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Eine türkischstämmige Hausfrau hatte vergangenes Jahr im nordrhein-westfälischen Kamen ihren 23-jährigen schwulen Nachbarn offenbar aus Schwulenhass mit dem Gehstock ihres Mannes krankenhausreif geprügelt. Deshalb wurde die 48-Jährige jetzt zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt.

Wie "Der Westen" berichtet, ereignete sich die Tat am 8. Januar 2008 im Flur des Mehrfamilienhauses. Die Frau attackierte den Nachbarn plötzlich und ohne Vorwarnung. Erst Minuten später schritt eine andere Nachbarin ein und zog den verletzten Mann in ihre Wohnung.

Das Amtsgericht Kamen sprach die Frau der Körperverletzung schuldig. Als Motiv nannten die Richter, dass die 48-Jährige die Homosexualität des Mannes nicht ertragen konnte. Dieser lebt in seiner Wohnung mit seinem Lebenspartner zusammen. Die Täterin muss neben ihrer Bewährungsstrafe ihrem Opfer 500 Euro überweisen und 250 Euro an eine gemeinnützige Homo-Gruppe spenden.

Während des Verfahrens zeigte sich die Frau uneinsichtig. Sie wehrte sich wiederholt mit den Worten "Alles Lüge". Ihr Opfer bezichtigte sie stattdessen, Probleme mit ihrer türkischen Herkunft zu haben. (dk)



20 Kommentare

#1 InfernoProfil
  • 21.04.2009, 12:21hBerlin
  • Die Reflexe unserer türkischen Mitbürger sitzen ja.

    Immer wenn sie Gewalt gegen Deutsche, auch gegen Schwule, ausüben, waren die natürlich vorher alle rechtsextremistisch, rassistisch und ausländerfeindlich. In Berlin gabe es den Fall, das ein arabischer Schüler einen Lehrer ins Krankenhaus geprügelt hat, sein Vater war ganz Stolt auf seinen Sohn und behauptete danach, der Lehrer sei ein Rassist und hätte angefangen.

    Genauso wie hier, ich gratuliere. Soetwas nennt man dann natürlich "Krampf gegen Rechts".

    Aber da wir hier bei Queer.de sind, müssen wir natürlich festhalten, dass die Frau ganz sicher vom Papst udn der CDU phöse phöse indoktriniert wurde.

    Is doch logisch!

    :-))
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#2 InfernoProfil
  • 21.04.2009, 12:23hBerlin
  • Es ist mir übrigens ein Rätsel, wieso der Schwule sich nicht gewehrt hat. Sattdessen musste sich der 23 Jährige von einer Nachbaarin retten lassen, wie peinlich.

    Schwule bleiben wohl immer Opfer.

    Aber war vielleicht besser so, hätte er sich gewehrt, wäre er als Rassistennazi vor die Kameras und Gerichte gezehrt worden.

    Also liebe Schwule, wehrt euch nicht gegen Migranten, lasst euch lieber Verprügeln, so erspart ihr euch das Gefängnis!
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#3 AxelBerlinAnonym
#4 VolumeProProfil
  • 21.04.2009, 15:01hMönchengladbach
  • Das Urteil ist gerecht und gut ausgewogen!

    Die Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 500 Euro ist durchaus angemessen, zumindest im Vergleich zu dem, was in Deutschland üblich ist.

    Auch ist es zu begrüßen, dass die Richter eindeutig das Tatmotiv "Homophobie" herausgearbeitet haben.
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#5 FloAnonym
  • 21.04.2009, 15:12h
  • Da sieht man mal, wie unser Rechtssystem aussieht: man kann jemanden vorsätzlich krankenhausreif prügeln und kommt mit einer Bewährungsstrafe davon...

    Und die Medien berichten über antischwule Gewalt auch nie...
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#6 Benedictus
  • 21.04.2009, 15:47h
  • Antwort auf #2 von Inferno
  • Hi Inferno,

    so etwas ähnliches ist mir auch durch den Kopf gegangen. Schwule sind irgendwie immer Opfer. Also wenn sich ein Junger Mann nicht mal vor einer alten Oma wehren kann... Aber naja gut, die Oma hat ihn ja auch überrascht, so dass er nicht mehr schnell genug reagieren konnte. Die Oma muss wirklich sehr flink gewesen sein. Wir waren nicht dabei, also sollten wir uns nichts anmaßen...

    Aber das Bild des ewigen Opfers ist erstmal drin. Muslimische Jugendliche, die sowas aufschnappen, haben dann erst recht keinen Respekt mehr vor Schwule. Die werden sich dasselbe denken, wie wir beide gerade. "Wenn sogar ne Omi die "Schwucht..." Krankenhausreif schlagen kann, wie einfach muss das dann erst für uns sein?!"

    Aber vielleicht hat es ja auch einen gegenteiligen Effekt. Vielleicht ist es dann ja nicht mehr so cool Schwule zu klatschen, wenn sogar "Alte Menschen" daran Spaß gefunden haben. Außerdem kann man ja dann auch nicht mehr damit prahlen, wenn jeder, aber wirklich absolut jeder, dazu in der Lage ist, Schwule zu verprügeln.

    Oh mann, irgendwie machen mir meine Gedankengänge selbst Angst. Bitte mit rot bewerten.
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#7 SmartiSaar
  • 21.04.2009, 16:33h
  • Antwort auf #6 von Benedictus
  • Also mal realistisch/spekulativ betrachtet, wenn die einer oder eine nen Kückstück über den Schädel zieht hat er danach ziemlich leichtes Spiel, weil du dann erstmal in die Knie gehst und dich wunderst welcher Blitz dich da gerade getroffen hat. Zudem war das ja keine "alte Oma" sondern ne Frau von 48 Jahren und die können mit unter auch ganz schön schmackes in den Armen haben.

    Ich finde das Urteil jedenfalls gerechtfertigt, auch wenn die bei mir mehr als sechs Monate Bewährungsstrafe bekommen hätte. Gut finde ich das es als hassmotiviertes Verbreches gewertet wurde und das sie zahlen muß ist mehr als richtig.
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#8 RabaukeAnonym
  • 21.04.2009, 16:41h
  • das Urteil ist in Ordnung, wenn auch meiner Auffassung nach zu mild! Ich hätte mich aber wenigstens "verteitigt" und die Frau am zuschlagen gehindert. Selbst zurückkloppen......keine Lösung. Noch dazu........daß es dann in der "Fachzeitschrift" für "Zwischenmenschliches gehießen hätte: " Homsexueller greift Türkin an. Ist es Fremdenhass?" In diesem Land musste Dich erst "abstechen" lassen........ehe man sich wehren darf. Täter werden hier doch zu "Opfern" gemacht. Man kann sich hier, im eigenen Land nur wieder und wieder "entschuldigen. Entschuldigen für den einen "Fehler". Deutsch zu sprechen!
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#9 Diz!Anonym
  • 21.04.2009, 18:23h
  • Entschuldigung, aber bei 48 Jahren kann man ja wohl kaum von einer OMA sprechen, oder?
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#10 KonstantinEhemaliges Profil
  • 21.04.2009, 18:53h
  • Antwort auf #2 von Inferno
  • Ist mir auch ein Rästel, wie sich ein junger Mann nicht gegen eine Frau zur Wehr setzen kann.
    Stimmt schon: Manche Leute, und ich meine nicht nur Schwule, sind wohl als Opfer prädestiniert.
    Ich hätte der alten den Sock abgenommen, ihr eine gekachelt, dass sie quer durchs Treppenhaus geflogen wäre und sich hinterher noch dafür bedankt hätte.
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