen vom Beginn des 21. Jahrhunderts - sie sind Spiegel unserer Zeit.

Zur Ausstellung erscheinen ein 48-seitiger Katalog im Format 21x21cm sowie der Robert C. Rore Kalender 2015. Die Vernissage findet am Donnerstag, den 31. Juli ab 20 Uhr in Anwesenheit des Künstlers statt. (cw)


-w-

#1 stromboliProfil
  • 31.07.2014, 10:14hberlin
  • ja , das gefällt mir gut.. auch als anregung für den sonst nur häckelden oder mäckelnden geeignet...
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#2 YannickAnonym
#3 Harry1972Profil
  • 31.07.2014, 11:44hBad Oeynhausen
  • Echt schön und die "Igitt, ne Muschi!"-Rufer von gestern dürften damit auch Ruhe geben ^^
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#4 seb1983
  • 01.08.2014, 17:09h
  • @harry1972

    Der Typ hat keinen Ständer und vor lauter Haaren sieht man kaum was vom Schwanz.
    Für mich ganz klar total homophob. Emanzipierte und nicht verbürgerlichte Schwule erkennen das
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