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Farid Müller, der homopolitische Sprecher der grünen Bürgerschaftsfraktion in Hamburg, tritt bei der Bundestagswahl als Direktkandidat gegen den ebenfalls schwulen SPD-Abgeordneten Johannes Kahrs an.

In den Jahren 2002 und 2005 war die ehemalige Fraktionsvorsitzende Krista Sager in Wahlkreis Hamburg-Mitte angetreten. Sie hatte nach Angaben des "Hamburger Abendblattes" Müller vorgeschlagen, der von einer Mitgliederversammlung mit 91 Prozent gewählt wurde. "SPD und GAL haben viele gemeinsame Ziele, aber wir unterscheiden uns deutlich im Politikstil", erklärte Müller nach der Wahl. "Hamburg-Mitte verdient einen Bundestagsabgeordneten, der sich weniger um Parteiauseinandersetzungen und mehr um die Menschen im Wahlkreis kümmert."

Zuletzt hat Farid Müller die homopolitische Arbeit der schwarz-grünen Koalition in Hamburg gelobt (queer.de berichtete).

Johannes Kahrs ist seit 1998 Bundestagsabgeordneter der SPD. Er gewann seinen Wahlkreis zuletzt mit 49,5 Prozent der Stimmen. Im Parlament hat er sich bislang wiederholt zu Homo-Themen geäußert und Gleichbehandlung gefordert. Kahrs ist außerdem Sprecher des Seeheimer Kreises, der als konservativer Flügel der Sozialdemokraten gilt. Darin setzt er sich für Wirtschaftsreformen und eine "sozialdemokratische Politik des Machbaren" ein.

Die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag soll dieses Jahr am 27. September stattfinden. (dk)



13 Kommentare

#1 Rabauke1976Anonym
  • 19.02.2009, 14:47h
  • Das interessiert mich wie eine Wasserstandsmeldung des Ganges! Dreimal Bitte hiefür jetzt ROT! Na mal sehen was da so angeht. Wahlkampfveranstaltungen in ehren. Aber was kümmert mich die sexualität eines Politiker. Der soll seine Arbeit, seinen Job ordentlich erledigen! Ich find Bruce Willis als Schauspieler total Klasse. Als Mensch ist er in meinen Augen nen grosses Arschloch. Versteht Ihr?????
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#2 stromboliProfil
#3 Michel
#4 stromboliProfil
  • 19.02.2009, 15:39hberlin
  • Antwort auf #1 von Rabauke1976
  • allerdings wenns um inhalte geht sollte das schon interessieren! Ich kenn den Kahrs von veranstaltungen her, und wäre froh, wenn der nicht weiter seine politik betreiben könnte!
    Ein reaktionärer spd'ler! Von der sorte gibts leider eh schon zuviele. Wenn also innerparteilich sich eine änderung erzwingen liese, dann auf zum halali...

    Farid Müller sagt mir gar nichts , ausser das er sich wohl gerne selbst lobt... ; ob das ein grund zum wählen darstellt, überlass ich den wahlberechtigten in HH.
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#5 predigerAnonym
  • 19.02.2009, 16:43h
  • ich finde es immer wieder schön, wenn menschen zum megaphon greifen, um ihr angebliches desinteresse in die welt zu schreien...
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#6 sylviafeeProfil
#7 MarstophProfil
  • 19.02.2009, 20:02hBerlin
  • Spannend... - oder auch nicht
    Zu Farid Müller kann ich nicht wirklich viel sagen, auf den ersten Blick nicht unsympathisch. Ich hatte nur einmal ne halbe Stunde beim HH-CSD auf der Binnenalster das Vergnügen.

    Johannes Kahrs verkörpert für mich einen der wenigen Politiker bei dem Auftreten und Inhalte übereinstimmen. Ob einem das gefällt oder nicht, ist durchaus streitbar. J. Kahrs mit "den meisten" anderen Politikern in der SPD über einen Kamm zu scheren trifft es jedenfalls nicht.

    Als bislang einziger offen schwuler sozialdemokratischer MdB (!) ist er mittlerweile auch offiziell Sprecher für schwul-lebische Belange in der Fraktion.
    Das hier bestimmte ehemalige "Sozialdemokraten", die sich erfolglos in anderen Parteien haben aufstellen lassen, Johannes Kahrs als *Feindbild* darstellen verwundert nicht.
    Im Übrigen finde ich nicht, daß sich "konservative" Ansichten, harte Thematiken und andererseits solziales Engagement und Eintreten für bestimmte Belange - auch von Minderheiten - widersprechen.

    Dabei sei auch angemerkt, daß die Aussage von F. Müller, man benötige einen Politiker im Wahlkreis, der "... sich mehr um die Menschen im Wahlkreis kümmert" völlig fehlgeht, denn aus eigener Beobachtung kann ich sagen, daß Herr Kahrs einen positiven Bekanntheitsgrad in HH-Mitte, St.Georg und anderen Stadtteilen hat, von dem andere Politiker nur träumen können.
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#8 alfAnonym
#9 gerdAnonym
  • 20.02.2009, 09:20h
  • Sehr erfreulich, dass zwei schwule Politiker sich um das Direktmandat bewerben.

    Es sollte sich eigentlich noch viel mehr homosexuelle Menschen in die Politik begeben und sich engagieren.

    Bedauerlich dass Kahrs und Müller ausgerechnet gegeneinander antreten müssen. Lieber wäre mir, wenn es beide in den Bundestag schaffen würden und in verschiedenen Wahlkreisen daher antreten würden.
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#10 sylviafeeProfil
  • 20.02.2009, 20:16hBerlin
  • Antwort auf #7 von Marstoph
  • es kommt immer darauf an, was man(n) als erfolglos betrachtet.
    Für mich ist u.a. erfolglos aus blindem parteigehorsam heraus die wahrheit zu verschweigen.
    das dilemma der SPD kommt bestimmt nicht durch die erfolglosen, die die SPD verlassen haben, weil sie ben nicht kaufbar sind und ehrlich auch misstände innerhalb der partei aufzeigen, sondern ehr durch die gehorsamen partei nicker.
    Dies nicker haben eben willy brandt vergessen, der sagte nämlich ihr habt den kopf zum denken und nicht zum nicken. Nun denn sehen wir im september wer erfolglos ist. Willkommen SPD bei 20-25 % wird es heissen und dann stell dir vor wenn die konservative FDP 18% hat, genau zu dem zeitpunkt sagen wir willkommen bei den erfolglosen ;-)))))
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