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Der britische Premierminister Gordon Brown hat Homo-Aktivisten anlässlich des in Großbritannien im Februar gefeierten "Gay History Month" in die Downing Street 10 eingeladen.

Das Treffen wird zum Abschluss der Kampagne nächste Woche abgehalten. Brown und seine Ehefrau wollen damit den seit 2005 stattfindenden History Month unterstützen, in dem insbesondere in Schulen für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen geworben werden soll. In den letzten Jahren wurde die Veranstaltung schon von Ministern unterstützt, dieses Jahr würdigt erstmals der Regierungschef den History Month.

"Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass eine Gruppe, die Homo-, Bi- und Transsexuelle in den Lehrplan der Schulen bringen will, vom Premierminister empfangen wird?", erklärte Organisator Tony Fenwick. Schulen müssten eine zentrale Rolle im Abbau von Vorurteilen einnehmen. "Lehrer haben die Verpflichtung, alle Schüler für ein Leben in der echten Welt vorzubereiten. Es ist wichtig festzustellen, dass nicht jeder, der im Lehrplan behandelt wird, automatisch als heterosexuell angesehen wird." Bis 2003 stand mit "Section 28" in England noch ein Gesetz aus der Thatcher-Ära in den Büchern, das es Lehrern grundsätzlich verboten hat, über Homosexualität mit ihren Schülern zu sprechen.

Das Event ist angelehnt an den 1926 erstmals gefeierten "Black History Month". Dieser findet in den USA ebenfalls im Februar statt, wird in Großbritannien aber im Oktober begangen. (dk)



#1 Mirror
  • 27.02.2009, 18:16h
  • Es ist wichtig festzustellen, dass nicht jeder, der im Lehrplan behandelt wird, automatisch als heterosexuell angesehen wird."

    Ein wirklich bemerkenswerter Satz ,über den die deutschen Politiker mal gründlich nachdenken sollten.Besonders unsere schulpolitischen Fachleute.Es wäre sehr wünschenswert wenn schon in der Schule den Vorurteilen und Ängsten vorgebeugt werden würde;und so schon im Jugendalter eine Auseinandersetzung mit der Vielfalt ,gerade auch sexueller Vielfalt, stattfinden würde.
    (Ich red schon wie Sascha)
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#2 hwAnonym
#3 Mirror
#4 VolumeProProfil
  • 28.02.2009, 00:37hMönchengladbach
  • Die Briten ziehen in der gesellschaftlichen Entwicklung so langsam am Kontinent vorbei.

    Besonders lobenswert im Königreich ist die Einrichtung von "LGBT laision officers", also schwulen oder lesbischen Beamten, die sich nur um homophobe "hate crimes" kümmern und Opfer homophober Gewalttaten helfen.
    Sie unterstützen die Opfer bei der Bewältigung der traumatischen Erlebnisse einer Straftat und helfen bei den folgenden strafprozessualen Schritten.
    Sowas wäre auch in Deutschland sinnvoll.
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