Auf dem 6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge vom 20. bis zum 24. Mai in der Stadthalle und Universität von Marburg werden Referenten auftreten, die Homosexuelle zu Heterosexuellen therapieren wollen.
Der Veranstalter des Kongresses, die Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e.V. in Frankenberg, ist dafür bekannt, antihomosexuelle Angebote zu unterstützen. Die Referenten kommen aus der evangelikalen Glaubensrichtung von so genannten Ex-Gay-Gruppen. Diese sehen Homosexualität als Defekt an, der "geheilt" werden müsse. An der Uni Marburg sollen sprechen: Markus Hoffmann von der Organisation Wüstenstrom e.V. und Christl Ruth Vonholdt vom Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft. Die Seminare tragen den Titel "Reifung in der Identität als Frau und als Mann" sowie "Weibliche Identitätsentwicklung und mögliche Probleme".
Die Bundesregierung hat auf eine Kleine Anfrage der Grünen zu diesen Organisationen festgestellt: "Die vor allem in den 60er und 70er Jahren häufig angebotenen so genannten ‚Konversions’- oder ‚Reparations’-Therapien, die auf eine Änderung von gleichgeschlechtlichem Sexualverhalten oder der homosexuellen Orientierung abzielten, werden heute in der Fachwelt weitestgehend abgelehnt. Dies gründet sich auf die Ergebnisse neuerer wissenschaftlicher Untersuchungen, nach denen bei der Mehrzahl der so therapierten Personen negative und schädliche Effekte (z. B. Ängste, soziale Isolation, Depressionen bis hin zu Suizidalität) auftraten und die versprochenen Aussichten auf "Heilung" enttäuscht wurden".
(Fortsetzung nach Anzeige)
Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) nennt es deshalb die Unterstützung für diese Gruppen "unverantwortlich": "Wir fordern die Universität und die Stadt Marburg auf, sich von den allen Angeboten und Seminaren zu distanzieren, die mit vermeintlich wissenschaftlichem Duktus homophobe und gefährliche Umpolungsangebote machen", erklärte LSVD-Sprecher Manfred Bruns. Der Verband schickte daher einen offenen Brief an die verantwortlichen Stellen.
Bereits im letzten Jahr gab es Proteste gegen den von der evangelischen Kirche veranstalteten Jugendkongress "Christival", bei dem auch ein Ex-Gay-Seminar angeboten wurde. Die homophobe Veranstaltung fand schließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt (queer.de berichtete). Bei Protestaktionen wurden 32 Christival-Gegner von der Polizei festgenommen (queer.de berichtete). (dk)
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OK, also wann wird denn endlich ein Seminar angeboten, wie Heterosexuelle zu Homosexuellen therapiert werden können. Da ist sicherlich Bedarf vorhanden. Es gibt so viele heterosexuelle Männer, die so unzufrieden mit ihrem Leben sind, mein Bruder zum Beispiel. Der ist ein lieber netter Kerl, kommt aber bei den Frauen aus unerfindlichen Gründen einfach nicht zum Stich. Er hat viele platonische Freundschaften zu Frauen, aber keine will ihn ranlassen. Das frustriert ihn doch sehr. Und dann sieht er, wie es für seine schwulen Kumpels und seinen schwulen Bruder ein leichtes ist, schnell, unkompliziert und kostengünstig zu Sex mit geilen Typen zu kommen und damit viel zufriedener wirken. Das ist für ihn noch frustrierender und er wünscht sich, er wäre auch schwul, zumal er Angebote von Männern bekommt. Wo gibt es eine solche Therapie, damit meinem armen Bruder geholfen werden kann?
Antwort zu Kommentar #1 von SuperMario: Möglicherweise kann deinem Bruder bei dem Katholischen Priesterseminar in St. Pölten und anderen Klostern der RKK geholfen werden. Dort wurde schon mancher unglücklicher Hetero (oder gar Pädo) zum glücklichen Homo umgepolt. Man wird nicht nur schwul, sondern kriegt auch noch Gottes Segen und kann ungestraft Müll reden wie Kondome fördern AIDS etc.
