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That's bullshit!

That's bullshit! Unsere britischen Nachbarn geben Tipps für einen kreativen Umgang mit ausländer- und homofeindlichen Rechtspopulisten: Am Welt-Aids-Tag wurde vor dem Südlondoner Parteibüro der UK Independence Party (UKIP) ein Haufen Kuh-Mist abgeladen.

Mit der Aktion protestierte die Londoner Gruppe "Aids Coalition To Unleash Power" (Act Up) u.a. gegen UKIP-Parteichef Nigel Farage, der ein Einreiseverbot für HIV-positive Migranten gefordert hatte. "Wir haben genug von der Hetze der UKIP gegen Minderheiten", erklärte Act-Up-Aktivist Gary Hunter. "Wir wollten Farage zeigen, dass Menschen mit HIV seinen Bullshit nicht länger wollen - deshalb haben wir ihn zurückgebracht."

Der Kuhmist wurde mit einer roten Aids-Schleife dekoriert und an der Wand ein Banner mit der Aufschrift "What goes around comes around. Solidarity on World Aids Day. #UkipStinks" aufgehängt. Für die Fotografen knutschte dazu außerdem demonstrativ ein schwules Paar.

Die UKIP ist ähnlich wie die AfD eine rechtspopulistische Protestpartei, die den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union fordert. Sie polemisiert aber auch gegen Ausländer und lehnt gleiche Rechte für Lesben und Schwule kategorisch ab. Mit diesen Thesen konnte sie bei der Europawahl im Mai zur stärksten Partei werden. Erst Ende Oktober hatte der UKIP-Europaabgeordnete David Coburn Befürworter einer Ehe-Öffnung als "Gleichstellungs-Nazis" diffamiert (queer.de berichtete). (cw)


-w-

#1 SebiAnonym
  • 02.12.2014, 11:49h
  • Das sollte man eigentlich auch mit der AfD machen. Aber in Deutschland würde sowas dann gleich wieder als unqualifizierter Angriff gewertet und die AfD würde sich als Opfer stilisieren, worauf viele auch noch reinfallen würden.
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#2 herve64Profil