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Benjy und Alex

Benjy und Alex. Doppeltes Happy End im Drama um den schwulen Charolais-Stier Benjy: Nachdem Simpsons-Autor Sam Simon den irischen Zuchtbullen erst vor dem Schlachthof rettete, scheint er nun in seinem neuen Zuhause in England einen "Boyfriend" gefunden zu haben.

Nur kurz nach seiner Ankunft im Hillside Animal Sanctuary in Norfolk vor einer Woche habe sich der zweijährige Benjy mit dem einjährigen Ochsen Alex (auf dem Foto rechts) angefreundet, berichtete die BBC. "Er ist ein hübscher kleiner Kerl, das kann man ihm nicht verdenken", erklärte dazu eine Sprecherin des Gnadenhofes.

Mehr als ein "Kuss" sei jedoch bislang nicht passiert, will das Boulevard-Blatt "Daily Mail" erfahren haben. Zudem bleibe wenig Zeit für Romanzen, da Benjy in Kürze - wie alle anderen männlichen Tiere auf dem Hof - kastriert werden soll. "Ich weiß, dass man sagt, Benjy ist schwul, aber wir wollen keine Risiken eingehen", begründete Landwirt John Watson die Maßnahme.

Benjy hatte in den letzten Wochen weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Grund war, dass sein irischen Züchter angekündigt hatte, den Zuchtbullen schlachten zu wollen, weil er nicht die Weibchen begatten, sondern lieber mit den anderen Bullen "spielen" wollte. Daraufhin wurde eine Rettungsaktion für Benjy gestartet (queer.de berichtete). Schließlich brachte Sam Simon, ein Miterfinder der amerikanischen Zeichentrickserie "Die Simpsons", die knapp über 6.000 Euro für die Rettung des schwulen Bullen auf (queer.de berichtete).

Der überzeugte Veganer Simon erklärte, er habe von der Geschichte Benjys über die Tierrechtsorganisation PETA erfahren. "Ich musste einfach helfen", sagte der 59-Jährige. "Alle Tiere haben in der Fleischindustrie ein entsetzliches Schicksal, aber diesen Bullen zu töten, weil er schwul ist, wäre eine doppelte Tragödie."

Benjy darf nun den Rest seines natürlichen Lebens auf dem Hof in England verbringen. Bauer Watson kündigte an, dass er sich nun erstmal auf ein schönes Weihnachtsfest freuen dürfe. "Ich bin sicher, er wird hier sehr glücklich sein." Im Hillside Animal Sanctuary leben mehr als 2.000 Tiere, davon 300 Rinder, 1.200 Pferde, 500 Schafe und 100 Schweine. (cw)


-w-

#1 Fred i BKKAnonym
  • 23.12.2014, 08:46h
  • aaaach wie romanzisch,
    fehlt nur noch ein menschlicher Esel ,namens JOSEF,ein tierischer Esel und ne 14 jaehrige Schwangere ...dann kann da im Stall die Weihnachtsgeschichte neu verfilmt werden...
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#2 CarstenFfm
  • 23.12.2014, 10:37h
  • Nu wird er kastriert.... was fürn Happy End.

    Ich dachte Rinderzucht findet eh per künstlicher Befruchtung statt - und eine Samanspende kann man doch auch von einem schwulen Bullen nehmen.
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#3 MeineFresseAnonym
  • 23.12.2014, 12:46h
  • @CarstenFfm

    Aber wohl nur bei Milchrassen. Bei Fleischrassen sind die Kühe zu aggressiv, da lässt man den Bullen lieber frei ran.
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