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Die Vereinigten Staaten wollen nun doch eine UN-Deklaration gegen die Diskriminierung von Schwulen und Leben unterzeichnen.

Das erklärten Regierungsbeamte gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Die Obama-Administration hat demnach am Dienstag die französischen Initiatoren der Deklaration darüber informiert, dass sie mit ihrer Unterstützung rechnen können. Im Dezember hatte die noch amtierende Bush-Regierung die Initiative noch abgelehnt (queer.de berichtete).

Die Erklärung, mit der die "Diskriminierung basierend auf sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität" geächtet werden soll, wird bislang von nur 66 der 192 UN-Mitgliedsländern unterstützt, darunter allen EU-Staaten (queer.de berichtete). Auch viele andere europäische Länder – darunter Serbien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und die Ukraine – gehören zu den Befürwortern. Aus Amerika haben unter anderem Kanada, Argentinien, Brasilien und Mexiko die Deklaration unterschrieben. Aus Afrika sind lediglich Gabun, Kap Verde und Guinea-Bissau dabei, aus Asien unter anderem Israel und Japan. Weitgehend auf Ablehnung stieß das Papier bei muslimischen Ländern. So sprachen sich alle arabischen Länder gegen eine Entkriminalisierung von Homosexualität aus. Auch die Russland und China unterschrieben die Erklärung nicht. Insgesamt verbieten derzeit 75 UN-Mitgliedsstaaten Homosexualität per Gesetz.

"Die Vereinigten Staaten sind ein ausgesprochener Verteidiger von Menschenrechten und ein Kritiker von Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt", zitiert die AP einen hohen Regierungsbeamten. "Als solche schließen wir uns dieser Deklaration an und wir werden weiter andere Länder daran erinnern, wie wichtig es ist, Menschenrechte für alle einzuhalten." Die Vereinigten Staaten seien demnach "hoch besorgt über Menschenrechtsverletzungen gegen "schwule, lesbische, transsexuell und bisexuelle Leute". Die Illegalität von Homosexualität in vielen Teilen der Welt sei für die USA "besorgniserregend".

Für Aufsehen hatte vor der Vorstellung der Deklaration im Dezember der Vatikan gesorgt, der die Deklaration strikt ablehnte (queer.de berichtete). (dk)



#1 FloAnonym
  • 18.03.2009, 14:39h
  • Bravo! Ob das reicht, ist allerdings fraglich... Aber wenigstens schon mal ein guter Anfang.
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#2 GérômeAnonym
#3 AnsakAnonym
#4 RabaukeAnonym
  • 18.03.2009, 16:27h
  • "Yes we can". Bravo..........das ist ein kleine "Unterschrift"....aber ein grosses Papier in die Geschichte der Menschenrechte! Ich bin begeistert. Thank you Mister Präsident!!!!!
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#5 CarstenFfm
  • 18.03.2009, 17:06h
  • Bravo Obama!

    Alle EU Staaten habe das unterzeichnet?
    Auch Polen und die Balten?

    Na ich hoffe, sie setzen das auch in ihren Ländern um.
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#6 seb1983
  • 18.03.2009, 19:13h
  • schön schön

    Nur im Ergebnis wird es nicht viel bringen.
    Die Staaten in denen Homosexuelle wirklich um ihr Leben fürchten müssen, wie muslimische Länder oder abgestuft auch Russland oder China, haben ja nicht unterschrieben und werden sich eine solche "westlich dekadente" Einmischung verbieten.
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#7 gerdAnonym
  • 18.03.2009, 23:17h
  • Na das zeigt doch wie wichtig der Sieg von Barack Obama in den USA war. Diese Meldung freut mich doch sehr; auch das alle EU-Staaten unterzeichnet haben ist sehr schön.
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#8 Hadrian
  • 19.03.2009, 21:04h
  • Die Nichtunterzeichner-Staaten koppeln sich damit
    noch mehr gefährlich von einer nicht aufzuhaltenden Entwicklung ab, da wir in Zukunft ein Gesellschaftpolitischer Faktor werden der auch in der Wirtschaft seinen Einfluss verstärkt.Diese Länder werden auf beiden Gebieten zurückfallen oder zurück bleiben.
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#9 Equalitynow
  • 23.03.2009, 18:17h
  • Around the world, activists are stepping up to demand passage of UAFA. Join a growing cadre of fair-minded people, from Australia to Alaska to demand equal immigration rights for same-sex couples. Anything less is un-American. We will pass the Uniting American Families Act (UAFA), but together we will pass it sooner. What can you do to help pass UAFA sooner?

    immigrationequality.org/template.php?pageid=49
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