Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?10318

Der neue Bildband "Heavenly Bodies" des amerikanischen Starfotografen David Vance

Von Carsten Weidemann

Leidenschaft! Kein anderes Wort beschreibt die Arbeit von David Vance treffender. In "Heavenly Bodies", seinem vierten Bildband bei Bruno Gmünder, präsentiert der US-Starfotograf den männlichen Körper so vollendet und hingebungsvoll, dass man tatsächlich meint, er gewähre uns Einblicke in eine höhere Welt.

Seine Bilder stehen in der Tradition der Halbgötter des griechischen Mythos und der Gemälde Michelangelos. Sie zeigen Männer, deren Schönheit so erhaben wirkt, als sei der Mann selber das eigentliche Kunstwerk. Vances Modelle sind von atemberaubender Makellosigkeit. Athletisch wie Adonis, mit einer Haut aus Alabaster.

Die himmlischen Kerle strahlen zudem einen ganz irdischen Sex-Appeal aus. Vance versteht es wie kein Zweiter, Schönheit und Sex zu vereinen, das Verlangen des Betrachters zu schüren und dabei auch den Geist zu berühren. Dieser Bildband ist eine Hymne auf den männlichen Körper. Vance selbst schreibt, dass seine Arbeit keine bestimmte Absicht verfolgt, "die Bilder passieren einfach". Uns soll es recht sein.

David Vance kann auf eine erfolgreiche, mehr als 30-jährige Karriere zurückblicken. Als Werbe- und Porträtfotograf arbeitete er für zahlreiche Magazine, darunter Cosmopolitan, Rolling Stone und Men’s Health. Stars von Ricky Martin bis Luciano Pavarotti ließen sich von ihm ablichten. Mit "Heavenly Bodies" präsentiert der Bruno Gmünder Verlag den vierten Band mit männlichen Akten des Fotografen.

David Vance: Heavenly Bodies, Fotobuch, 112 Seiten, Farbe/Duotone, Hardcover 21,5 x 28,5 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2009, 29,95 €



#1 Sehr scheue SchwarzstörchinAnonym
#2 NicoAnonym
  • 24.04.2009, 13:18h
  • Immer der gleiche Kram! Gibt es nicht auch kreative, originelle Fotografen? Verstehe nicht, warum ihr gerade dieses mittelmäßige bis schlechte Allerweltswerk mit einer Besprechung ehrt. Laaaaaaaaaaaaangweilig!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 bananasEhemaliges Profil
  • 24.04.2009, 14:49h
  • Ich kann nicht beurteilen, ob die Fotos technisch mittelmäßig, gut oder schlecht sind. Auf jeden Fall auf Dauer langweilig.
    Übrigens werden hier unter der Rubrik "Boys" Fotos gezeigt, die mindestens 10 Jahre alt sind und schon mehrmals auf dem Titelblatt des örtlichen "Szene-Magazins". In dem Fall München. Ich glaube den Fotografen gibts noch (L.D.). Hat er nichts Neueres ?
  • Antworten » | Direktlink »
#4 fred ferkelAnonym
#5 lapperdorchAnonym
#6 Tim_ChrisProfil
  • 25.04.2009, 12:26hBremen
  • Die Bilder sehen nicht anders aus als manche wirklich ansehnliche Fotoserie bei GR, die diverse Profilbesitzer durch irgendwelche No-Name Fotografen von sich machen lassen, um sich zu präsentieren.
    Wäre für mich nicht das Geld wert, diesen Band zu kaufen.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 fred ferkelAnonym
#8 The RisingAnonym
  • 25.04.2009, 23:40h
  • Ist schon interessant: In einer Gesellschaft, in der schon junge Männer von den kommerziellen Massenmedien rund um die Uhr fast ausschließlich mit ach so unwiderstehlichen Östrogenkörpern vollgedröhnt werden, deren Anbetung angeblich ihre (als die der jungen Männer) "Männlichkeit" bestimmt, wagt es mal jemand, die Schönheit, Sexiness und Geilheit des männlichen Körpers zu präsentieren, und dann kreischen auf einer schwulen (!) Seite schon einige herum, dass das "auf Dauer langweilig" werde. Abgesehen davon, dass ich mich frage, ob die Betreffenden wirklich auf der richtigen Seite (auch des Lebens) gelandet sind, ist es offensichtlich, dass wir in dieser Gesellschaft im Sinne einer wahrhaftigen sexuellen Freiheit und Gleichheit SEHR viel mehr Darstellungen männlicher Körperlichkeit und Nacktheit brauchen, da die extremen Unterschiede in der heterosexistischen, medialen Darstellung von Männern und Frauen in den Medien nicht nur grotesk, sondern eben auch folgenschwer in der Wahrnehmung gerade junger Menschen sind. Das gilt für junge Männer, denen eingehämmert wird, sie müssten das andere Geschlecht anhimmeln, um richtige Männer (und in der Gruppe anerkannt) sind, ebenso wie für junge Frauen, deren "Selbstwertgefühl" ins Bodenlose stürzt und die es nicht verkraften können, wenn ein Junge oder Mann sich offensichtlich nicht für sie interessiert. Ich erlebe da selbst immer wieder die unglaublichsten Szenen, die mir vor Augen führen, wie krank diese Gesellschaft eigentlich ist.

    Und es ist ja auch offensichtlich, warum diese heterosexistische Inszenierung gerade jetzt, in Zeiten, in denen die vorherrschende Zwangsheterosexualität so langsam doch in die Krise gerät, immer aggressivere Formen annimmt. Da muss es mit aller Macht verhindert werden, dass gerade junge Männer mit Bildern konfrontiert werden, die sie dazu verleiten könnten, homosexuelle Empfindungen nicht länger (oder schon wieder in deutlich zunehmendem Maße) zu unterdrücken, sondern ihnen unbefangen nachzugehen und so eine wirklich selbstbestimmte sexuelle Identität zu erlangen. Und eben deshalb sage ich: Lasst uns die Medien mit männlicher Körperlichkeit und Nacktheit überschwemmen! Es gibt kaum etwas, worüber Männer in dieser Gesellschaft so schlecht aufgeklärt werden und wovon sie (im Verhältnis) so wenige aussagekräftige Bilder zu sehen bekommen wie über/von ihrem eigenen Körper!
  • Antworten » | Direktlink »