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Der schweizerische Kanton Appenzell-Innerrhoden tut was gegen sündiges Verhalten: Hiking ohne Höschen ist ab sofort verboten.

Wer dennoch dem Ruf des Berges so folgt, wie Gott ihn schuf, muss künftig eine Geldbuße in Höhe von 200 Franken (rund 135 Euro) aufbringen. Außerdem verboten wird Verhalten, das den guten Sitten widerspricht, Urinieren und Lärmen in der Öffentlichkeit sowie das Wegwerfen von Abfall.

Das Parlament des gerade mal 15.000 Einwohner zählenden Minikantons hatte das Gesetz beschlossen, weil im letzten Jahr mehrere Nudisten-Bergsteiger für Aufregung gesorgt hatten. Sie hatte im Internet die Bergregion in Appenzell Innerrhoden zum Nacktwander-Paradies erklärt. Mehrere traditioneller orientierte Alpinisten hatten sich daraufhin beschwert; die Polizei hatte jedoch keine Handhabe gegen die Nackedeis, da ihr Verhalten nicht ausdrücklich untersagt war.

In der SF-Nachrichtensendung "Tagesschau" erklärte ein Berner Anwalt inzwischen, dass das Gesetz gegen Bundesrecht verstoße. Nacktsein könne nur strafbar sein, wenn es einen erkennbaren sexuellen Bezug gebe, so Daniel Kettiger. Ein überzeugter Nudist erklärte in der Sendung anonym, er werde weiter dem Ruf des Berges folgen – natürlich nackt: "Die Bevölkerung wurde von der Politik gegen uns aufgehetzt", erklärte Rolf S. "Die meisten Leute sagen Grüezi, lachen oder ignorieren mich, wenn ich ab und zu nackt unterwegs bin". (dk)



#1 CarstenFfm
  • 30.04.2009, 11:46h
  • Ich hab noch nie nen nackten Wanderer gesehen.

    Außer in einschlägig bekannten Gebüschen.
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#2 Tobias MAnonym
  • 30.04.2009, 12:54h
  • Antwort auf #1 von CarstenFfm
  • Hn Da bauen die schweitzer wieder ihten moralichen Käfig:-(
    Hey Was Soll das ich mein nacht sein ist das natürlichste auf der welt. dan müssen man ja alle tiere anziehen und bestraft werden, wen ein reh nackt im unterholz rumgrast..
    künst lich das leben schwermachen mit gesetzen ist schwachsinn.
    es gibt sowieso zuviele gestetze die unfug sind.
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#3 maartinAnonym
  • 30.04.2009, 13:19h
  • jetzt könnte man argumentieren, die schweizer wären etwas konservativ, aber vielleicht sind die nur um die gesundheit der touristen besorgt? in hohen lagen ist die sonne bekanntlich etwas aggressiver und da hat man sich ruckzuck einen bösen sonnenbrand geholt. gerade an empfindlichen stellen.
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