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In der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. sind nach Angaben der städtischen Gesundheitsbehörden drei Prozent der Bevölkerung HIV-positiv – damit seien in der Metropole so viele Menschen infiziert wie in "Uganda oder Teilen Kenias".

Die neuen Zahlen sind das Ergebnis einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Studie, berichtet die Tageszeitung "Washington Post". Demnach stiegen die Neudiagnosen von 2006 bis 2008 um 22 Prozent. Dabei sei die Zahl insbesondere unter Heterosexuellen stark angestiegen.

Unter der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen lebten bereits zehn Prozent mit dem HI-Virus. Besonders stark betroffen seien auch schwarze Männer. Von ihnen sind sieben Prozent infiziert.

Der häufigste Übertragungsweg sei immer noch Sex zwischen Männern, gefolgt von heterosexuellem Verkehr. An dritter Stelle kommt die Übertragung durch verunreinigte Spritzen von Drogenkonsumenten.

"Das sind sehr, sehr, sehr schlechte Nachrichten, insbesondere weil HIV einen so großen Einfluss auf Minderheiten hat", erklärte Anthony Fauci vom nationalen Institut für Allergien und Infektionskrankheiten. "Und man muss sich vergegenwärtigen: Diese Zahlen basieren nur auf den Menschen, die sich haben testen lassen." Der wirkliche Anteil an Infizierten sei "mit Sicherheit höher". (dk)



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