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Ein Regenbogenschal für den Papst

Die lesbische Vizepräsidentin des Europaparlaments Ulrike Lunacek hat Papst Franziskus am Dienstag bei seinem Besuch in Straßburg einen Regenbogenschal überreicht.

Die österreichische Grünen-Politikerin erklärte dem freundlich lächelnden Kirchenoberhaupt auf Spanisch, dass der Schal, der von indigenen Frauen in Ecuador gewebt wurde, ein Symbol sowohl für die indigenen Völker in den Anden, für Lesben und Schwule sowie für den Frieden sei.

Vor der Übergabe trug Ulrike Lunacek den Schal schon einmal Probe:



Zudem überreichte die Vizepräsidentin dem Papst einen Brief (PDF). Darin zeigten sich die Grünen beunruhigt über die Haltung der katholischen Kirche zu Frauen, insbesondere in Hinblick auf ihre persönlichen und Fortpflanzungs-Rechte sowie auf ihre Rolle in der Kirche. "Wir sind auch ernsthaft beunruhigt über die fortgesetzte Verurteilung der Homosexualität, aber ermutigt durch einige ihrer persönlichen Aussagen zu diesem sensiblen Thema", schrieben die Fraktionschefs Rebecca Harms und Philippe Lamberts. Außerdem kritisierten die Grünen die mangelnde Aufklärung von Verbrechen des sexuellen Missbrauchs durch Geistliche.

Der Papst selbst ging in seiner Rede vor dem Europaparlament nicht direkt auf das Thema Homosexualität ein, betonte aber mehrfach den Wert "fruchtbarer Familien". Franziskus kritisierte darüber hinaus die europäische Flüchtlingspolitik und forderte zur Rückbesinnung auf Menschenwürde und Solidarität auf. Außerdem sprach das Kirchenüberhaupt über den Hunger in der Welt.

Jede Fraktion hatte das Recht, Besucher zur Papst-Rede in das Plenum einzuladen - bei den Grünen waren es nach Angaben von Lunacek gezielt Vertreter aus den Bereichen LGBT-Rechte, Migration, Minderheiten und Flüchtlinge. (cw)


-w-

#1 Fred i BKKAnonym
  • 26.11.2014, 13:39h
  • einen Schal, das ist mager....bei ueber 260 schwulen Klerikalen ,alleine im Vatikan und auch Ratzi und sein Georg gehen leer aus...
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#2 SebiAnonym
  • 26.11.2014, 18:44h
  • Ich finde es unerträglich, dass Religionsvertreter vor einem demokratischen Parlament sprechen dürfen. Erst recht, wenn es sich um Religions-Führer handelt, die alles tun, um noch mehr Einfluss auf die Politik zu bekommen und ihre Ziele durchzusetzen. Wozu auch die weitere Diskriminierung von Homosexuellen gehört.
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#3 Harry1972Profil
  • 26.11.2014, 21:21hBad Oeynhausen
  • Mit dem blöden Schal wischt der Oberfuzzi der Kinderfickersekte sich doch den Arsch ab und diese Parlamentshansel raffen es nicht.
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#4 antos
  • 26.11.2014, 23:19h
  • "aber ermutigt durch einige ihrer persönlichen Aussagen zu diesem sensiblen Thema" - - - Sensibles Thema?
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#5 Agenda 2020Anonym
  • 27.11.2014, 00:01h
  • Die Krisen-EU der Banken und Konzerne endgültig auf dem Weg zum Gottes- und Kirchen(super)staat...
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#6 Bad HomburgAnonym
  • 27.11.2014, 14:23h
  • Noch lange vor der Entstehung der Gay-Bewegung, symbolisierte der Regenbogen schon in der Bibel den nach der Flut zwischen Gott und Noah geschlossenen Bund und wird als Wahrzeichen bis heute in der Kirchenliturgie gerne verwendet. So waren z.B. 1997 während der Weltjugendtage in Paris die Kleider aller an den hl. Messen beteiligten Geistlichen, Papst Johannes Paul II. inklusive, ausgerechnet mit dem Bild eines Regenbogens geschmückt. Insofern, ein christliches Geschenk an den Heiligen Vater.
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