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Jim Douglas, republikanischer Gouverneur des US-Bundesstaates Vermont, hat am Montag mit seinem Veto die von Repräsentantenhaus und Senat beschlossene Öffnung der Ehe verhindert – das Parlament will nun versuchen, den Regierungschef zu überstimmen.

Zuvor hatte der Senat mit 26:4 Stimmen und das Repräsentantenhaus mit 95:52 für das Eherecht für gleichgeschlechtliche Paare gestimmt (queer.de berichtete). Beide Kammern werden von den Demokraten dominiert, aber auch viele Republikaner sprachen sich für Homo-Rechte aus.

Gouverneur Douglas beruft sich in seiner Entscheidung auf sein Gewissen: "Bei einer solche persönlichen Frage müssen alle Politiker das tun, was ihr Gewissen verlangt und was im besten Interesse für ihren Wahlkreis ist. Deshalb werde ich auch keinen Druck auf Mitglieder meiner Partei ausüben, die mein Veto überstimmen wollen."

Youtube | Bei einer Senatsanhörung spricht sich ein 17-jähriger Vermonter für die Öffnung der Ehe aus.

Um das Veto des Gouverneurs außer Kraft zu setzen, müssen beide Kammern des Parlaments der Ehe-Öffnung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit zustimmen. Im Senat gilt das als sicher, im Repräsentantenhaus wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet.

Vermont gilt als Vorreiter in Sachen Homo-Rechte, nachdem der Bundesstaat 2000 als erster Eingetragene Partnerschaften mit gleichen Rechten und Pflichten wie bei der Ehe einführte. Derzeit dürfen Schwule und Lesben in zwei US-Bundesstaaten heiraten (Massachusetts und Connecticut). Zudem hat der Oberste Gerichtshof von Iowa vor wenigen Tagen die Öffnung der Ehe binnen drei Wochen angeordnet (queer.de berichtete). (dk)



#1 SmartiSaar
  • 07.04.2009, 18:57h
  • Na toll Herr Gouverneur, anstatt die Mehrheiten zu akzeptieren und brav die Unterschrift drunter zu setzen muß der Herr dann doch tatsächlich auf Konfronationskurs gehen und sein Veto einlegen, typisch Republikaner.

    Da drück ich mal ganz fest die Daumen das die beiden Kammern des Parlaments es hinbekommen das Veto dieses armseligen Hanswurst zu überstimmen.
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