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Beim diesjährigen evangelischen Kirchentag wird zum ersten Mal ein Kirchenleiter bei einer Veranstaltung der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) sprechen.

Bei der Podiumsveranstaltung "Einheit der Kirche - Klarheit der Aussage" ist Präses Alfred Buß von der Landeskirche in Westfalen zu Gast sein. Die HuK ist bereits seit Jahren bei Kirchentagen dabei. Dieses Jahr findet die Veranstaltung vom 20. bis 24. Mai in Bremen statt.

Die HuK wird dort unter anderem den Film "Homosexuell und christlich - Das geht?" zeigen sowie eine Diskussionsrunde abhalten zum Thema Internet ("Virtuelle Masken. Mensch, wo ist Deine Verantwortung im Internet?"). Außerdem bietet die Initiative eine Feierabendmahl, eine Party sowie Beratung an.

Die HuK ist ein Zusammenschluss von schwulen und lesbischen Christen, die sich für den Abbau von Diskriminierung von Homosexuellen in den Kirchen einsetzt. Sie fordert die "volle Teilhabe von Lesben und Schwulen am kirchlichen und gesellschaftlichen Leben". (pm/dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.

64 Kommentare

#1 gerdAnonym
  • 15.04.2009, 12:25h
  • Das ist doch eine sehr schöne Nachricht und zeigt, dass die lutherischen, reformierten und uniierten Bischöfe und Kirchenpräsidenten homosexuelle Paare ethisch unterstützen und deren Paarbindungen befürworten (siehe deren EKD-Grundsatzdokument "Verantwortung und Verlässlichkeit stärken"). Diese Kirchen haben sich vom Sündebegriff bezüglich homosexueller Handlungen verabschiedet und diese ethische Verurteilung offiziell abgelehnt. Homosexuelle Paare, die zum Standesamt gehen, können in den Landeskirchen der EKD einen öffentlichen Segnungsgottesdienst erhalten.

    Eine Reihe von christlichen Kirchen in Nordamerika und Europa ist in den vergangenen 20 Jahren diesen Weg gegangen und dies begrüße ich aus ethischer und theologischer Sicht sehr.

    Schön wäre es, wenn die westfälische Landeskirche ihrer rheinländischen landeskirchlichen Schwesterkirche im Thema Besoldung und Versorgung verpartnerter Kirchenbeamter in naher Zukunft folgt.

    Präses Alfred Buß heiße ich daher gern willkommen, während ich bei einem Erscheinen von Ratzinger einen Kotzanfall bekommen würde. Die katholische Kirchenleitung in Rom verharrt immer noch im tiefsten Mittelalter und gebärdet sich unter Ratzinger immer schlimmer, was aktuell sogar die katholische Theologin Ranke-Heinemann mit Bitterkeit der katholischen Kirchenleitung vorwirft.
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#2 Tim_ChrisProfil
  • 15.04.2009, 12:39hBremen
  • Warum heißt das Kirchen"TAG", wenn es fast eine ganze Woche geht? Und warum muss das ausgerechnet in Bremen sein? Sicher, es bringt Geld, das Bremen dringend gebrauchen kann, um wirtschaftlich einige Löcher zu stopfen, aber es gibt doch noch so viele schöne Städte in Deutschland. z.B. München. Erzkonservativ und genau richtig für so ein... ähm... Fest? Ereignis?
    Für mich ist dieser "TAG" jedenfalls ein Grund, aus Bremen zu verschwinden, zumindest, bis die Invasion vorüber ist. Mir haben die letztjährigen Evangelikalen schon gereicht.
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#3 alexander
  • 15.04.2009, 13:05h
  • jetzt werden wir aber alle frohlocken und " macht hoch die tür, die tür macht weit " singen !!!
    wie isset nicht schön !

    man riecht direkt den gesangbuchmief aus denselben büchern !

    wir brauchen keine diskussionsrunde über " mensch, wo ist deine verantwortung im internet und virtuelle masken", wir benötigen konkrete aussagen und verhaltensweisen zu " mensch wie wird dir menschlichkeit und würde inkl. bürgerrecht zuteil !!!!!!!!!!!!! und das jeden tag !

    diese verlogene baggage, kotz !
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#4 KonstantinEhemaliges Profil
#5 gerdAnonym
  • 15.04.2009, 14:10h
  • @Konstantin
    Und ich finde es widerlich, wenn Fortschritte in den verschiedenen christlichen Kirchen hier im Forum nicht anerkannt und begrüßt werden. Mich kotzt es als schwuler Christ an, wie Du und paar andere hier undifferenziert immer wieder drauflosprügelt und die Unterschiede zwischen den christlichen Kirchen nicht seht. Da bin ich echt froh, dass du nicht mein Mann bist und mein Mann gottseidank mit mir da übereinstimmt, mit dem ich seit vielen Jahren eine glückliche Beziehung führe.

