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Anlässlich des 40. Jahrestages des Stonewall-Aufstands will die Stadt New York noch mehr schwule und lesbische Besucher mit einer gezielten Tourismuskampagne anlocken.

Von Carsten Weidemann

1969 wehrten sich New Yorker Schwule und Drag Queens erstmals gegen die Schikanen der Polizei: Tagelang lieferten sie sich Straßenschlachten mit den Behörden – und gründeten damit die moderne Homo-Bewegung. Heute ist New York stolz auf dieses Erbe, ohne das es weder die Homo-Ehe noch Antidiskriminierungsgesetze gäbe. Auch deutsche Schwule und Lesben verlangten nach den "Riots" mehr Rechte - und kamen insbesondere in den letzten zehn Jahren ihrem Ziel der gleichen Rechte wesentlich näher.

Zum 40. Jahrestag des Aufstandes erinnert die jetzt weltoffene Metropole an die Ausschreitungen und lädt Schwule und Lesben in der ganzen Welt ein, New York zu besuchen: "Hier wurde die Schwulenbewegung gegründet und seitdem sind wir ein Mekka für homosexuelle Besucher", erklärte feierlich Stadtratspräsidentin Christine C. Quinn. Sie stellte zusammen mit dem Fremdenverkehrsamt der Stadt die neue Kampagne vor.

Erstmals geht New York gezielt auf schwul-lesbische Touristen zu. So hat die Stadt die Website nycgo.com/gay freigeschaltet. Darin gibt es unter anderem Informationen, welche Ziele der "schwule Pilger" anvisieren muss – etwa das "Stonewall Inn", in dem der Aufstand begann und das heute unter neuer Leitung als Bar geführt wird. Zudem wirbt die Stadt gezielt mit Plakaten in Homohochburgen von Großbritannien und Spanien sowie in Anzeigen in US-Magazinen. New York arbeitet auch mit dem Internet-Reisebüro Travelocity zusammen, das Pakete für schwule Pilgerreisen anbietet.

Höhepunkt der diesjährigen Festlichkeiten wird der CSD sein, der zwischen dem 20. und 28. Juni stattfindet. Der 40. Jahrestag des Aufstandes fällt auf den 27. Juni.



#1 GläubigerAnonym
#2 carolo
  • 13.04.2009, 23:23h
  • ...und wem das zu weit und zu teuer ist, der kann ja erst einmal nach Lüttich in die Rue du Gay Village fahren. :-)
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