Und wieder unser Herr Hoffmann von Wüstenstrom und unsere Kinderärztin vom Deutschen Insititut für Jugend und Gesellschaft in Aktion. Die beiden Personen können es nicht lassen und sind meines Erachtens längst religiös motivierte Überzeugungstäter, die aus persönlichen Überzeugungen sich motiviert sehen, Homosexualität heilen zu wollen, was im Widerspruch zur heutigen Haltung der Psychologie und Psychotherapie steht.
Diese beiden Personen, die eng mit Herrn Geiss in Bayern "verbandelt" sind und wo zur Mischpoke auch noch Weihbischof Laun aus Österreich gehört, fühlen sich immer wieder berufen, ihren pseudowissenschaftlichen, gefährlichen Müll zu verbreiten. Im Hintergrund wabbert da dann auch noch meistens Herr Steeb von der Evangelischen Allianz herum.
Ist auch kein Zufall, das die jetzt in Marburg auftreten wollen, da liegt Wetzlar nicht weit weg, wo die beiden dann gut bei der Evangelischen Allianz dort übernachten können.
Frau Vonholdt und Herr Hoffmann können ja mal anfangen und Herrn Westerwelle, Herrn Wowereit, Herrn von Beust, Herrn Kerkeling oder Frau von Sinnen und Frau Will heilen. Da wäre ich dann gern dabei, wenn die dort anfragen.
Nee geh mir bloss weg mit Frau Vonholdt und Herrn Hoffmann, die echt "nicht mehr alle beisammen haben".
Ich möchte gern Frau Vonholdt und Herrn Hoffmann von ihren Wahnvorstellungen heilen.
Antwort zu Kommentar #6 von Flo: als Mitarbeiter der Uni Marburg kann ich dazu nur sagen, dass die Veranstaltung selbst und die Referenten ihre Themen so gewählt haben, dass bei einer herkömmlichen Prüfung nicht auffällt, dass es sich hier um 'Homoheiler' handelt. Ich denke, wir sollten nach dem Brief (LSVD) nun abwarten, wie die Unileitung und der Oberbürgermeister reagieren, denn einen Skandal sehe ich hier erst, wenn es zu einer wissentlichen Zustimmung kommt.
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Antwort zu Kommentar #1 von SuperMario: @ Super-Mario
Ich muss Dich da leider enttäuschen, die "Homo-Heiler" sind leider nicht in der Lage Heteros zu umzupolen.
Ein Bekannter von mir hat sich nämlich mal mit einem solchen Anliegen an Wüstenstrom gewandt.... und sie Haben ihm nicht helfen können.
Das Schreiben an Wüstenstrom und die Antwort seien hier veröffentlicht.
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Datum: Thu, 18 Oct 2007 19:56:01 +0200 (CEST)
Von: ***
Betreff: Schulungen zur Änderung der sexuellen Orientierung
An: info@wuestenstrom.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe gehört, sie bieten Schulungen an, in denen man als Homosexueller heterosexuell werden kann. Dabei Nutzen Sie die Erkenntnis, dass sexuelle Identität nicht biologisch vorgegeben ist, sondern durch Umerziehung geändert werden kann.
Das finde ich sehr interessant. Vielleicht können Sie mir damit bei meinem Problem helfen.
Ich bin Heterosexuell; ich fühle mich zu Frauen hingezogen. Leider fühlen sich die Frauen nicht in gleichem Maße zu mir hingezogen. Es fällt mir wahnsinnig schwer, bei Frauen zu Zuge zu kommen, also im Klartext: mit Ihnen Sex zu haben. Es ist furchtbar kompliziert, man muss sie vorher einladen, ausführen, Konversation machen, etc. Und oft ist die ganze Mühe vergebens, sie wollen dann doch nicht und man hat nur Zeit und Geld verschwendet.
