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Schwule Knollennasen im Weltall

Schwule Knollennasen im Weltall: Ein kosmisches Schlurchloch, ein Flug mit dem Heiligen Feik Warz zum Planeten Skrotom und ein Scribble-Effekt unter dem Hämeoritengürtel - Ralf Königs neuer Comic "Barry Hoden - Im Weltall hört dich keiner grunzen" spielt in den unendlichen Abgründen des Alls.

Der Band, frisch erschienen im Männerschwarm Verlag, ist die direkte Fortsetzung von "Konrad & Paul - Raumstation Sehnsucht", der im Frühjahr noch bei Rowohlt rauskam. Wir erinnern uns: Freizeitautor Paul Niemöser tippte darin seinen ersten Science-Fiction-Roman in den Laptop. Sein Held Barry Hoden raste am Ende während eines saftigen Blowjobs mit dem Raumschiff "Libido XL" ins tiefe All.

In "Barry Hoden - Im Weltall hört dich keiner grunzen" fängt die interstellare Reise nun erst richtig an. Denn durch einen Zeitsprung, herbeigeführt von einem gigantischen, kosmischen Schlurchloch, stürzt das Raumschiff in ein fremdes Sonnensystem. In ferner Zukunft ist nichts mehr, wie es war: Barry trifft zwar jede Menge Aliens wie Schlammbatzen, Nacktschnacken und Schuppenflechten - aber es gibt leider keine behaarten Männer mehr!

Als Homo Sapiens und noch dazu mit ziemlich Körperfell wird Barry Hoden wie eine Art Schimpanse behandelt und verkauft Eintrittskarten in einem galaktischen Pornokino. "Evolution ist ein Arschloch!", knurrt der Titelheld - und erst durch die Begegnung mit der schnapfgackischen Edelnutte Trulla, die ihn auf den Planeten Prepution mit seinem friedlich grasenden Volk der Brants führt, stellt er fest, dass es sich im Universum doch noch längst nicht ausgegrunzt hat...

Der durchgängig farbige Comic "Barry Hoden - Im Weltall hört dich keiner grunzen" hat 224 Seiten und ist für 22 Euro u.a. bei Amazon erhältlich (ISBN: 978-3-86300-180-3 ). (cw)


-w-

#1 Robby69Ehemaliges Profil
#2 sperlingAnonym
  • 12.11.2014, 13:31h
  • die letzten bücher waren ja, wenn auch immer noch gut, doch teils etwas dröge.
    aber hier findet ralf könig wieder zu dem, was er am besten kann. das ist witzig, albern, hemmungslos trashig, voller phantasievoller zitate, charmant selbstironisch und richtig schamlos.
    klare empfehlung!
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 herve64Profil
  • 12.11.2014, 21:16hMünchen
  • Also, in einem Zug habe ich es nicht geschafft, aber fand ihn trotzdem witzig. Regelrecht hilariös finde ich die Wortkreation "Schnapfgacke", die ich seitdem selbst mit Vorliebe für weibliche Wesen mit penetrant nerviger Stimme und belanglosem Geschnatter gebrauche.
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