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Nach Protesten hat die Stadt Stuttgart ihre Gebühr für die Schließung einer Lebenspartnerschaft auf das Niveau der Ehe-Schließung gesenkt.

Der Gemeinderat hat das am Donnerstag nach einem Antrag der Grünen beschlossen, berichten die "Stuttgarter Nachrichten". Zudem soll künftig das Standesamt für die Partnerschaftseintragungen zuständig sein und nicht mehr das Ordnungsamt.

Bislang mussten bindungswillige Schwule und Lesben für ihre Lebenspartnerschaft 89 Euro an die Stadt zahlen – Heterosexuelle kommen dagegen in ganz Baden-Württemberg mit 40 Euro davon.

Stuttgart ist dabei kein Einzelfall: Viele Städte oder Kreise verlangen für die Eintragung der Partnerschaft Gebühren, die teilweise ein Vielfaches von der Eheschließung betragen. So werden im an Stuttgart angrenzenden Landkreis Esslingen 100 Euro fällig – im Kreis Ludwigsburg sind es sogar 150 Euro.

In Stuttgart hatte Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) nach herber Kritik im Februar eine Überprüfung der Ungleichbehandlung versprochen (queer.de berichtete). (dk)



82 Kommentare

#1 stromboliProfil
  • 06.03.2009, 16:46hberlin
  • Gerd, ich übernehm den kommentar für dich:

    ich bin erfreut, dass nun auch die stadt stuttgart die verpartnerung der homosexuellen denen der heterosexuellen gleichgestellt hat. Damit ist ein weiterer schritt in die richtige richtung getan. Nun muß zwangsläufig auch die der verbeamteten an die steuerliche angleicheung der hundepartnerschaftssteuer erfolgen! Ein weiterer schritt voran!
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#2 -!-Anonym
#3 Tim_ChrisProfil
#4 -!-Anonym
#5 Tim_ChrisProfil
  • 06.03.2009, 23:40hBremen
  • Antwort auf #4 von -!-
  • Verstehe den Zusammenhang trotzdem nicht. Was soll das werden? DragonWarrior Uneinsichtigkeit vorwerfen, weil er sich gegen ungerechtfertigte und unangemessene Beschuldigungen, Verdrehungen von Aussagen und widerholte Beleidigungen von seitens eines Mitusers zur Wehr gesetzt hat? Treten wir das jetzt in jedem Thread breit?

    Aber vielleicht passt "uneinsichtig" ja doch. Er war uneinsichtig. Uneinsichtig im Bezug auf die gesellschaftliche Zwangsnormierung. Deshalb hat er das Bundesverdienstkreuz bekommen. - Übrigens: Glückwunsch dazu - Er hat nicht eingesehen, sich anzupassen und stillschweigend in der Masse unterzugehen. Er hat nicht eingesehen, den Mund zu halten und im Hintergrund zu bleiben. Er hat nicht eingesehen, sich das Wort von der Gesellschaft verbieten zu lassen. Er hat nicht eingesehen, kampflos unter zu gehen. Er hat nicht eingesehen warum er als schwuler Mann nicht die Ärmel hockrempeln und sich für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transen einsetzen sollte und er hat nicht eingesehen, sich in der Anonymität zu verstecken oder im gesellschaftlichen Anpassungswahn zu verschwinden. In diesem Sinne wohl tatsächlich Schuldig im Sinne der Anklage.

    Oder was wird ihm hier vorgeworfen?
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#6 Für die NeiderAnonym
  • 07.03.2009, 02:22h
  • Dragon Warrior:
    Es gibt im Forum bestimmte Möchtegerne,
    die insgeheim gern etwas
    von deinen Fähigkeiten oder
    deinem Aussehen hätten.
    Sei stolz drauf!
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#7 AntichristProfil
  • 07.03.2009, 08:56hHH
  • @DragonWarrior: Sehr kleidsam der Orden. Meinen Glückwunsch dazu.

    Durchaus verständlich das die Lebenspartnerschaft nicht von jedem als wichtige Errungenschaft gesehen wird, da ein stromboli, madridEU, Konstantin, Hannibal, Tim_Chris, Mirror, der ehemalige User Sascha oder auch ich ganz andere Prioritäten setzen, als gerade die Ehe. Die ganz andere Dinge erwarten. Jedoch ist die Angleichung der ELP an die Ehe oder überhaupt schon die ELP für einen Großteil der LGBT's einer der wichtigsten Schritte zur Anpassung ihrer Menschenrechte. Es ist etwas Erreichtes, das allen LGBT's nun die Möglichkeit eröffnet wird den Bund fürs Leben einzugehen wenn sie es möchten, dabei des weiteren jedoch auch die gleichen Rechte erhalten wie Heteros in der Ehe. Ein Schritt nach vorne, den wir ohne die Arbeit der Verbände bzw. der unermüdlich Aktiven wie eben auch DragonWarrior, die sich nicht scheuen in der Öffentlichkeit das Maul aufzureisen, Tacheles zu reden, Gesicht zu zeigen, vorläufige Kompromisse zu schließen um überhaupt nach vorne zu kommen, nicht erreicht hätten.