Ich habe gehört, dass das bei den Schwulen viel einfacher geht. Man sagt doch, dass Schwule sehr promisk sind, dass sie sehr viel Sex und sehr viele Sexpartner haben. Es heißt, dass man bei Schwulen auch ohne dieses ganze Theater vorher (Einladen, Ausgehen, Konversation) schnell zum Zuge kommt. Und auch, dass man sie danach auch schnell wieder loswird, ohne dass die gleich eine Beziehung wollen oder gar heiraten.
Ich muss gestehen, dass ich deswegen total neidisch auf die Schwulen bin. Und deswegen habe ich den Wunsch, auch homosexuell zu werden, also zumindest mal zum Ausprobieren.
Ich habe bereits ein paar Versuche unternommen, homosexuelle Kontakte auf öffentlichen Toiletten herzustellen. Aber die waren nicht wirklich erfolgreich. Zwar war es wirklich sehr einfach, mit jemandem in Kontakt zu kommen, aber dann hat „es“ nicht geklappt. Ich war eben nicht sexuell erregt, weil mich Männer nicht sexuell erregen. Ich bin nun mal heterosexuell.
Aber immerhin habe ich jemanden auf der Toilette getroffen, der auf einer Ihrer Schulungen war, und der Sie mir empfohlen hat.
Wenn es möglich ist, Homosexuelle zu Heterosexuellen umzuerziehen, dann ist es doch sicher auch umgekehrt möglich Heterosexuelle zu Homosexuellen umzuerziehen. Bieten sie auch solche Schulungen an, oder können Sie jemanden empfehlen, der solche Schulungen anbietet? Ich wäre sehr daran interessiert.
In Erwartung Ihrer Antwort grüßt freundlich,
***
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Mon, 22 Oct 2007 23:22:05 +0200
Betreff: Re: Schulungen zur Änderung der sexuellen Orientierung
Von: ***
An: ***
Sehr geehrter Herr ***,
wir glauben nicht an die Dichotomisierung in Homosexualität und Heterosexualität und an keine Schalter, der die eine Empfindung in die andere verwandeln kann. Schon gar nicht halten wir eine Umerziehung für möglich, von der Sie sprechen.
Mit Vehemenz weisen wir aber die Unverschämtheit Ihrer Email zurück. Es gibt Menschen in Not, die uns anschreiben und für deren Belange wir uns gern engagieren. Dass Sie diese Menschen auf den Arm nehmen und gleichzeitig unsere Zeit stehlen, ist skandalös.
Wenn Sie ernsthafte Anfragen an uns haben, sind wir gern zum Gespräch bereit. Sarkasmus und Selbstgerechtigkeit werden aber jeden Dialog verhindern!
Antwort zu Kommentar #7 von gast: Dass die Homohasser mit allen Tricks arbeiten und das nicht offen auf die Tagungsordnung schreiben, ist mir auch klar. Aber wenn irgendeine "nationale Organisation" irgendwo was machen will, schreiben sie auch nicht Vortrag "So werden Ausländer verfolgt" etc. Und dennoch finden sich diese nicht.
Es ist halt Aufgabe, genau zu prüfen, wer da kommt und für was für Ziele die so einstehen. Denn wenn erst mal der Vertrag unterschrieben ist (weil jemand vorher geschlafen hat) ist es oft nicht mehr möglich, das abzusagen.
Und wenn da eine Organisation kommt, die Positionen vertritt, die nicht nur wissenschaftlich als Blödsinn bewiesen sind, sondern sogar schwerste psychische Störungen bis hin zum Suizid zur Folge haben kann, muss man denen das verwehren....
Vielleicht sollten die Tagungsleiter in Marburg diesen armen Menschen, die Homos zu Heteros machen möchten, auch Hilfe anbieten. Denn es ist ja offensichtlich, dass es sich um schwer persönlichkeitsgestörte wahnhaft und zwanghaft vorgehende Mitbürger handelt. Reicht eine Hand!
Vor diesen Gehirnwäsche-Leuten kann man gar nicht eindringlich genug warnen!!
