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Die Miss-California-Kandidatin wird immer mehr zum Symbol der konservativen Republikaner: Das Parlament des US-Bundesstaates Alabama hat eine Resolution verabschiedet, in der Carrie Prejean wegen ihrer ablehnenden Haltung zu Homo-Rechten geehrt wird.

Die Westküstenschönheit hatte bei der landesweit live ausgestrahlten "Miss USA"-Wahl nach einer Frage erklärt, sei lehne Eheschließungen für gleichgeschlechtliche Paare grundsätzlich ab (queer.de berichtete). Die zu diesem Zeitpunkt in Führung liegende Kandidatin verlor daraufhin das Rennen knapp an Miss North Carolina.

Der republikanische Abgeordnete Jay Love hat den Antrag auf die Resolution gestellt, weil Prejean ihren Überzeugungen treu geblieben sei, obwohl es sie Stimmen bei der Wahl gekostet habe. Die Kalifornierin wurde auch von vielen mächtigen christlich-konservativen Lobbygruppen wie dem Family Research Council für ihre "Integrität" gelobt.

Kurioserweise verabschiedete das Repräsentantenhaus von Alabama am gleichen Tag auch ein homofreundliches Gesetz: Demnach wurde das Merkmal "sexuelle Ausrichtung" dem Hassvergehen-Gesetz hinzugefügt. Dafür stimmten 46 Abgeordnete, dagegen 41. Damit werden Verbrecher künftig härter bestraft, wenn sie ihre Tat aus Hass auf Schwule und Lesben begehen. Das Gesetz ist in Alabama seit 1994 gültig, beinhaltete bislang aber nur die Merkmale Rasse, Hautfarbe, Religion und nationale Herkunft. (dk)



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#1 Tim_ChrisProfil
  • 27.04.2009, 15:03hBremen
  • War doch klar, dass die sich auf sie stürzen. Ein Armutszeugnis für dieses Parlament. Die haben damals garantiert auch Ku-Klux-Klan bejubelt und jeden geehrt, der gegen die Ehe zwischen Schwarzen und Weißen war.

    Eine solche Einstellung ist einfach nur zum kotzen.
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#2 SmartiSaar
  • 27.04.2009, 17:25h
  • Na auf die Ehrung kann sich dann Blondi aber was einbilden, Schönheit schützt eben auch vor Dummheit nicht gell!
    Und während die einen sie verehren wird sie vom rest verachtet.
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#3 raph79Anonym
  • 28.04.2009, 07:22h
  • Das Hassvergehen-Gesetz ist wohl eindeutig wichtiger als diese beknackte Resolution. Es gibt sogar Hoffnung in Staaten wie Alabama.

    Trotzdem:
    Ich finde, dass politische Themen bei Miss Wahlen o.ä. nichts zu suchen haben.

    Als "Miss USA" wäre sie nach einem Jahr wieder weg vom Fenster gewesen.

    Min. 40+/-x% der Amis haben eine Einstellung wie sie. Jetzt kann die religiöse Rechte sie zu einer großen "Märtyrerin" aufbauen, um die gemäßigten & unentschlossenen zu radikalisieren, was in der eigentlichen Sache viel mehr Schaden anrichten kann.
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#4 RabaukeAnonym
  • 28.04.2009, 12:13h
  • Seht es mir Bitte nach oder nehmt es mir jetzt übel.!? Ich wusste die ganze Zeit, daß einige Bundesstaaten und deren dazugehörige Politiker, einen kräftigen an der Klatsche haben. Wo ist eigentlich Texas? Haben "Die" noch keine "anti Gay-Cowboy.Resolution verabschiedet"??????

    Verzeihung, aber ich könnt den Würfelhusten, auf dieses jene Parlament bekommen....
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#5 gaybocholtEhemaliges Profil
  • 28.04.2009, 18:06h
  • Ist Alabama nicht der Bundesstaat, in dem sich auch diese Kaputzentypen so wohl fühlen, die regelmäßig Kreuze abbrennen?

    Spielt da nicht auch der Film Missisippi Burning?
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