    Ich finde den Evangelischen Kirchentag der EKD in Bremen gut, und wenn ich es schaffe, werde ich dort mit meinem Mann vorbeischauen. Schön das es neben der stockkonservativen, homophoben katholischen Kirchenleitung in Rom es im Gegensatz dazu auch christliche Kirchen wie die Lutheraner, Reformierten, Uniierten aber auch Anglikaner (England, Kanada, USA) oder Altkatholiken gibt, wo homosexuelle Paarbeziehungen ethisch akzeptiert werden und nicht als sündhaft bewertet werden. Den letzten Segnungsgottesdienst eines befreundeten schwulen Paares in einer lutherischen Kirche habe ich noch in guter Erinnerung.
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#6 KonstantinEhemaliges Profil
  • 15.04.2009, 14:23h
  • Antwort auf #5 von gerd
  • "Da bin ich echt froh, dass du nicht mein Mann bist ..."
    Darüber musst du gar nicht froh sein, denn die Chance, dass ich mich mit einem praktizierenden Christen einlasse, ist ungefähr so hoch wie die Wahrscheinlichkeit beim Ficken gleichzeitig von einem Kometen getroffen und vom Blitz erschagen zu werden. Oder wie heisst es in deinem liebsten Märchenbuch so hübsch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadel-Öhr. MEIN Mann würde dazu sagen: Da trink ich doch lieber meinen eigenen Urin!
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#7 HannibalEhemaliges Profil
#8 alexander
  • 15.04.2009, 14:39h
  • tja gerd, dazu kann ich nur sagen : der himmel bewahre mich davor, dass du mein mann wärest !!!
    übrigens , wie wäre es wenn du mal ein profil anlegen würdest ? immer diese almdudler ?
    dich beisst nicht mal der evangele heilige geist, denn dazu gehöhrt " geist" ! oder ist dein "mann" nur ein geist ???
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#9 SuperMarioEhemaliges Profil
  • 15.04.2009, 14:43h
  • Antwort auf #5 von gerd
  • "Und ich finde es widerlich, wenn Fortschritte in den verschiedenen christlichen Kirchen hier im Forum nicht anerkannt und begrüßt werden."

    Was gibt es da zu begrüßen? Warum soll man Verständnis mit den ewigen Nachzüglern haben, nach dem Motto: Toll, dass ihr auch endlich da angekommen seid, wo wir schon vor Ewigkeiten waren?
    Das, was du als Fortschritt hinstellst, sollte doch wohl schon längst eine Selbstverständlichkeit sein. Warum soll man mit spirituellen Übungssystemen, auch mit deinem, nachsichtiger sein als mit dem Rest? Die Antwort interessiert mich.
    Gib doch bescheid, wenn deine sogenannte Kirche ihre restliche Diskriminierung von Homosexuellen und viel wichtiger ihren fundamentalistischen Wahrheitsanspruch, der jeglicher Vernunft und wissenschaftlicher Erkenntnis widerspricht, aufgegeben hat. Ich warte doch nur darauf, das deine Kirche ganz offen zugibt: "Wir wissen nicht, was die Wahrheit ist."
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#10 gerdAnonym
  • 15.04.2009, 14:46h
  • Nee lieber Hannibal und lieber Alexander,
    so wie Ihr hier im Forum drauf seit und was Ihr so schreibt, wisst Ihr beide wahrscheinlich gar nicht, welche Religion Euer Sexpartner hat oder ob er Atheist/Agnostiker ist.

    Ihr beide wollt mir doch wohl nicht allen Ernstes erzählen, dass ihr das bei jedem eurer Sexualpartner gewusst habt. Ich jedenfalls behaupte dies von mir nicht, dass ich dies als Single in früheren Jahren bei den jeweiligen Sexdates gewusst hätte, als ich noch jünger war. Und Euch beiden kaufe ich dies auch nicht ab, dass Ihr dies bei Euren Sexdates wißt/gewusst habt.

    Viel schöner sind aber für mich die vielen Jahre, wo ich jetzt mit meinem Mann zusammen bin und ich nicht mehr als Single durch die Welt tigern muss. Und ich finde es gut, dass sich einige (nicht alle!) christliche Kirchen in den vergangenen 30 Jahren stark ethisch/theologisch im Thema "Homosexuelle Paare" verändert/verbessert haben. Mit der EKD und einigen anderen christlichen Kirchen bin ich zufrieden, auch wenn sie sich noch "ein wenig" verbessern könnten (siehe aktuell bei den Landeskirchen der EKD: Besoldung und Versorgung verpartnerter evangelischer Kirchenbeamter).

    Hannibal und Alexander sollten sich mal mit der ethischen/theologischen Frage auseinandersetzen:

    Was nutzt der Mensch? Anstatt dass sie der Frage anhängen: was nutzt die Religion ?
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