Mal abgesehen davon, dass es nicht möglich ist, die sexuelle Orientierung zu ändern und dass Homosexualität auch keine Krankheit ist, die man heilen müsste:
diese Organisationen betreiben Gehirnwäsche und nutzen alle möglichen dubiosen Psychotricks. Solche Gehirnwäsche-Aktionen haben schwerste psychische Störungen zur Folge!
Wenn die Uni Marburg wirklich Menschen ein Forum gibt, die Menschen psychisch schaden, dann ist das tatsächlich ein Skandal erster Güte!
Von Randy Aus Frankfurt/Main (Hessen) Mitglied seit 25.03.2009
"Die Referenten kommen aus der evangelikalen Glaubensrichtung" - woher auch sonst? Die Freuden an der sexuellen Lust haben die Kirchen ihren Schäfchen schon immer versaut. Denn sie pflanzen ihnen seít 2000 Jahren ein schlechtes Gewissen ein für alle Lebensbereiche, die etwas mit Erotik und Sex zu tun haben .Deshalb braucht man sich nicht zu wundern, dass die Homosexuellen heute immer noch die grösste und am stärksten unterdrückte sexuelle Minderheit sind. Zweifellos sind immer noch viele Menschen von irrationaler Furcht vor gleichgeschlechtlicher Liebe geradezu besessen. Dabei ist bezeichnend, dass diese Menschen meist keine Homosexuellen persönlich kennen und auch nicht kennenlernen wollen, sie sollen jedoch KONTROLLIERT, ABGESONDERT, EINGESPERRT, AUSGELÖSCHT - oder wieder einmal - THERAPIERT werden um in der Gesellschaft wieder "NORMAL" zu funktioniern.
Wir haben es satt diese Maskerade des "NORMALSEINS" und die erzwunge HEUCHELEI weiter zu tragen. Denn letztlich fordert dieses FUNKTIONIEREN ihren Tribut - nicht nur von den Unterdrückten, sondern auch von den Unterdrückern. Die Unterdrückten brauchen viel Kraft, um sich zu verstellen; die Unterdrücker pflegen weiter ihre lächerlichen Phantasien und überflüssigen Befürchtungen.
Dem sogenannten "Homo-Heiler Kongress" an der Uni Marburg muss Einhalt geboten werden, damit nicht noch mehr Menschen wegen ihrer Homosexuellen Orientierung in schwerste Gewissensnot geraten.
So langsam wird mir immer deutlicher bewusst, dass sich hier offenbar ein neuer "Trend" abzeichnet. Immer wieder versuchen antidemokratische Gruppierungen, durch irgendwelche vermeintlich seriösen "Kongresse", "Tagungen" bzw. "Seminare" ihr Menschen verachtendes, volksverhetzendes Gedankengut salonfähig zu machen und diesem einen pseudowissenschaftlichen Anstrich zu verpassen. Gleichzeitig berichtet der größte Teil unserer Massenmedien über dieses hochsensible Thema in einer Art und Weise, als gehe es darum, ob der Grüne Punkt der Müllverwertung in einen Roten Punkt verwandelt werden soll oder ähnliches.
