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Einer amerikanischen Studie zufolge senkt eine frühere Behandlung von HIV-Positiven mit retroviralen Medikamenten die Sterblichkeitsrate erheblich.

Ein späterer Behandlungsbeginn erhöhte die Sterblichkeitsrate zwischen 69 und 94 Prozent, so die im Fachmagazin "New England Journal of Medicine" veröffentlichte Untersuchung. Bislang haben Ärzte versucht, die Behandlung mit retroviralen Medikamenten wegen der teils erheblichen Nebenwirkungen möglichst lange hinauszuzögern.

Zunächst untersuchten die Wissenschaftler die Daten von 8.300 US-Patienten. Ein Viertel von ihnen begann die Behandlung, als ihre CD4-Helferzellen zwischen 350 und 500 pro Milliliter lagen, bei drei Viertel lagen sie darunter. Die Zahl der Helferzellen nimmt unbehandelt im Laufe einer HIV-Infektion immer weiter ab. Das Ergebnis: Patienten, die deren Helferzellen beim Start ihrer Behandlung bei unter 350 lagen, haben ein um 69 Prozent erhöhtes Sterblichkeitsrisiko.

In einer weiteren Untersuchung wurden die Daten von über 9.000 Patienten verglichen. Hier begann knapp ein Viertel die Behandlung beim Wert von über 500 Helferzellen, der Rest lag darunter. Hier war das Ergebnis noch deutlicher: Bei einer späteren Behandlung stieg das Sterblichkeitsrisiko um 94 Prozent.

Experten erklärten, dass die Studie zeige, dass ein früherer Behandlungsstart einen positiven Effekt haben könne. Es müssten aber weitere Untersuchungen folgen: "Man muss bedenken, dass die Langzeitnebenwirkungen von Medikamenten, die HIV bekämpfen, noch weitgehend unbekannt sind. Das könnte die Empfehlungen beeinflussen", erklärte Professor Jeffrey Laurence von Weill Cornell Medical College in New York. (dk)



#1 beobachterAnonym
  • 07.04.2009, 23:13h
  • Am besten für jedermann vorschreiben und gleich nach der Geburt beginnen, nicht wahr, liebe Pharma-Industrie. Könnte doch jeder symptomlos HIV-positiv und deshalb leider viel zu glücklich sein ...
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#2 RabaukeAnonym
  • 08.04.2009, 13:35h
  • @Beobachter

    ich glaube, den Sinn eines Textes erkennt man am besten, idem man diesen genau liest. Da machen sich Wissenschaftler ne Platte, wie sie diese schreckliche Krankheit besser behandeln, gar ausmerzen können. Was machst Du????? Finde es nicht richtig, hier auf den Pharmakonzernen herum zu kritisieren.
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#3 KonstantinEhemaliges Profil
#4 blablablaAnonym
  • 09.06.2009, 15:19h
  • "erhöhtes Sterblichkeitsrisiko" und ich dachte das Risiko zu Sterben liegt immer bei 100%. Sterben muss schließlich jeder.
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#5 du bist terroristAnonym
  • 09.06.2009, 15:49h
  • Antwort auf #4 von blablabla
  • Ein so genanntes "Erhötes Sterblichkeitsrisiko" gibt es auch bei verschiedenen Berufen, bei Opfern der HARTZ-Reform, bei Rauchern, Trinkern und Drogenkonsumenten.

    Da die Schwulen auch einen guten Durchschnitt der Bevölkerung bieten, sollte jeder sein Risiko selbst einschätzen können.
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