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Der 66-jährige Schauspieler David Ogden Stiers hat sich in einem Interview als schwul geoutet.

Der zweimal für einen Emmy nominierte Schauspieler sagte dem Blog gossip-boy.com, er fühle sich nun ein "wenig komfortabler", über sein Privatleben zu sprechen. Ja, er sei schwul, und "sehr stolz, so zu sein." In den letzten Jahren habe er sich aber aus ökonomischen Gründen noch nicht getraut, aus dem Schrank zu kommen. In den letzten Jahren hatte Ogden Stiers vor allem als Synchronsprecher für Zeichentrickfilme von Disney gearbeitet. Es habe in Hollywood in den früheren Jahren schon einen indirekten Druck gegeben, sich für Familienrollen nicht "unschmackhaft" zu machen, speziell bei wenig bekannten Schauspielern, sagte er im Interview. Das will er aber auch nicht als Kritik verstanden wissen: seine Ängste einem Coming-out seien zugleich selbst erfunden.

Bekannt wurde er vor allem durch die US-Serie "M*A*S*H", die im Ausland weitaus berühmter ist als in Deutschland. In der Serie, die auf dem gleichnamigen Kinofilm von Robert Altman basiert und von einem mobilen Feld-Lazarett der US Army während des Korea-Kriegs handelt, spielte er Major Charles Winchester. Zudem hatte er Gastrollen in den unterschiedlichsten US-Serien, darunter "Alf", "Matlock", "Ally McBeal" und zuletzt auch "Stargate Atlantis". (nb)