So versäumte es beispielsweise SPIEGEL-Online in seinem großen, locker-flockig geschriebenen Artikel zu diesem Thema auch nur mit einem Wort die teils verheerenden Folgen für Betroffene zu erwähnen, überhaupt deutlich zu machen, dass es sich bei Homosexualität nicht um eine "Krankheit" handelt, dass die Probleme homosexueller Menschen vielmehr mit genau der Diskriminierung und Gewalt zu tun haben, der sie in unserer Gesellschaft nach wie vor ausgesetzt sind und die so genannte "Homo-Heiler" mit ihren Gesinnungen selbst aktiv befördern, dass daher nach übereinstimmender Auffassung aller seriösen Psychotherapeuten und deren Berufsverbänden eine wesentlich stärkere Unterstützung gerade junger Homosexueller dringend erforderlich ist. Nein, vielmehr wurden in dem besagten Artikel ohne eindeutigen Widerspruch einfach die Statements verschiedener Homo-Hasser wiedergegeben und noch nicht einmal die klare Stellungnahme unserer Bundesregierung, der man wohl kaum überzogene Fortschrittlichkeit unterstellen kann, zitiert! Das ist nicht nur journalistisch, sondern auch angesichts der gesellschaftspolitischen Bedeutung dieses Themas, bei dem es letztlich darum geht, einer gesellschaftlichen Gruppe ihr gleichwertiges Existenzrecht abzusprechen, unter aller Sau! Andere Seiten wie web.de machten daraus einen boulevardmäßigen Diskussionsthread (wohl nach dem Motto: Wer ist dafür und wer ist dagegen?), in dem dann Hunderte von Leuten teils übelste Diffamierungen loswerden durften. So weit sind wir also schon wieder, dass im Kern über unser Existenzrecht als homosexuelle Menschen "diskutiert" werden darf, dass wir zur "Verhandlungsmasse" von Boulevardmedien gemacht werden, wobei es um nichts geringeres geht als um unser gleichberechtigtes Existenzrecht!
Daher bin ich auch der Überzeugung, dass es auf gar keinen Fall genügen kann, sich immer wieder nur über einzelne Veranstaltungen oder Äußerungen zu empören und dagegen zu "protestieren", sondern vielmehr wäre es Aufgabe gerade unserer Verbandsrepräsentanten (wozu sind die denn sonst da?) hier endlich unmissverständliche und klare Forderungen nach einem gesetzlichen Verbot sowohl für jede Form der homophoben (Hass-) Rede im öffentlichen Leben als auch explizit für medizinisch wie menschlich widerwärtige Propaganda des Typs "Homosexualität heilen" zu formulieren. Es entwickelt sich hier seit einiger Zeit eine mehr als gefährliche, faschistische Bewegung, in deren Rahmen ausgelotet wird, wie weit man einer Opfergruppe des Nazi-Terrors schon wieder durch die Hintertür ihr gleichwertiges Existenzrecht absprechen kann. Gegen diese offenbar systematisch und gezielt agierenden Gruppierungen und Einzelakteure kann man nicht nur mit sporadischen, punktuellen "offenen Briefen" vorgehen, sondern vielmehr bedarf es eines umfassenden Konzepts und klarer, öffentlich vorgebrachter Forderungen für eine Ächtung der Verbreitung solches homophoben, Menschen verachtenden und demokratiefeindlichen Gedankenguts - ob es nun in der Form von "Seminaren" oder einfach der Alltagssprache oder in welcher Art der öffentlichen Kommunikation auch immer in Erscheinung tritt! Hier geht es nicht um irgend etwas, sondern es geht ums Ganze!
Hinter diesen von Wahnvorstellungen geplagten Personen wie Vonholdt und Hoffmann steht eine gottseidank immer schwächer werdende Ex-Gay-Bewegung, die ihre Ursprünge in den 1960er/1970er in den USA hatte.
Mittlerweile hat sich die ernstzunehmende Wissenschaft von diesen "Heilungspersonen", die die Reparative Therapie verordnen, abgewandt und heutige Psychologen/Psychotherapeuten arbeiten nicht mehr mit einem Heilungsansatz. Vielmehr wird mit der affirmativen (=bestätigenden) Psychotherapie denjenigen Personen geholfen, die mit ihrer sexuellen Orientierung nicht klar kommen. Alllen anderen homosexuellen/heterosexuellen/bisexuellen Personen, die ihre sexuelle Orientierung sowieso in ihrem Leben akzeptiert haben, werden schlichtweg in Ruhe gelassen, da dies genau das Ziel der affirmativen Theapie ist, das die eigene sexuelle Orientierung akzeptiert wird. Eine Umpolung ist in dieser Therapie gerade nicht gewollt, da dies sowieso nicht möglich ist.
