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Rick Days erster erotischer Bildband "Players" besticht durch eine greifbare Spannung

Von Carsten Weidemann

Ausschließlich Spieler präsentiert Rick Day in seinem ersten Bildband "Players". Wie seine Models, so liebt es auch der US-Fotograf mit den Erwartungen des Betrachters zu spielen. Vordergründig geht es um Sport, um trainierte Körper in klobiger Rugby-Kluft, in knappen Shorts oder schlicht im Adamskostüm. Aber Rick Day gelingt weit mehr, als nur maskulinen Sex-Appeal einzufangen. Seine Bilder bestechen durch eine greifbare Spannung: Ein Wechselspiel von Geradlinigkeit und Intimität stellt immer wieder in Frage, wer Subjekt und wer Objekt ist.

Days Fotografien sind absolut perfekt inszeniert. Er verzichtet auf überflüssige Kulissen und verwendet auch Farben nur sparsam. Er setzt stattdessen harte Akzente durch verschwitzte Sportlerkluft und durch eine Ausleuchtung, die immer auf Konfrontation mit seinen Modellen zu gehen scheint.

Rick Days Modelle nutzen den Freiraum, den der Fotograf ihnen schafft. Nüchtern und überlegen leben die Sportler ihren Exhibitionismus aus. Sie verschlingen den Betrachter fast und signalisieren dennoch Distanz.

Südstaatler Rick Day brachte sich das Fotografieren selbst bei. Nach seinem Umzug 1994 nach New York City wurde er schnell ein vielbeachteter Modefotograf. Zahlreiche Magazine (u.a. Elle, Details, GQ) veröffentlichten seine Bilder. Er arbeitete zudem als Chef-Fotograf des renommierten Magazins "Genre" und schießt Werbekampagnen für Gap, Ritani und Rufskin.

Rick Day: Players, Fotobuch, 144 Seiten, Farbe, Hardcover mit Schutzumschlag, 26 x 34 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2009, 49,95 €



#1 bananasEhemaliges Profil
  • 21.03.2009, 21:14h
  • Sorry, aber der kleine heterosexuelle Ringer, in einem anderen Artikel, gefällt mir hundertmal besser, als diese Maschinen. Habe auch den Eindruck, der Kopf bei diesen Typen paßt nicht ganz zum Körper. Auf jeden Fall betreiben die Sportarten ohne Dopingkontrolle.
    Kann glatt auf diese Monster verzichten.....
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#2 NautnutzProfil
  • 22.03.2009, 10:40h
  • Antwort auf #1 von bananas
  • Ehrlich gesagt bezweifele ich ,ob es sich um wirkliche Rugby-Spieler handelt.Zu gezielt definierte Muskulatur.Eher sehr gute Bodymodels.Die Kluft machts.Aber vieleicht hab ich ja auch unrecht.Auf jeden Fall, schöne interessante Kunst-Bilder,ob man die Typen jetzt mag oder nicht ist Geschmacksache derer, die sich den Band gönnen.
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