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Der offen schwule Benny Kieckhäben ist in der Nacht zum Sonntag aus der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" als Kandidat mit den wenigsten Stimmen hinausgewählt worden.

Die sechste Mottoshow beschäftigte sich mit dem musikalischen Themenkomplex "Sonne und Regen". Benny trat mit den Titeln "Walking on Sunshine" und "When The Rain Begins To Fall" an. Der 19-Jährige hatte bereits in den Sendungen zuvor stets Kritik von der Jury einstecken müssen, die zu seiner Verteidigung jedoch stets seinen Status als "Paradiesvogel" ins Gespräch brachten. Auch bei der Verkündung des Telefonvotings musste er stets um seinen Verbleib in der Show zittern. In der Samstagsshow standen er und Sarah Kreuz zuletzt als Kandidaten mit den wenigsten Stimmen auf der Bühne – Moderator Marco Schreyl verkündete dann gegen Mitternacht, dass Benny gehen muss. Der Abgewählte brach daraufhin in Tränen aus.

Nach Ansicht der Jury machte Daniel Schumacher diesmal die beste Figur. Neben ihm haben sich auch Dominik Büchele (Bohlen: "Hemd von KIK, Gesang von Kack") und Annemarie Eilfeld (Bohlen: "Bitch") neben Sarah Kreuz (Bohlen: "durschnittlich") qualifiziert. Zwischendurch trat als Gast Comedian Oliver Pocher als Bill Kaulitz von Tokio Hotel auf ("Durch den Monsun").

In seiner DSDS-Karriere stach Benny durch extrovertierte Auftritte heraus und sprach in Einspielfilmen – anders als manch andere DSDS-Kandidaten – stets offen über seine Homosexualität.

"Deutschland sucht den Superstar" war auch diesmal wieder ein Quotenerfolg für RTL. Die Hauptsendung um 20:15 Uhr sahen 5,5 Millionen Zuschauer, die Entscheidungsshow drei Stunden später verfolgten immer noch 4,3 Millionen. Mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 29 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe schlug DSDS damit Pro Siebens "Schlag den Raab" (24 Prozent), sowie den Sat.1-Film "Matilda" (11 Prozent) und die ZDF-Serie "Ein starkes Team" (10 Prozent). (dk)

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DSDS-Finale 2009
10 Bilder


#1 dax_JAAnonym
  • 19.04.2009, 15:05h
  • Der guter Dieter Bohlen war gestern sehr blöd drauf. Konnte nur austeilen, musste aber dann rausgehen, als Oliver Pocher seinen Auftritt hatte - einfach nur peinlich.

    Benny wäre spätestens in der nächsten Sendung rausgeflogen. Die Gesangsleistung der "männlichen" Bette Midler war einfach nicht gut genug. Ehrlich gesagt ging mir sein affektiertes Gegrinse sowieso etwas auf die Nerven. Fand es zwar gut, dass er offen und herzlich war, aber alles eine Spur "too much"

    Ich glaube allerdings, dass Daniel Schumacher auch schwul ist. Was meint ihr?
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#2 MarkusHBAnonym
  • 19.04.2009, 16:02h
  • Der Typ ist eine Ausgeburt an Peinlichkeit. Ich habe mich 'fremdgeschämt' wenn ich den gesehen habe.

    Die schwule Welt ist zwar bunt und es gehören viele Facetten dazu - aber muss denn immer wieder eine so peinliche Person die schwule Quote erfüllen?

    Antony, Medlock, Kübelböck... Die Krone setzt dann dieser Typ auf. Es gibt doch auch schwule Männer die nicht aussehen, als hätte eine untalentierte Rohrdommel versucht, auf seinem Schädel ein Nest zu bauen? Und sein Gesangstalent ist ja nun auch nicht so dolle...

    Peinlich.
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#3 MrsXAnonym
#4 bananasEhemaliges Profil
  • 19.04.2009, 18:23h
  • Antwort auf #1 von dax_JA
  • Ich meine auch, daß da noch eine Schwester dabei ist. Eine von der femininen Sorte ;-).
    Benny hat ganz schön Mut in Worms (!) mit so einer Matte herumzulaufen.
    In "welt-online" nannte man das, in einem Artikel, "Joy-Fleming-Gedächtnisfrisur" (sorry ich zitiere nur)
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#5 The RisingAnonym
  • 19.04.2009, 23:36h
  • Die wirklich interessante Frage ist doch, ob RTL hierzulande endlich mal für seine widerwärtige, von der EU-Grundrechte-Agentur ausdrücklich gerügte Verunglimpfung von Menschen, die nicht den bei DSDS ständig propagierten, mittelalterlichen Geschlechterklischees entsprechen, zur Verantwortung gezogen wird. Irgendwie muss der schwulenfeindliche Müll, der sich in den Köpfen junger Menschen breitmacht, ja da hineinkommen, und RTL leistet nicht zuletzt bei DSDS immer wieder einen ganz wesentlichen Beitrag, mit dieser widerlichsten (und besonders aggressiv wirksamen) Form der Stigmatisierung von Homosexuellen und der psychischen Gewalt gerade gegenüber jungen Menschen, die homosexuell empfinden!
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#6 QueenMargrethe
  • 20.04.2009, 04:04h
  • Genauso interessant wie ein umfallender Sack Reis in China...

    Mir fällt spontan der Vergleich mit BLÖD-Zeitung und Dschungelcamp ein: Volksverdummung!
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#8 AnonymusAnonym
  • 21.04.2009, 11:25h
  • was diese Jungtalente, das Publikum und auch die Fernsehzuschauer immer wieder übersehen ist die Tatsache daß bisher K E I N E R der Sieger den wirklichen Status eines "Superstars" erreicht und behalten hat. ALLE verschwinden nach kurzer oder etwas längerer Zeit (wie M. Madlock) wieder in der Versenkung, in der Bedeutungslosikkeit, auf´m Grabbeltisch wo die CDs dann für 50 Cent verscherpelt werden.
    Mich macht der Begriff "Superstar" so wütend weil hier mit einem Begriff umgegangen wird der die Arbeit und Mühe der wirklichen Superstars völlig missachtet. Es gibt für meine Begriffe in Deutschland auch keinen Superstar. Diese leben in England oder den vereinigten Staaten. Das sind Künstler deren Name und Darbietung weltweit und über verschiedene Kulturen hinweg geschätzt und gewürdigt werden.
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