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  • 24. April 2009
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Ein 27-jähriger Mann ist im schottischen Ediburgh zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, weil er mit einem Messer auf einen Mann einstach, mit dem er zuvor "spielerisch gerangelt" hat.

Der Täter Scott Mackenzie hatte am 30. Oktober 2008 in seinem Haus mit seinem späteren Opfer William Wood große Mengen Cidre und Wein konsumiert und dabei diskutiert. Mackenzies Freundin war bereits ins Bett gegangen. Wood, der sich selbst als "bisexuellen Transvestit" beschreibt, hatte zuvor sexuelles Interesse an Mackenzie bekundet, was dieser aber zurückgewiesen hatte.

Als die Beiden über den Boxsport sprachen, fingen sie an, spielerisch zu rangeln. Mackenzies Freundin wachte daraufhin auf und beschimpfte ihren Partner als "schwul" und "schmutzig". Jetzt könne sie ihn nicht mehr heiraten, sagte sie. Daraufhin ging der stark alkoholisierte MacKenzie in die Küche, holte zwei Messer und stach auf Wood ein. Kurze Zeit später alarmierte er den Notarzt.

Das Opfer wurde mit schweren Schnittverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Heute zeugen Narben am Hals von der Tat.

Das Gericht erklärte, dass Mackenzie neun statt sechs Jahre Haft erhalten hätte, wenn er sich nicht schuldig bekannt hätte. "Es ist klar, dass das Opfer den Täter zuvor angemacht hatte und das die Bemerkungen ihrer Freundin aufwühlend gewesen sein müssen", so Richter Philip Brodi. (dk)