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Der ugandische Ethikminister James Nsabo Buturo hat die Vereinten Nationen beschuldigt, seinem Land Homosexualität überstülpen zu wollen.

In einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Kampala erklärte er, Uganda werde sich dem internationalen Druck nicht beugen: "Wir haben herausgefunden, dass andere Länder uns zu Zugeständnissen in der Frage der Homosexualität zwingen wollen. Ich habe aber mit dem UN-Botschafter Ruhakana Rugunda gesprochen und ihn an unsere Positionen erinnert. Homosexualität bleibt bei uns verboten", so Buturo.

Religiöse Gruppen und die Regierung warnen in Uganda davor, dass schwule Männer Kinder zum "homosexuellen Lebensstil" verführen könnten (queer.de berichtete). Auch der Ethikminister warnt vor derlei Versuchen: "Es ist die Pflicht der Ugander aufzupassen, denn Agenten der Unmoral sind unterwegs und versuchen mit Tricks, unserer Gesellschaft zu schaden." So würden viele Lügen über Homosexualität verbreitet, erklärte Buturo. Homosexualität sei nicht angeboren, sondern ein sündhafter Lebensstil.

Präsident Yoweri Museveni hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt, Homosexualität sei eine "ausländische Kultur" und habe nichts in Uganda verloren, da hier der Sinn des Lebens sei, Kinder zu bekommen (queer.de berichtete).

Auf Homosexualität steht in dem ostafrikanischen Land mit 31 Millionen Einwohnern maximal 14 Jahre Haft. Einer Umfrage vom August 2007 zufolge befürworten 95 Prozent der Ugander das Verbot der gleichgeschlechtlichen Liebe. (dk)



12 Kommentare

#1 alexander
  • 06.04.2009, 14:06h
  • in geldgeschäften, korruption und bestechung kennen sich die afrikanischen herren besser aus und sind auch viel "morderner "!
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#2 FloAnonym
  • 06.04.2009, 14:35h
  • Man kann niemandem Homosexualität aufzwingen. Entweder man ist es oder nicht.

    Aber was diese Barbaren wollen, ist anderen IHR mittelalterliches Weltbild aufzwingen.
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#3 Tim_ChrisProfil
  • 06.04.2009, 15:44hBremen
  • Da gibt es doch diese Quarantänehauben, die man über ganze Häuser stülpen kann, damit keine Keime rein oder rauskommen können. Kann man so was nicht über Uganda stülpen? Dann kann nix mehr rein und nichts mehr raus - ganz wichtig: bitte auch nichts mehr rein, wie Geld, Kleidung, Lebensmittel, Hilfsgüter, Akademiker usw. - und die Ugander brauchen keine Angst mehr vor dem bösen, bösen Zivilisationsvirus zu haben. Dann bleiben sie garantiert unter sich. Bin gespannt, wie lange es dann dauert, bis sie Homosexualität (und ihr Volk gleich mit) ausgerottet haben...
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#4 QueenMargrethe
  • 06.04.2009, 16:04h
  • Denen fallen auch immer neue Märchen ein...

    Hilfsgüter sind auch "ausländische Kultur"!!!

    " [...] da hier der Sinn des Lebens sei, Kinder zu bekommen."

    ..., die dann nix zu fressen haben...
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#5 SmartiSaar
  • 06.04.2009, 17:08h
  • Dem bekommt wohl die Sonne nicht, der ist ja dermaßen verblendet, und sowas schimpft sich Ethikminister!!!

    Und jetzt behautpe mal noch einer die Kirche und ihre intolerante Haltung hätten damit nix zu tun.
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#6 alexander
  • 06.04.2009, 18:35h
  • wir sollten uns die traditionellen rezepte für menschenhirn in sauerahm von diesem "ethikminister" schicken lassen, denn da war doch was mit kultur ???
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#7 gerdAnonym
  • 06.04.2009, 20:34h
  • Solchen staatlichen Regierungen in Afrika bitte die deutsche und europäische Entwicklungshilfe sperren. Es gibt genügend andere Entwicklungsländer, wo Homosexualität legal ist.

    Auch das Geld der deutschen/europäischen Entwicklungshilfe steht nicht unbegrenzt zur Verfügung und meines Erachtens sollten die gesellschaftlich fortschrittlicheren Entwicklungsländer stärker durch Entwicklungshilfe profitieren und im Gegenzug solche Regierungen wie in Uganda entsprechend bestraft werden.
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#8 HannibalEhemaliges Profil
  • 06.04.2009, 22:22h
  • Soso! Und die Entwicklungshilfe zwingen wir diesen Primitivlingen wohl auch auf, wie!!
    Sofort ALLES streichen! Sollen die da doch verhungern!
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#9 VolumeProProfil
  • 08.04.2009, 12:47hMönchengladbach
  • Die Entwicklungshilfe streichen ist eine sehr gute Idee!

    Dann könnten die auch ihr Militär nicht mehr so aufrüsten, was dazu führen wird, dass die Nachbarländer in Uganda einmarschieren.
    Uganda setzt 26% seiner Staatseinnahmen für das Militär ein.
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#10 AntichristProfil