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Tausende Demonstranten gingen in Hawaiis Hauptstadt Honolulu auf die Straße, um gegen die geplante Einführung von Eingetragenen Partnerschaften in dem US-Bundesstaat zu protestieren.

Die homofeindliche Aktion wurde von einem Bündnis von Kirchen organisiert, und die Teilnehmer wurde hauptsächlich über Gottesdienste rekrutiert. Auf Transparenten schrieben die Demonstranten Sprüche wie "Keine Eingetragenen Partnerschaften", aber auch christliche Botschaften wie "Sag ja zu Jesus oder brenne in der Hölle".

Das Repräsentantenhaus von Hawaii hat bereits vor rund zwei Wochen mit 33 gegen 17 Stimmen die Einführung von "Civil Unions" für schwul-lesbische Paare beschlossen. Der Gesetzentwurf steckt nun in einem Senatsausschuss, in dem die Mehrheitsverhältnisse unklar sind. Die Demonstranten appellierten an den Ausschuss, das Gesetz nicht ins Plenum zu überweisen.

Dem Gesetz nach würden Eingetragene Lebenspartner dieselben Rechte im Bundesstaat erhalten wie verheiratete Paare. Schon seit 1997 erkennt Hawaii "Beziehungen zur gegenseitigen Nutznießung" an, die von allen eingegangen werden können, die dem Gesetz nach nicht heiraten dürfen. Den Paaren wird hierbei allerdings nur eine begrenzte Anzahl an Rechten gewährt. (dk)



34 Kommentare

#1 SaschaEhemaliges Profil
  • 24.02.2009, 16:55h
  • Na, in diesem Forum dürften sie damit ja Anklang finden. Sollen Homosexuelle doch einfach dem Beispiel eines der eloquentesten und engagiertesten User folgen, mehr Lebenserfahrung sammeln und sich weiterentwickeln - dann werden sie schon lernen, Erotik mit Frauen zu entwickeln (wenn die gesellschaftliche Indoktrination nur lange genug wirkt!) und brauchen sich nicht mehr homosexuell zu nennen (die Wurzel allen Übels!) und Beziehungen zu Männern einzugehen - schon gar nicht die Vorrechte der natürlichen Mehrheit in Frage stellen! Amen!
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#2 seb1983
#3 Mirror
  • 24.02.2009, 18:08h
  • von einem Bündnis von Kirchen organisiert, und die Teilnehmer wurde hauptsächlich über Gottesdienste rekrutiert. Auf Transparenten schrieben die Demonstranten Sprüche wie "Keine Eingetragenen Partnerschaften", aber auch christliche Botschaften wie "Sag ja zu Jesus oder brenne in der Hölle".

    da haben wir es doch wieder,was für liebe nette Zeitgenossen "Jesus-Christen" das sind. Und was Kirche aus ihnen macht
    Und da soll man dann Toleranz oder Akzeptanz
    üben ? Fällt mir sehr schwer
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#4 AxelBerlinAnonym
  • 24.02.2009, 18:18h
  • Antwort auf #2 von seb1983
  • mir fällt auch auf, in jüngster zeit beendet er seine predigten mit "amen".
    das hat so was endgültig, segnendes.
    beim ersten hatte ich angst um ihn.
    aber es ist doch nichts geschehen.
    gott sei dank.
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#5 Tim_ChrisProfil
  • 24.02.2009, 19:07hBremen
  • Natürlich mal wieder die Kirche. Sie können es ja nicht lassen, sich in die Lebensentwürfe anderer einzumischen.

    Ich sagte es an anderer Stelle ja schon, Religion ist ausüben von Macht und aufzwängen seiner Moralvorstellungen auf andere. Sie gehört dringend ins Private verbannt und als Vereinigung verboten. Ich verstehe sowieso nicht, wieso manche religiösen Vereinigungen als Sekten gelten und andere, gerade die großen die am meisten und sichtbarsten gegen andere hetzen nicht.

    Nichts dagegen wenn jemand glaubt, aber wenn es so weit geht das man sich zusammen rottet und anderen derart massiv mit solchen Sprüchen wie: "Sag ja zu Jesus oder brenne in der Hölle" den eigenen Lebensentwurf, Glauben und Moral aufzwingen und die Grundrechte absprechen zu wollen, da hört es auf. Das ist schon einem öffentlichen Mordaufruf gleich. Wenn das so weiter geht und nicht endlich etwas gegen diese Fanatiker unternommen wird, dauert es nicht lange, bis wieder die Scheiterhaufen brennen.

    Gilt zwar nur für Deutschland, aber an dieser Stelle gerne noch mal den Aufruf der "Rosa Lüste":
    www.rosalueste.de/aufruf.html

    mit der Liste zum Eintragen:
    www.lust-zeitschrift.de/aufruf/aufruf.php

    @Sascha: Sorry, aber deine Reaktion hier und dein Kommentar an dieser Stelle sind einfach nur armselig.
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#6 SaschaEhemaliges Profil
#7 nino89
#8 Mirror
  • 24.02.2009, 20:39h
  • Antwort auf #7 von nino89
  • wären sie bestimmt, wenn es keine Kirchen gäbe die Hetzkampagnen organisieren.
    Alles was die Kirche leistet ,können auch andere
    Arten Wohlfahrtsorganisationen machen.Ohne diese Machtspielchen.
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#9 Mirror
  • 24.02.2009, 21:52h
  • Antwort auf #5 von Tim_Chris
  • Sie gehört dringend ins Private verbannt und...

    Vollkommen richtig,
    und sämtliche Kreuze Halbmonde und andere religiöse Symbole aus der Öffentlichkeit verbannt,Altertümer in ein Museum.Verbot des Glockläutens und des Geplärres der Laut- sprecher vom Minarett.(Das muss man mal
    erlebt haben, dieses Sirenengejaule)Verbot des Klingelns von Zeugen an Haustüren.
    Jedwede öffentliche religiöse Belästigung ist mit Geldstrafe der jeweiligen Organisation zu ahnden.Wegfall der steuerlichen Absetzbarkeit
    der Kirchensteuer usw.Wieso muss ich mir das als Atheist gefallen lassen und auch noch mit Steuern solche Organisationen trotzdem unterstützen.
    Mich würde mal interessieren ob die kath.Kirche ihre Fronleichnams-Demo genehmigen lassen müssen, im Vergleich zu einem CSD.

    als auch christliche Botschaften wie "Sag ja zu Jesus oder brenne in der Hölle".

    christl Botschaften ? Wahrscheinlich würde Jesus vor Wut vom Kreuz springen wenn er so eine Botschaft lesen müsste.
    Mir bleibt nur der Wunsch dass ich solchen Leuten gerne mal vor die Füsse kotzen möchte.
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#10 DragonWarrior
  • 24.02.2009, 22:08h
  • Antwort auf #2 von seb1983
  • @ seb1983

    dieses verhalten legt er immer an den tag, wenn ihm die inhaltlichen argumente ausgehen...

    interessanterweise bedient er sich dabei rhetorischer methoden, die besonders bei leuten beliebt waren, die ihm im politischen spektrum konträr gegenüberstehen...

    die verächtlichmachung andersdenkender hat allerdings nicht nur in der deutschen rechten, sondern auch in der deutschen linken eine gewisse tradition...

    ich hab da volles vertrauen in die anderen leser hier, die diese rhetorischen heißluftballons bestenfalls lauwarm finden, und grins mir einen...
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