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Papst Benedikt XVI. wird den belgischen Pfarrer Damian de Veuster am 11. Oktober heilig sprechen. Er gilt als Schutzpatron der Aids-Patienten und Leprakranken.

Von Christian Scheuß

Am vergangenen Samstag hatte ein Gremium des Vatikans gleich über zehn verschiedene Heiligsprechungen zu entscheiden. Wie erwartet wurde grünes Licht gegeben für Pfarrer Damian, der in einem Gottesdienst am 11. Oktober von Papst Benedikt dem XVI. heilig gesprochen wird. Der aus Belgien stammende Damian de Veuster (1840 – 1889) arbeitete einige Jahre als Missionar auf Hawaii und betreute dort auch als Freiweilliger eine nahegelegene Leprastation auf der Insel Molokai. Neben geistlichem leistete er dort auch ganz praktischen Beistand, verbesserte die Lebensbedingungen der Erkrankten, und ließ zwei Waisenheime errichten. 1884 erkrankte er selbst an der Lepra, blieb aber bis zu seinem Tod fünf Jahre später auf Molakai.

Wegen seines bedingungslosen und vorbildlichen Einsatzes für damals Todgeweihte erhielt der Geistliche posthum viele Ehrungen, und gilt seitdem als Schutzpatron für Aussätzige. Ende der Achtziger übertrugen einige Aids-Selbsthilfeeinrichtungen diese Schutz- und Vorbildsfunktion für Aids-Patienten. So gibt es zum Beispiel das Damien Center in Indianapolis, das unter anderem Pflegeservices anbietet. Und in Albany steht ebenfalls ein Damien Center, das als Treffpunkt von Positivengruppen dient.

Dieser Schutzpatron der Aids-Kranken wird nun also im Herbst heilig gesprochen. Heilig werden kann in der katholischen Kirche nur, wer zuvor ein Wunder vollbracht hat. Das Wunder, dass Damian de Veuster zugeschrieben wird, ist die unerklärliche Heilung einer schwer an Krebs erkrankten Frau im Jahr 1998. Audrey Toguchi hatte bereits Metastasen in der Lunge, und war vom Arzt aufgegeben worden. Sie betete aber zu Pfarrer Damian und wurde anschließend gesund.

Youtube | TV-Bericht über die Heiligsprechung (engl.)


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Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

71 Kommentare

#1 PrignitzerEhemaliges Profil
  • 23.02.2009, 17:25h
  • Lasse sich von dieser Heiligsprechung ja niemand den Blick auf die wahre päpstliche Denkungsart vernebeln. Außerdem ist's ja letztlich schier makaber: Nun kann der Past ja getrost durch sein Kondomverbot Aidkranke weiterhin mitproduzieren; er hat ja für einen Schutzpatron gesorgt. - Religion ist eben doch Opium fürs Volk.
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#2 Mirror
  • 23.02.2009, 18:26h
  • Antwort auf #1 von Prignitzer
  • Sehr richtig ,nur würd ich es noch schlimmer
    benennen,nämlich Beihilfe zum Todschlag wegen
    Kondom u Verhütungsverbot.Man kann nur hoffen das die meisten Katholiken sich nicht daran halten.

    Ende der Achtziger übertrugen einige Aids-Selbsthilfeeinrichtungen diese Schutz- und Vorbildsfunktion für Aids-Patienten.

    verstehen kann ich es nicht .Wurde denn ein Lepra oder Aidskranker schon durch Bittgebete an ihn geheilt ? Nein ,eine Lungenkrebskranke.
    es scheint dass die Kirche irgendwie x beliebig
    einfach anordnet der sei jetzt auch für aidskranke zuständig.Genausogut hätten sie ihn doch als Schutzpatron für Raucher auswählen können,das wäre wenigstens verständlicher.
    Das heilige dient nicht mehr dem Heil sobald es sichtbar wird ,sondern nur noch sich selbst.
    Brauchen wir wirklich Heilige ,auch noch die im Dienst der Kirche Missbraucht werden.
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#3 AxelBerlinAnonym
  • 23.02.2009, 18:32h
  • Antwort auf #1 von Prignitzer
  • prignitzer, du lästermaul. auch dich würde der hut und die soutane des hw. damian fürsprechend kleiden und gar viel sündig schwules gehopse (hannibal, antichrist, mirror, sascha, tim_chris u. zu guter letzt super mario) könnte linderung bei solch einem gay-haschpfeiferl erfahren.
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#4 schwarzwaldbub
  • 23.02.2009, 18:33h
  • Dass die römisch-katholische Kirche einen Schwulen oder eine Lesbe heilig spricht - und ich meine damit nicht die Klemmschwestern - das werden die Leser/innen von queer.de wohl nicht mehr erleben. Dabei vollbringen unsere Leute ja ständig Wunder (-:=

    Weiß jemand, welche/n Heilige/n ein schwuler oder eine lesbische Katholik/in als Beistand gegen Homophobie gemeinhin anruft?
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#5 Michel
  • 23.02.2009, 18:36h
  • Wurde auch Zeit. Endlich gibt es einen Heiligen für Aids Kranke. Jetzt wird es allen Betroffenen viel besser gehen. Was wären wir nur ohne die gute katholische Kirche.
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#6 hwAnonym
#7 AxelBerlinAnonym
  • 23.02.2009, 18:58h
  • Antwort auf #6 von hw
  • sorry. in deinem kommentar fehlt die einleitung. wenn ich im hauptteil einsteige, verstehe ich nicht.
    ich habe eine etwas lange leitung.
    bist du immer noch beim geheimdienst?
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#8 Mirror
  • 23.02.2009, 19:01h
  • Antwort auf #3 von AxelBerlin
  • Ich rauch doch nicht mehr und würde mich auch
    vom Priegnitzer selbst wenn er als hl Damian aufträte (is ja Karneval) nicht mehr dazu überreden lassen.Höchstens zum Lästern über die Laster der kath Kirche.
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#9 Mirror
#10 Mirror
  • 23.02.2009, 19:07h
  • Antwort auf #6 von hw
  • wenn bei der session was mit zeugenaussage und zeugenschutzprogramm dabei ist, mache ich mit

    siehste und so kommen falsche heilige zustande.
    durch höchstgebote für Zeugenaussagen.
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