Bei Personen wie Hoffmann oder Vonholdt läßt sich immer wieder beobachten, dass diese aus einem religiösen, rechtskonservativen Umfeld heraus, sich berufen fühlen, Heilungen anzubieten. Hintergrund ist auch die evangelikale Allianz, die sich insbesondere auf ganz bestimmte Freikirchen und insbesondere auf die Southern Baptist Convention in den USA stützt.
Das hat aber nichts mit der EKD-Leitung oder den lutherischen Kirchenleitungen Skandinaviens oder den Anglikanern in den USA,Kanada und England zu schaffen.
Antwort zu Kommentar #17 von DR.FRANKENSTEIN: grundsätzlich geben wir keine empfehlungen. aber in ihrem falle machen wir eine aussnahme und empfehlen den spezialisten dr. terr. w_wächter.
Antwort zu Kommentar #23 von Klugscheiss: na klugscheißer und klagefrauen.
wenn die betonung in deinem nick auf der ersten silbe liegt, darfst auch mitklagen.
das niveau der klage soll etwas höher liegen.
Hier übrigens noch der Link zum oben besagten "offenen Brief" des LSVD. Link zu www.lsvd.de Jeder möge für sich selbst entscheiden, ob diese nach meinem Empfinden völlig unangemessene und unscharfe Weichspülerkritik, deren Autoren offenbar Angst davor haben, die Dinge beim Namen zu nennen und die noch nicht einmal so deutliche Worte finden, wie unsere aktuelle Bundesregierung sie zu diesem Thema gefunden hat, eine angemessene Antwort auf das Menschen verachtende Gedankengut sein kann, das hier verbreitet wird. Ich habe zumindest den Eindruck, dass die allermeisten queer.de-User das in diesem Thread sehr viel treffender auf den Punkt gebracht haben. Aber die buhlen ja auch nicht um falsche Pseudo-Toleranz seitens der Mächtigen (und um öffentliche Gelder für ihren Verband), sondern sie fordern völlig zu Recht eine uneingeschränkte Gleichbehandlung und ein Verbot faschistoider Volksverhetzung, in welchem Gewand sie auch immer in Erscheinung treten mag.
Antwort zu Kommentar #27 von AxelBerlin: Ist zwar lächerlich aber eben genau das Niveau deiner meisten blinden Sprüche hier wider spiegelnd.Man könnte auch sagen ,er wollte aber konnte nicht.Inhaltsloser Tuntenwortwitz,der gerade reicht, um in einer billigen Spelunke genauso plakativ rumzuplärren als auch schnell witzige Bildchen reinzusetzen.Ist immerhin nicht jedermanns Kunst, wahrhaftig,und erreicht man nur in der schleimigen Selbstgerechtigkeit die einen wähnen lässt andere für dümmer zu halten als sich selbst.Auch schönen Sonntag.
Antwort zu Kommentar #18 von gerd: "Das hat aber nichts mit der EKD-Leitung oder den lutherischen Kirchenleitungen Skandinaviens oder den Anglikanern in den USA,Kanada und England zu schaffen."
Kirche ist Kirche!
Das sind ALLES Sekten, Gehirnwäscher und Verbrecher!
Wenn Frau Vonholdt mal wieder ordentlich aufs Kreuz gelegt werden würde, würde sie auch nicht mehr solch verbalen Ausfluss von sich geben. Aber wer will so eine Drecksarbeit schon übernehmen?
Von QueenMargrethe Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #30 von Hannibal: "Kirche ist Kirche! Das sind ALLES Sekten, Gehirnwäscher und Verbrecher!"
Schätzelein, das hast du treffend auf den Punkt gebracht!
@#32. Hannibal:
Diese Vorstellung ist jetzt echt nicht schön... Link zu www.smileygarden.de (GIF) Frau Vonholdt sollte die Approbation entzogen bekommen. Wie kann die Bundesärztekammer sowas auf Kinder und Jugendliche loslassen?
Außerdem sollte die MHH ihr den Doktorgrad entziehen...