    Oder glaubt tatsächlich irgendwer, dass wir mit dem feigen Haufen der sich aus der Anonymität heraus aufregt oder kluge Sprüche klopft auch nur einen Schritt nach vorne getan hätten?
    Sicher sitze ich im Glashaus da ebenfalls zum Teil anonym. Ich sollte also nicht mit Steinen schmeißen. Doch dieser feige Haufen bekommt es ja nicht mal fertig, eine Petition zu unterschreiben, weil sie fürchtet, man könnte sie bei den Eiern packen. Dieser feige Haufen versucht uns aus dem geschützten Rahmen der genormten Massen heraus Grenzen aufzuzwingen, weil wir nicht in ihr Spießerbild der Unsichtbarkeit passen, sondern als SM-Fetischist uns beim CSD präsentieren wollen. "Oh, zeigt bloß nicht zu viel, man denkt sonst nur schlecht über uns oder nimmt uns womöglich noch unsere Rechte, die ihr zwar für uns erstritten habt, die wir aber gerne in Anspruch nehmen."

    -> Petition:
    www.rosalueste.de/aufruf.html

    So, genug gepoltert. Etwas Aufregung sowie Übertreibung am Morgen erspart den Kaffee, den ich vergessen hatte einzukaufen. In diesem Sinne: schönes Wochenende.

    @DragonWarrior: siehst gut aus
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#8 stromboliProfil
#9 stromboliProfil
  • 07.03.2009, 10:28hberlin
  • Antwort auf #5 von Tim_Chris
  • jetzt muß ich mir fragen stellen, obwohl mich der vorgang hier eigentlich nicht besonders berührt ...

    Was bedeutet die definition dessen, was du uneinsichtigkeit bezeichnet? Uneinsichtigkeit in den generellen umgang, mit dem man uns beglückt ( beispiel: gleichbehandlung!) oder dem funktionieren nach einem gewissen ritual der "annäherungen": nehmem, was angeboten wird. Da lässt sich schon eine unterscheidung herauslesen: für was streite ich!
    Das ist ja auch ein teil dieser unglücklich verlaufenen auseinandersetzung mit sascha ( und hör/t mir endlich auf mit dem rumgegeige... vom "ungerechtfertigte und unangemessene Beschuldigungen, Verdrehungen von Aussagen und widerholte Beleidigungen von seitens eines Mitusers"...; das war vieleicht ungeschickt, aber jeder hat das recht seine zweifel zu äussern, auch im scheitern der zusammenfassung! Lernt das endlich mal!!)!
    Dragon vertritt eine richtung , die, da er öffentliche person , eben angreifbar ist /sein sollte. Man/n kann ihn persöhnlich schätzen ( was ich übrigens tue, auch gerade angesichts meiner auseinandersetzungen mit ihm!) und trotzdem seine inhalte zerpflücken. Retorisch geschult wie er nun mal ist, wird er dies auch ertragen, und sein ego sicher auch nicht drunter leiden! Im gegenteil.

    Die these, dass er das bundesverdienstkreuz bekam/bekommt weil er nicht schwieg , lässt die frage eröffen, zu was er die stimme erhob!
    Ein lästermaul wie ich, wird zuallererst denken: bundesauszeichnungen dienen der verfestigung bestehenden denkens! Nicht der radikalen reform ,eher dem reförmschen...
    Da ist unser preisträger, vordermann im kampf um sehr spezifische "veränderungen" die ich (!) systemimmanent sehe. Andererseits hat Axel aber auch einen gesunden realismus, wenn er die systematik der kleinen schritte eingesteht mit der erwartung der größtmöglichen bereicherung für uns. Wenn wir nun, wie Axel, den weg wählen über steuerrecht und verpartnerung uns dem ziel der autonomie,der entledigung der bevormundung durch ein heteronormatives gesellschaftsbild annähern..., na dann machen wir diesen trippelmarsch durch die instutuionen! Wenn er aber nicht zu autonomie, selbstständigkeit des homosexuellen geschlechtes führt, für was setzen wir uns dann ein?? Und an der (!) autonomie ist bei der derzeitigen zielsetzung mehr als zweifel berechtigt, die einbindung aber zunehmend tatsache! Das mag jene freuen die zu dem gerechnet werden was schweigende mehrheit sich nennt ( übrigens ein dummer begriff, schweigen sie doch nur wenn sie sich fürchten...,wenn sie oberwasser bekommen sind sie die lautesten!)
    Wir, (noch mal für die überflieger der nachgeborenen generation, der momentan quasi alles in den faulen hintern geschoben wird!) besetzen handlungsfelder , orientieren uns an vorbildern (heteronormativ, um noch mal den jungen user zu bestätigen... wo er recht hat , hat er eben recht!!!) ohne diese überhaupt zu hinterfragen , geschweige denn in frage zu stellen! Dafür werden die, die dies aktiv mit begleiten, ja propagieren (!) mit orden geschmückt!
    Bei allem respekt; da wird eine erbrachte leistung hinterfragbar!

    Aber wie ich schon anderweitig sagte: neutrale solidarität ist auch solidarität! Insoweit sei ihm die auszeichnung gegönnt
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#10 FloAnonym
  • 07.03.2009, 11:17h
  • 1. Anderswo ist es nach wie vor teurer.

    2. Das kann jederzeit wieder geändert werden.

    3. Es gibt noch genug andere Benachteiligungen der eingetragenen Partnerschaft.

    Echte Gleichstellung kann nur die Eheöffnung bieten! Und nur dann betrifft auch jede Änderung Homos wie Heteros gleichermaßen.
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