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Die Bausparkasse BHW, Tochter der Deutschen Postbank, bietet auf dem italienischen Markt spezielle Baukredite für Schwule und Lesben an.

Der Finanzdienstleister hat dazu einen Vertrag mit Arcigay, der größten italienischen Homo-Gruppe unterschrieben, meldet die "Financial Times Deutschland". Die 160.000 Arcigay-Mitglieder erhalten demnach Sonderkonditionen, wenn sie zusammen mit einem Lebenspartner einen Kredit aufnehmen. Die BHW verpflichtet sich, einen Teil der Einnahmen Jugendlichen zukommen zu lassen, die wegen ihrer Homosexualität von ihren Eltern verstoßen wurden.

Nach Angaben von Arcigay ist zum ersten Mal in Italien ein Konzern bereit, spezielle Angebote an die schwul-lesbische Kundschaft zu machen. Bislang fürchteten die meisten um ihr familienfreundliches Image, erklärte ein Sprecher der Homo-Gruppe. Anders als in Deutschland unterstützen in Italien auch keine Großkonzerne die CSD-Veranstaltungen.

Bislang gibt es in Europa noch recht wenige Angebote von Banken und Versicherungen, die sich direkt an die Bedürfnisse von Schwulen und Lesben anpassen. Ein Beispiel ist das niederländische Versicherungsunternehmen Agis, das eine Krankenversicherung für Homosexuelle eingeführt hat (queer.de berichtete). Wie auch in Italien hier hat dieses Unternehmen zuvor mit der größten Homo-Gruppe des Landes beraten, welches Leistungspaket für die Zielgruppe wichtig ist. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 MarvinProfil
  • 09.03.2009, 16:50hBruchköbel
  • Also natürlich ist es immer erfreulich, wenn man sowas liest, weil das davon zeugt, dass Homosexuelle immer mehr akzeptiert und toleriert werden... nur ich frage mich grade, wozu wir Schwulen ne Extra-Krankenversicherung brauchen?? Also ich mein wozu?? Das ist doch nur wieder Abgrenzung von der heterosexuellen Welt und durch Abgrenzung kann man sich schlecht integrieren... hmm... also ich mein was brauchen wir Schwule denn für Sonderkonditionen bei Versicherungen oder sonstwas?? Ich möchte einfach nur voll akzeptiert werden und bei allem als normaler Mensch angesehen werden... Aber ne Extrabehandlung brauch ich nicht! Wenn ihr ne Krankenversicherung extra für Schwule braucht, dann bitte, aber wozu?
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#3 MarcAnonym
#4 herve64Profil
  • 10.03.2009, 10:01hMünchen
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Wobei die Frage, wann es das in Deutschland gibt, falsch gestellt ist. Richtig müsste sie lauten: warum fängt ein deutsches Unternehmen in Italien damit an und nicht in Deutschland? Wäre für mich zumindest naheliegender.
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#5 It's the economy, stupid!Anonym
  • 11.03.2009, 00:27h
  • Antwort auf #2 von Marvin
  • Nur zwei Worte!

    Marktmacht! Und nochmals Marktmacht! Und unsere Marktmacht nutzen wir nicht einmal annähernd effektiv und organisiert aus! Oder warum richtet sich die Werbung weiterhin überwiegend an nicht einmal 10% der Hetero-Gesellschaft (nämlich die jungen und kaufkräftigen Zuschauer von RTL, Pro Sieben, MTV und Viva *räusper*) und nicht an die 10% der Gesellschaft, die nach allen vorliegenden Marktstudien eine der kaufkräftigsten und konsumfreudigsten Zielgruppen darstellen?! Zu einem großen Teil sind wir selbst schuld, weil wir auch da - wie im Alltagsleben mit unserer Sexualität und Liebe - lieber unsichtbar bleiben (Stichwort: Warum sieht's in den Städten nicht jeden Tag so aus wie beim CSD?). Daher gilt: Je sichtbarer wir als die herausragend kaufkräftige Zielgruppe werden, die wir sind, desto besser! Und zwar schnell!
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#6 RabaukeAnonym
  • 11.03.2009, 09:53h
  • Ich finde es richtig. Völlig Bockwurst.....wo und wann ein "deutsches" Unternehmen damit Beginnt, den letzten, verblödeten Teil so mancher Bevölkerungsschichten, mit solchen Aktionen zu erklären: " Ja es gibt "Uns"...und wir sind stinknormale Menschen wie "Du" oder "Er" "Sie"....etc.

    Ich meine, ich brauche keine "Rosa U- Bahn" und och keine "Pinki Monatskarte". So manches was sich unsere "Zeitgenossen und Genossinen" der Szene einfallen lassen, findet in 20 Jahren, unter gellenden Lachen allenfalls eine "Beachtung".
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