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Das Unterhaus von Maine hat am Dienstag für die Einführung der Homo-Ehe gestimmt. Nach einer inzwischen erfolgten Unterschrift des Gouverneurs ist der 1,3-Millionen-Staat im Nordosten Amerikas der fünfte US-Bundesstaat, in dem die Homo-Ehe erlaubt ist.

Im Repräsentantenhaus stimmten 89 Abgeordnete für die Öffnung, 57 dagegen. Zunächst war unklar, ob der demokratische Gouberneur John Baldacci dem Gesetz zustimmen würde. Er hatte in den letzten Jahren eine ablehnende Haltung zur Gleichstellung von homosexuellen Lebensgemeinschaften gezeigt, im letzten Monat allerdings betont, dass er noch keine Entscheidung getroffen habe. Sein Sprecher David Farmer sagte US-Medien: "Er hört den Leuten zu, was sie zu sagen haben. Aber ich denke, am Ende wird er entscheiden, was er für richtig hält".

Am Mittwoch entschied sich Baldacci dann, das Gesetz zu unterzeichnen. "Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass dies eine Frage der Fairness und des gleichen Rechtsschutzes ist, und eine Lebenspartnerschaft einer Ehe nicht gleich gestellt ist." Das Gesetz zu unterzeichnen, entspräche der Verfassung und sei das Richtige. Baldacci erwähnte, dass es nun möglicherweise ein Referendum gegen die Homo-Ehe geben könnte. Die Verfassung garantiere nun mal nicht nur gleiche Rechte, sondern dass das politische Sagen vom Volk ausgehe.

Zuvor hatten Iowa, Vermont, Connecticut und Massachusetts Eheschließungen schwuler und lesbischer Paare ermöglicht. Am Dienstag hat der Bundesdistrikt Washington DC beschlossen, solche Ehen aus anderen Bundesstaaten anzuerkennen - der Stadtrat braucht dafür aber noch die Zustimmung des US-Kongresses. (nb)

Update, 19.15h: Unterzeichnung durch Gouverneur



#1 gerdAnonym
  • 06.05.2009, 12:30h
  • Schöne Meldung...dann hoffe ich doch sehr, dass der Gouverneur auch unterschreibt.

    Übrigens im benachbarten Bundesstaat New Hampshire hat der Senat auch bereits der Eheöffnung zugestimmt und gegenwärtig wird im Repräsentantenhaus das Gesetz zur Eheöffnung beraten. Sollten es Maine und New Hampshire schaffen, dann fehlt nur das kleine Bundesland Rhode Island in Neuengland.

    Die Entwicklung in den Neuenglandstaaten an der Ostküste der USA ist sehr erfreulich. Aber das verwundert auch nicht weiter, da dort die Demokraten ihre Hochburgen in den USA haben.

    Spannend werden dürfte die Entwicklung im Bundesstaat New York.
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#2 gerdAnonym
  • 06.05.2009, 21:27h
  • So schnell kann es gehen. Der Gouverneur hat unterschrieben Damit hat es also Maine geschafft.

    Der benachbarte Bundesstaat New Hampshire dürfte wohl bald folgen...
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