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Bei der Oberbürgermeisterwahl stimmten die Bürger der größten Schweizer Stadt für die sozialdemokratische Kandidatin Corine Mauch.

Von Norbert Blech

Die größte Schweizer Stadt wird in Zukunft erstmals von einer lesbischen Frau regiert: die sozialdemokratische Kandidatin Corine Mauch konnte sich am Sonntag bei einer Stichwahl deutlich gegen die Konkurrentin von der FDP durchsetzen. Mauch wird damit erste weibliche Stadtpräsidentin in Zürich, wie das Amt dort heißt.

Die 48-Jährige war schon länger in der Politik aktiv, allerdings nicht in der ersten Reihe. Die Argrarökonomin, die als Tochter der Aargauer SP-Nationalrätin Ursula Mauch in der Schweiz und den USA aufgewachsen ist, arbeitete zuletzt bei den Parlamentsdiensten in Bern. Das ehemalige Mitglied zweier Frauen-Rockbands lebt heute mit ihrer langjährigen Lebenspartnerin im Zürcher Quartier Unterstrass.

Mauch sagte vor der Wahl, sie glaube nicht nicht, dass ihr ihre sexuelle Neigung Vor- oder Nachteile bringe: "Meine private Lebensweise spielt für die Zürcherinnen und Zürcher wohl keine große Rolle". Wie sie der Zeitung "Blick" anvertraute, sei sie aber natürlich "sensibler", "wenns um homosexuelle Themen geht, aber in der Schweiz haben wir bereits viel erreicht für die Gleichberechtigung." Mit der Bankenkrise und deren Folgen gäbe es andere wichtige Herausforderungen. Geradezu passend zur Wahl der lesbischen Kandidatin findet in diesem Sommer der diesjährige Europride in Zürich statt.

Der Berliner Online-Tagesspiegel freute sich am Montag über das Ergebnis: "Berlin, London, Zürich: Homosexuelle regieren Europas Metropolen". So heißt es noch immer auf der Webseite. Dabei ist London mit Boris Johnson in heterosexueller Hand - dafür hat Paris mit Bertrand Delanoë einen offen schwulen Bürgermeister. Es gibt also durchaus einen Trend zu lesbischen und schwulen Spitzenpolitkern. Erst im Februar hatte Island die lesbische Sozialministerin Jóhanna Sigurðardóttir zur Premierministerin gewählt (queer.de berichtete).



#1 timoAnonym
  • 30.03.2009, 21:30h
  • der johnson ist ein arrogantes arschloch.
    er hat gleich nach amtsantritt die verträge für
    billiges heizöl für die ärmsten bürger londons,
    das hugo chavez spendierte, gekündigt.
    nein, kein warmer bruder.
    kalter krieger von der dümmsten sorte.
    eiskalt und tödlich wie hedgefonds.
    ich hoffe die londoner heizen ihm diesen
    sommer ein.
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#2 BerlinerAnonym
  • 30.03.2009, 22:37h
  • Die neuerliche journalistische Meisterleistung des selbsternannten "Premiumblattes" aus Berlin kann nur verwundern, wer dieses in den letzten Jahren nicht gelesen hat.
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#3 KlugscheissAnonym
#4 gatopardo
  • 30.03.2009, 23:09h
  • Ein Grund mehr, sich in dieser liebenswerten und überschaubaren Stadt häufiger aufzuhalten. Zürich ist eine der wenigen europäischen Metropolen, die sich ihren unvergleichlich schönen alten städtebaulichen Charakter erhalten hat und gleichzeitig auf leisen Sohlen unaufgeregt längst im gesellschaftlichen Fortschritt angekommen ist. Den Europride lasse ich mir dieses Jahr auf gar keinen Fall entgehen , und wenn ich auch wegen der zu erwartenden angespannten Hotelsituation wieder am Bodensee übernachten muss !
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#5 RabaukeAnonym
  • 31.03.2009, 09:23h
  • Also ich sage einfach mal "gratulle" (gratulation) und Corine: Jetzt biste zwar im Rathaus drinne. Nun gilt es nicht nur zu "Zechen" sondern die Einhaltung der Versprechen!:)
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.03.2009, 12:10h
  • Herzlichen Glückwunsch! Hoffentlich gibt es bald auch bei uns eine lesbische Oberbürgermeisterin!
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#7 gatopardo
  • 31.03.2009, 12:55h
  • Bin vom 24. - 30.Mai am Bodensee auf der deutschen Seite an der schweizer Grenze. Sieht man sich mit Leuten hier aus dem Forum während dieser Zeit beim Europride bei den Eidgenossen ?
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