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Der Staat Israel will mit einer internationalen PR-Kampagne vor allem in Europa für eine härtere Gangart gegen den Iran werben – und will dabei insbesondere auf die Menschenrechtsverletzungen der Mullahs gegen Schwule und Lesben hinweisen.

Die Aktion wird vom Außenministerium organisiert. Dafür ist bereits ein Budget von acht Millionen Schekel (1,5 Millionen Euro) bereitgestellt worden. "Wir müssen die Grundlage in der Welt – und besonders in Europa – dafür legen, weitere Schritte gegen den Iran einzuleiten, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich", erklärte ein politischer Insider gegenüber der Zeitung "Haaretz". Dabei sollten auch auf Menschenrechtsverletzungen des Iran hingewiesen werden. Dies sei ein wichtiges Argument für Leute, die die nukleare Gefahr aus dem Iran als eher gering einschätzten.

Dem Plan zufolge sollen internationale Homo-Aktivisten in die Kampagne gegen das Mullah-Reich eingebunden werden. Dabei wolle man besonders darauf hinweisen, dass im Iran die Todesstrafe für Schwule existiere und Israel das einzige Land in der Region sei, in denen sich Homosexuelle frei entfalten könnten.

Der neue israelische Premierminister Benjamin Netanjahu will eine härtere Gangart gegenüber Iran einlegen. Anders als die USA und Europa sehe die Regierung wenig Erfolgschancen für diplomatische Verhandlungen mit Teheran über das Atomprogramm, erklärte "Haaretz".

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat auf der Genfer UN-Antirassismuskonferenz am Wochenende den Israelis "barbarischen Rassismus" vorgeworfen. Die Konferenz wurde von vielen westlichen Ländern – auch Deutschland und den USA – wegen der Teilnahme des Holocaust-Leugners boykottiert. 2007 hatte Ahmadinedschad den Iran noch für "schwulenfrei" erklärt (queer.de berichtete), relativierte später aber diese Aussage. (dk)



12 Kommentare

#1 VolumeProProfil
  • 21.04.2009, 18:20hMönchengladbach
  • Das erste Mal in meinem Leben, dass Israel mir sympathisch vorkommt.
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#2 gazastreifenhörnchenAnonym
  • 21.04.2009, 18:31h
  • Antwort auf #1 von VolumePro
  • ja, gell ?!
    Dass aber Israel, anders als andere westliche Staaten, noch nie auch nur einem einzigen arabischen Schwulen Asyl gewährt hat, ja dass der israelische Folter-Geheimdienst Shin Bet palästinensische Schwule regelmäßig in Todesgefahr bringt, indem er sie zur Kollaboration erpresst, wird da mal schnell unter den Teppich gekehrt. Zitat Economist:

    But despite relatively progressive laws, says Yoav Sivan, a young Israeli gay activist, Israel’s liberalism is more selective than its politicians make out. Over the past 12 years some 60 gay Palestinians have asked the Aguda for help getting asylum because their lives are in danger back home. Hardly a flood—but Israel has not granted one request. Nor will it give residence permits to those with steady Israeli partners, as it routinely does to its citizens’ same-sex partners from other countries. At best, says the Aguda, it lets the Palestinians stay a while to seek refuge elsewhere.

    […]

    Israel does give asylum to Palestinians whose lives are at risk—for collaborating with Israel’s Shin Bet intelligence service. And sometimes the Shin Bet blackmails gay Palestinians into working for it by threatening to expose them—as does Palestinian intelligence, for that matter. So Palestinians known to be gay are invariably suspected of being collaborators too—which puts them in even greater danger.

    www.economist.com/world/mideast-africa/displaystory.cfm?stor
    y_id=9304285


    mit einem faschisten, wie liebermann, an der seite wird merkel zu
    rosa luxemburg....
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#3 Nicht ohne meine VorhautAnonym
  • 21.04.2009, 19:26h
  • Nach Feldmaus zu Feldmaus, Hausmaus zu Hausmaus und der Wolf zur Wölfin...

    nun das...

    ..Israeli, Araber, will mit seiner Frau bei sich in Israel wohnen. Die Sache ist anhängig am
    Obersten Gerichtshof.

    Topjuristen aus dem Inneren des Zionismus reichten nuneinen Schriftsatz ein:

    "„Der Staat Israel befindet sich mit dem palästinensischen Volk im Krieg, Volk gegen Volk, Kollektiv gegen Kollektiv.“

    MAN SOLLTE diesen Satz mehrfach lesen, um seine volle Auswirkung zu begreifen. Das ist kein Satz, der einem Politiker versehentlich aus dem Munde rutschte und mit seinem Atem verschwand – es ist ein Satz, der von vorsichtigen Juristen geschrieben wurde, die jeden Buchstaben auf die Goldwaage legen.

