Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?10299

Carrie Prejean hat sich als Miss California um den Titel Miss USA beworben und in der Live-Show gegen die Homo-Ehe ausgesprochen. Jetzt erklärt Prejean, dass sie nur wegen dieses politischen Statements die Wahl verloren habe.

Während der am Wochenende ausgestrahlten Sendung wurde sie vom schwulen Blogger Perez Hilton gefragt, ob sie Schwulen und Lesben das Recht auf Ehe zugestehen will. Ihre Antwort: "Ich denke, es ist großartig, dass die Amerikaner sich das eine oder andere aussuchen können. Wir leben in einem Land, in dem wir uns die gleichgeschlechtliche oder die verschiedengeschlechtliche Ehe aussuchen können. Und wissen Sie was: In meinem Land und in meiner Familie denke ich, dass eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau sein sollte", so die blonde Schönheit mit einem breiten Lächeln. "Bitte nehmt mir das nicht übel, aber so bin ich erzogen worden." Sie war daraufhin die einzige Kandidatin, die mit Buh-Rufen bedacht wurde.

Prejean wurde vor der Show noch als klare Titelfavoritin gehandelt, unterlag aber nach dieser Aussage mit hauchdünnem Rückstand der Kandidatin aus North Carolina. Perez Hilton, der auch in seiner Funktion als Punkterichter am Wettbewerb teilnahm, erklärte nach der Show, Miss California sei eine "stupid bitch". Er habe das in seiner Punkteverteilung berücksichtigt, so Hilton.

Youtube | Hier verspielt Miss California ihre Chance auf den Sieg.

"Das hat mir meine Krone gekostet", erklärte auch Prejean in einem Radiointerview am Montag. "Das Ganze ist ein heikles Thema und Hilton ist ein Homosexueller, daher weiß ich, warum er mich das fragte und warum das Publikum sich gewünscht hat, dass ich politisch korrekt antworte. Aber so wurde ich aufgezogen und ich würde nie meine Glaubensüberzeugung und Meinung verleugnen."

Diese Äußerung sei ein "Schock" gewesen, erklärte Miss Vermont Brooke Werner. In ihrem Heimatstaat hatte das Parlament gerade erst mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für die Öffnung der Ehe gestimmt (queer.de berichtete). "Wir anderen Kandidatinnen haben uns im Hintergrund entgeistert angeschaut, wir konnten das einfach nicht fassen", so Werner. Die Frage sei angemessen gewesen, weil das gerade ein aktuelles Thema gewesen sei. Sie selbst spricht sich für die Ehe-Öffnung aus.

Bereits Jahrzehnte zuvor hatte eine Teilnehmerin eines nationalen Schönheitswettbewerbs gegen Schwule und Lesben polemisiert: Anita Bryant, die als Miss Oklahoma 1959 den dritten Platz in der nationalen Endausscheidung der Miss-America-Wahl belegte, startete Ende der 1970er Jahre eine Kampagne gegen Homosexuelle, die sich in mehreren homophoben Volksentscheiden entlud. In dieser Zeit wurde sie zur Symbolfigur des Homo-Hassers. Sie argumentierte, dass die Kinder vor Homosexuellen geschützt werden müssten. Ihre Überzeugungen leitete sie von ihrem christlichen Glauben ab: "Ich werde einen Kreuzzug anführen, wie ihn dieses Land noch nie gesehen hat", erklärte sie 1977. Nach ihrer Scheidung 1980 wandte sich die evangelikale Fangemeinde aber weitgehend von ihr ab. Heute leitet sie eine Kirchengemeinde in Oklahoma. (dk)



Carrie Prejean spricht über Porno-Video

Die ehemalige Miss California hat auf allen großen US-Kanälen ihr Porno-Video als "größten Fehler meines Lebens" bezeichnet.
Miss California: Porno beendet "religiöse Diskriminierung"

Carrie Prejean zieht ihre Klage gegen den Miss-California-Contest zurück, nachdem ein Pornovideo auftauchte, in dem sie sich mehr als freizügig zeigte.
Ex-Miss-Kalifornien: "Gott hat mich auserwählt"

Carrie Prejean hat bei einer Rede vor 1.700 Konservativen erklärt, dass Gott sie persönlich auserwählt habe, um gegen Homo-Rechte zu kämpfen.
#1 RabaukeAnonym
  • 22.04.2009, 09:45h
  • "Ich habe meine Krone verloren" ????? Diese dumme Dorfschlampe sollte sich erstmal auf Gehirnsuche begeben. Und ich dachte schon.....nur der Papst labert Scheiße?:)
  • Antworten » | Direktlink »
#2 The RisingAnonym
  • 22.04.2009, 11:43h
  • Antwort auf #1 von Rabauke
  • Ja, das scheinen viele hier zu denken, und merken gar nicht, dass der homophobe Müll, der in immer aggressiverer Manier schon die Köpfe von Frühpubertierenden bestimmt, ganz sicher nicht durch Papstes Hand dorthin kommt...
  • Antworten » | Direktlink »