Argentinien und die Philippinen beenden Homo-Verbot im Militär
Mit Argentinien und den Philippinen haben zwei weitere Länder entschieden, dass Schwule und Lesben künftig offen im Militär dienen dürfen.
Auf den Philippinen ist künftig Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung untersagt, erklärte das Verteidigungsministerium. Damit macht das 90 Millionen Einwohner zählende Land eine radikale Kehrtwendung, denn bislang hatten Schwule und Lesben im Militär Berufsverbot. Gleichzeitig sei aber "zu offenes homosexuelles Verhalten" weiterhin nicht gestattet, erklärte Militärsprecher Ernesto Torres gegenüber der "Manila Times": "Wenn sie erst einmal in die Organisation aufgenommen sind, müssen sie sich an die ethischen Richtlinien halten und müssen sich anständig verhalten, um Mitglieder der Streitkräfte zu bleiben".
Zeitgleich trat im 40-Millionen-Einwohner-Staat Argentinien eine Reform in Kraft, nach der Schwule und Lesben im Militär nun dienen dürfen. In dieser weit reichenden Reform wird auch die Todesstrafe bei den Streitkräften abgeschafft.
In der Europäischen Union müssen alle Staaten Schwule und Lesben gleichen Zugang zu einer militärischen Laufbahn garantieren wie anderen Bewerbern. Weltweit verbieten aner viele Länder nach wie vor Homosexuellen den Zugang zu den Streitkräften. Darunter sind auch Staaten, in denen Homosexualität nicht generell untersagt ist, wie etwa Mexiko oder Kuba. In den Vereinigten Staaten von Amerika wird derzeit ein Gesetzentwurf von der demokratischen Mehrheit eingebracht, der die "Don’t ask, don’t tell"-Regelung beenden soll. Diese besagt, dass Schwule und Lesben nur dienen dürfen, wenn sie ihre sexuelle Ausrichtung geheim halten. (dk)
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Wissen die Amis eigentlich, was andere so über sie denken? Ach, ich vergaß, die meisten wissen ja gar nicht, dass es andere Länder gibt!
Von stromboli Profil nur für angemeldete User sichtbar Antwort zu Kommentar #1 von dummfug
AAHHHH, seliger dienst am vaterlande; es wird den schwulen soldaten trösten, dass wir an seiner bahre, rosa pompon geschmückt, abschied von ihm nehmen ... da geht mein dramatischer gaul mit mir durch; höre gerade Mahler.
Mit den freunden ists wie mit der erinnerung eines an altzheimer erkrankten: man sucht und findet sie immer in den falschen gesichtern...
Von A failed philosophy - enough is enough Antwort zu Kommentar #4 von seb1983
Bei deinen absurden, überheblichen Vergleichen mit Ländern des "Südens" übersiehst du immer wieder, dass Deutschland nie von kolonistischen und imperialistischen Staaten ausgebeutet und in seiner ökonomischen, sozialen und politischen (demokratischen) Entwicklung gehemmt wurde - ganz im Gegensatz zu (u.a.) lateinamerikanischen Ländern.
Vor diesem Hintergrund ist die gesellschaftspolitische Entwicklung in Ländern wie Brasilien oder Argentinien frappierend fortschrittlich, in Deutschland hingegen ist der Status quo vor eben diesem historischen Hintergrund, inklusive der Nazi-Verbrechen, erschreckend reaktionär und mittelalterlich.
Man darf ja andere Länder und deren politische Systeme bzw. gesellschaftliche Entwicklung gern bewerten, aber bitte mit einem Minimum an historischem Verständnis!
Schon interessant, das es doch iommernoch schwule gibt, die es toll finden, zur Armee zu gehen. Naja, was solls, solln se doch tun was se nich anders können.
Ich erinnere nur zu gern in diesem Zusammenhang an diesen spruch: "Ich bin nichts, ich kann nichts - gebt mir eine uniform!"
P.S.: I(n Deutschland ist es zwar erlaubt, aber gehetzt wird weiterhin.
Und in den USA, da wollen wir garnicht von reden...
Von A failed philosophy - enough is enough Antwort zu Kommentar #6 von gelderlander
Tja, und passenderweise haben wir in Deutschland auch noch ein Bildungssystem, das mit aller Macht dafür sorgt, dass möglichst viele junge Menschen "nichts sind" und "nichts können" und vor allem nichts wissen - die perfekten Untertanen eben!
Eine Zahl sagt alles: In Skandinavien studieren 70% eines Jahrgangs, bei uns werden 70% eines Jahrgangs vom Studium ausgeschlossen.
Von VolumePro Aus Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) Mitglied seit 23.06.2008
Da war doch dieser griechische Stadtstaat oder war es ein Stammesstaat, das weiß ich nicht mehr, aber dieser Staat hatte eine komplette Einheit, die nur aus Schwulen bestand.
Ein genialer Einfall, denn wenn man am Abend vorher noch zusammen Sex hatte, schweißt das im Kampf umso mehr zusammen.
Diese Einheit war in der damaligen Welt mehr als gefürchtet, denn sie hatte eine hohe Kampfmoral und körperlich sehr gut trainierte Soldaten.
Von ehemaligem User gelderlander Antwort zu Kommentar #8 von VolumePro
Diese Geschichte ist bekannt, ich glaube die gehörte zu Hannibals truppen. Bin mir da aber auch nicht sicher.
Jedenfalls waren das noch andere zeiten, denn heute geht es bei internationalen einsätzen der Bundeswehr - die im übrigen nicht Verfassungskonform sind, da die Bundeswehr der Landesverteidigung dient - eher um die sicherung von Ressourcen.