    Ausweitung der Kampfzone, rund um den Erdball..

    zmag.de/artikel/ein-juristisches-dokument

    Ob das auch für Schwule gilt ?

    bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Ich-bin-einem-is
    raelischen-PRKonzert-ausgesetzt/story/17261231
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#4 AxelBerlinAnonym
  • 21.04.2009, 21:31h
  • Antwort auf #3 von Nicht ohne meine Vorhaut
  • Topjuristen aus dem Inneren des Zionismus reichten nuneinen Schriftsatz ein:

    "„Der Staat Israel befindet sich mit dem palästinensischen Volk im Krieg, Volk gegen Volk, Kollektiv gegen Kollektiv.“

    die schnittweise des textmaterials ist so perfekt wie beim schwarzen kanal im staatl. fernsehen der ddr.
    hast du noch bei karl eduard v. schnitzler gelernt?
    einfach perfekt. das ist journalistischer trödelmarkt.
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#5 ZionistAnonym
  • 22.04.2009, 04:44h
  • Antwort auf #2 von gazastreifenhörnchen
  • Erzähl doch nicht so einen Unsinn und verbreite hier keine Lügen! Wieviele schwule Araber nimmt den Deutschland auf?
    Dein Link führt komischerweise zu einem ganz anderen Thema! Anti-Semitismus hat keinen Platz hier!

    Legalität

    Israel, Türkei, Jordanien, Zypern sowie die Palästinensischen Autonomiegebiete sind die einzigen Länder im Nahen Osten, in denen homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen im Privaten weder illegal sind noch verfolgt werden. Strafgesetze bestehen in Israel nicht.

    Antidiskriminierungsgesetze

    Israel ist seit 2001 das einzige Land in der Region mit einem Antidiskriminierungsgesetz. In ganz Asien gibt es nur in Japan, Thailand und Taiwan eine vergleichbare Regelung. Die israelische Armee nimmt jeden Bewerber ohne Unterscheidung der sexuellen Orientierung.

    Lebenspartnerschaften/Ehe

    Israel ist das einzige Land im Nahen Osten mit einer breiten Unterstützung für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Ein Gerichtsurteil des Obersten Gerichts vom 21. November 2006 legt fest, dass im Ausland geschlossene "Homo-Ehen" Gültigkeit haben.Homosexuelle Paare haben Steuerprivilegien wie heterosexuelle Paare sowie das Adoptionsrecht. Im November 2005 wurde einer lesbischen Ehefrau die Adoption des Kindes ihrer Partnerin erlaubt, welches durch einen anonymen Samenspender gezeugt wurde. Dieser Entscheid wurde von den jüdisch-orthodoxen Parteien stark kritisiert, welche jedoch im Parlament in der Minderheit sind.

    Gesellschaftliche Situation

    Internationale Aufmerksamkeit erhielt die israelische LGBT-Community erstmals 1998 durch den Sieg der transsexuellen Dana International beim Eurovision Song Contest.

    Israel hat eine aktive Schwulen-Community, die seit 1998 jährlich einen Gay Pride in Tel Aviv und Jerusalem organisiert. Die Parade in Jerusalem zog im Jahr 2005 international Aufmerksamkeit auf sich, als ein jüdischer Extremist drei Teilnehmer der Parade mit einem Messer verletzte. Er wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Der Versuch des Bürgermeisters von Jerusalem, die Parade zu verhindern, wurde im Juni 2005 gerichtlich angefochten. Der Bürgermeister verlor den Prozess und musste die Veranstaltung finanziell unterstützen.

    de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_in_Israel
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#6 SamuelAnonym
  • 22.04.2009, 10:56h
  • Israel kann so gut zu Homos sein wie es will...
    Linke, Schwule lassen sich dann doch lieber von Ahmadinedschad ficken: "Gib's mir Mahmud! Fick mich verdorbenen weißen Rassistenwestler!"
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#7 Benedictus
  • 22.04.2009, 13:36h
  • Ich lasse mich als Schwuler ungern für die israelische Nahostpolitik instrumentalisieren. Ein Land wird für mich nicht dadurch sympatischer, indem es die Fehler der Anderen hervorhebt.
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#8 xyAnonym
  • 22.04.2009, 18:44h
  • Wie war das? Wer mit dem Finger auf andere zeigt, übersieht gern, daß dabei drei Finger auf ihn selbst weisen.
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#9 Liedel
  • 23.04.2009, 00:33h
  • Ganz genau @ xy...
    Soweit mir bekannt, gibt es auch in Israel noch genügend Konservative (Rabbiner), die homosexuelle Lebensweisen hart verurteilen...
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#10 gaybocholtEhemaliges Profil