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Premierminister Bruce Golding hat im jamaikanischen Parlament erklärt, dass sein Land trotz des internationalen Drucks Homosexualität weiter mit Gefängnis und Zwangsarbeit bestrafen werde.

"Jede Gesellschaft muss eigene moralische Standards aufrecht erhalten", erklärte Golding nach Angaben des "Jamaica Observer". "Wenn wir vor einer starken Lobby zurückweichen, dann wäre der Damm gebrochen." Er werde daher nicht vor "Organisationen, Aktivisten oder ausländischen Regierungen" zurückweichen und der "Unzucht freie Bahn" lassen.

Gleichzeitig sagte Golding, dass niemand auf Jamaika wegen seiner "sexuellen Vorlieben oder seines Lebensstils" diskriminiert werden dürfe. Allerdings müsste jeder die auf christlicher Moral basierenden Gesetze des Landes einhalten.

Im vergangenen Jahr hatte Golding erklärt, Homosexualität gehöre zu "ausländischen Werten", die abgelehnt werden müssten (queer.de berichtete). Die Kritik am Homo-Verbot, die insbesondere in den britischen Medien geäußert wurde, bezeichnete er als neue Form des Kolonialismus.

Auf Jamaika wird ausgelebte Homosexualität mit zehn Jahren Haft inklusive Zwangsarbeit geahndet. Außerdem kam es wiederholt zu Lynchmorden an Schwulen. Das Auswärtige Amt in Deutschland warnt deshalb Schwule vor Reisen in das Urlaubsland (queer.de berichtete). (dk)



#1 FloAnonym
  • 05.03.2009, 16:33h
  • Solche bigotten Faschisten verstehen nur die Sprache des Geldes. Boykott ist das einzige wirksame Gegenmittel.
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#2 alexander
  • 05.03.2009, 17:14h
  • na da kann er aber stolz sein auf "die moralischen standarts " auf seinem eiland !
    ein premierminister mit "moral" hätte sich schon erschossen ob der herrschenden zustände !

    da seine christlichen werte mord und totschlag beinhalten und sogar noch fördern, wird es doch höchste zeit das mit homosexuellen werten das land und die gesellschaft "kolonisiert" wird .
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#3 Tim_ChrisProfil
  • 05.03.2009, 18:06hBremen
  • Für Bene müsste Jamaika das reinste Paradies sein. Warum verlegt er seinen Sitz eigentlich nicht vom Vatikan nach Jamaika? Alle jamaikanischen Schwulen, Lesben, Transen und Bis besetzen dann im Gegenzug mit ihren Familien Vatikanstadt. Dann brauchen wir nur noch einen hoooooooooooooohen Zaun um Jamaika zu ziehen und schon herrscht Ruhe
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#4 XDAAnonym
  • 05.03.2009, 21:27h

  • Also das wahre land für unseren papst wäre brasilien,da wurde ein 10 jähriges mädchen gerade exkommuniziert,weil es nach einer vergewaltigung das kind abtrieb. Aber gut in brasilien gibt es zu viele Schwule. Doch nix für ihn,aber auf gutem wege...
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#5 gelderlanderEhemaliges Profil
#6 A failed philosophy - enough is enoughAnonym
  • 06.03.2009, 07:35h
  • Antwort auf #4 von XDA
  • Auf gutem Wege ist in Brasilien bzw. im brasilianischen Kongress gerade ein Gesetz, das jede homophobe (insbesondere auch religiös motivierte) Hassrede in der Öffentlichkeit unter Strafe stellt...

    Und wenn man bedenkt, dass der brasilianische Präsident Lula unlängst in einem nationalen Fernsehauftritt Homophobie als widernatürliche Krankheit bezeichnet hat, dass der CSD in Sao Paulo inzwischen der größte in der ganzen weiten Welt geworden sein dürfte, dass die Regierung der Arbeiterpartei massiv in Aufklärungsprojekte in den Schulen (ja, auch zur sexuellen Vielfalt!) investiert und dort Automaten mit kostenlosen Kondomen aufstellt, dass im alltäglichen Leben dort mit Homosexualität weitaus offener und lockerer umgegangen wird als z.B. in Deutschland (ich spreche aus eigener, gelebter Erfahrung vor Ort), ja dann bin ich auch der Meinung, dass Brasilien auf einem insgesamt guten gesellschaftspolitischen Weg ist.
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#7 stromboliProfil
  • 06.03.2009, 10:57hberlin
  • Antwort auf #1 von Flo
  • ja, gehen wir doch auf die grüne woche, auf die turismusbörse, auf frankfurter & leibziger buchmesse..; da wo sich diese länder "präsentieren", und mischen da die stände mal auf!
    Südafrika, buchmesse FFm 197.. ? Das war ein knall der die diskussion um apartheit in gang setzte. Da lernte man dann auch das erste mal den namen MANDELA lesen und aussprechen in deutschland!!!
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#8 gelderlanderEhemaliges Profil