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  • 08. April 2009
    , noch kein Kommentar

Der offen schwule frühere Mode-Redakteur des amerikanischen "Playboy"-Magazins verklagt seinen Ex-Arbeitgeber in New York wegen Diskriminierung auf vier Millionen US-Dollar (drei Millionen Euro).

Der 45-jährige Joseph DeAcetis erklärte, er sei wiederholt wegen seines "hohen" Alters und seiner Homosexualität diskriminiert und schließlich gefeuert worden. Sein heterosexueller Chef habe sich oft wegen seines grauen Haares über ihn lustig gemacht und ihn – wie auch andere schwule Männer des Magazins", abwertend als "Mädchen" bezeichnet. Nach einem Interview mit einem lokalen TV-Sender habe sich sein Chef beschwert, dass DeAcetis graue Haare zeigte und alt aussehe. Zwei Monate später wurde er gefeuert und durch einen heterosexuellen jüngeren Mann ersetzt.

Eine "Playboy"-Sprecherin erklärte, dass ihr Unternehmen die Anschuldigungen "sehr ernst" nehme, aber zum aktuellen Verfahren keinen Kommentar abgebe.

Das 1953 von Hugh Hefner gegründete Magazin "Playboy" hat sich in seinen Artikeln stets sehr offen gegenüber Homo-Rechten gezeigt. Der 82-jährige Hefner selbst hat in seiner Biografie offen erklärt, er habe selbst schon homosexuelle Erfahrungen gesammelt (queer.de berichtete). (dk)