Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/b?990

Ronaldos Beule

Im Hafen von Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira wurde am Sonntag eine 2,40 Meter große Statue des Fußballers Cristiano Ronaldo eingeweiht - für weltweite Aufmerksamkeit sorgte jedoch vor allem die große Beule im Bronzeschritt.

"Schöne Statue, @Cristiano. Aber wie ist die Salatgurke in die Gussform geraten?", twitterte etwa das deutsche Fußballmagazin "11 Freunde" - und fügte den schönen Hashtag #malnichtübertreiben hinzu.

Die 800 Kilogramm schwere Statue soll den Torjäger von Real Madrid bei der Ausführung eines Freistoßes zeigen. Geschaffen wurde sie vom Bildhauer Ricardo Veloza, der wie Ronaldo von Madeira stammt. Da er wenig von Fußball verstehe, habe er sich erst bei Experten erkundigen müssen, um die richtige Körperhaltung dazustellen, sagte Verloza.

Ronaldo selbst hatte an dem Kunstwerk nichts auszusetzen. Ohne auf die Beule direkt einzugehen, meinte der Kapitän der portugiesischen Nationalelf bei der Enthüllung: "Das Standbild ist schöner als ich". Über die Riesen-Ehrung freue er sich sehr: "Ich bin dafür, dass Leute noch zu Lebzeiten geehrt werden und nicht erst dann, wenn sie tot sind." Im Regionalparlament von Madeira wurde Ronaldo am selben Tag der höchste Orden der Insel überreicht. Auf seiner Heimatinsel unterhält der Fußballer bereits ein Museum, in dem seine Trophäen ausgestellt werden.

Im vergangenen Jahr hatte Sängerin Rihanna weltweit für Schlagzeilen gesorgt, als sie Ronaldo indirekt als schwul geoutet hatte (queer.de berichtete). Allerdings sind auch immer wieder Affären des Fußballers mit hochkarätigen Society-Ladys wie Paris Hilton bekannt geworden.

Von den Lesern der britischen Schwulenmagazins "Gay Times" wurde Ronaldo 2009 zum "Sexiest Man Alive" gekürt (queer.de berichtete). 2010 begrüßte er, dass in seinem Heimatland Portugal die Ehe für homosexuelle Paare geöffnet wurde (queer.de berichtete). Er erklärte damals, dass "alle Menschen genau die gleichen Rechte und Pflichten haben" sollten. (cw)


-w-

#1 Schwul ist geilAnonym
  • 23.12.2014, 14:55h
  • Na, Hauptsache bei der immer aggressiveren heterosexistischen Dauerobjektifizierung von Frauen, gerade auch in deutschen Massenmedien, wird nicht "übertrieben". #RealityCheck
  • Antworten » | Direktlink »
#2 MaradonaAnonym
#3 karmaAnonym
  • 23.12.2014, 16:35h
  • "indirekt als schwul geoutet hatte". tja, ich nehme an, die wahrheit ist wie fast immer, viel einfacher, denn Ronaldo ist waschechter hetero. der mann hat nur wohl kein glück weder mit verantwortungsvollen journalisten, noch guten bildhauern, das ist alles.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 KinseyAnonym
#5 seb1983
  • 23.12.2014, 17:29h
  • Schon seit längerem wissen wir ja über die Angst des Torwarts vor dem Ball.

    Der Schütze scheint sich beim Freistoß deutlich wohler zu fühlen.
    Wenns mal wieder daneben geht dürfte die Freude aber schnell vorbei sein
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Gut bestücktAnonym
  • 23.12.2014, 17:43h
  • Wer hat, der hat... ;)

    Wenn er nun mal so ein großes Teil in der Hose hat, ist das halt eine authentische Abbildung. Falls nicht, ist das genauso peinlich, wie sich eine Socke in den Schritt zu stecken, damit das Gehänge größer wirkt...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 machismoAnonym
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 23.12.2014, 18:28h
  • Zu #1

    Steck Dir Deinen besch... Heterosexismus sonst wo hin!

    Die Statue hat was. Mal gespannt, wann die ersten Schwuppen dorthin pilgern und Ronaldo ans visuell sehr deutlich gemachte Gemächt gehen!
  • Antworten » | Direktlink »
#9 TheDadProfil
  • 23.12.2014, 22:13hHannover
  • Zu #8 : Das Goldene Blatt wird auch im nächstem Jahr leider wieder keine Pauschalreise als Hauptgewinn des Preisrätsels an den Ort des Geschehens verlosen..
    Wie schade für Dich..
  • Antworten » | Direktlink »
#10 So weit so freiAnonym
  • 24.12.2014, 00:59h
  • "So weit gekommen", "so frei" sind "wir" also im Jahr 2014, dass sogar schon eine geile Beule in der Hose - die nicht eindeutig in einen heteronormativen Kontext gesetzt wird - umgehend von machistischen zwangsheterosexuellen Sittenwächtern angegangen wird.
    Fehlen nur noch bürgerliche IdeologInnen und ihre faschistischen Wurmfortsätze, die gegen diesen Versuch der Verschwulung von Kindern und Jugendlichen auf die Straße gehen. Hierzulande braucht es dafür ja noch nicht mal geile Beulen.
  • Antworten » | Direktlink »