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In den letzten Wochen hat die Ehe-Öffnung in Iowa und Vermont in Amerika für Aufsehen gesorgt. Ergebnis: Die Zustimmung zur gleichgeschlechtlichen Ehe ist innerhalb eines Monats um rund zehn Prozentpunkte nach oben geschossen.

In der von CBS News und der "New York Times" in Auftrag gegebene Umfrage erklärten 42 Prozent der Amerikaner, gleichgeschlechtliche Paare müssten das Recht auf Ehe haben. Im März stimmten dieser Position nur 33 Prozent zu.

Der neuen Umfrage zufolge erklärten 25 Prozent, Schwule und Lesben sollten keine Ehe eingehen dürfen aber eine Eingetragene Partnerschaft, wie sie in Deutschland und anderen Ländern in den Gesetzbüchern steht. Damit sprechen sich nun mehr als zwei Drittel der US-Amerikaner für die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aus, mehr als je zuvor. Immer noch lehnen aber 28 Prozent jegliche Anerkennung für gleichgeschlechtliche Paare ab.

Für die Umfrage wurden rund 1.000 wahlberechtigte Amerikaner aus allen Teilen des Landes repräsentativ befragt. Die Fehlertoleranz liegt bei plus/minus drei Prozentpunkten.

Im April war die Homo-Ehe – trotz der Finanzkrise – ein großes Thema in den amerikanischen Medien, weil zunächst der oberste Gerichtshof von Iowa das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben beendete, weil sie gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz in der Regionalverfassung verstoße (queer.de berichtete). Nur wenige Tage später beschloss das Parlament von Vermont mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit die Öffnung der Ehe (queer.de berichtete). Außerdem gibt es derzeit noch Gerichtsverfahren in Kalifornien. Dort wurde im Mai 2008 das Ehe-Verbot wie später in Iowa für verfassungswidrig erklärt (queer.de berichtete). In einem Referendum im November sprach sich aber eine knappe Mehrheit für die Aberkennung des Ehe-Rechts für Schwule und Lesben aus (queer.de berichtete). Die Gerichte müssen nun klären, ob eine einfache Mehrheit der Wähler Grundrechte für eine Minderheit außer Kraft setzen kann. (dk)



#1 equality_nowAnonym
  • 30.04.2009, 11:17h
  • Das sind sehr erfreuliche Entwicklungen.
    Solange DOMA jedoch fortbesteht, wird sich an der Situation der binationalen Paare jedoch nichts aendern- auch wenn jeder Staat, der die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert, ein Schritt in die richtige Richtung ist. Zudem ist es schoen zu wissen, dass Obama sich von Anbeginn gegen den DOMA ausgesprochen hat.

    Der Uniting American Families Act wuerde an der Situation der ueber 40,000 binationalen Paare etwas aendern:

    Fuer mehr Informationen:

    United by Love-Divided by Law

    www.youtube.com/watch?v=euZsRQ9Mk_o
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