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Ein weiterer Umbruch in der schwulen Party-Szene NRWs: die seit zwei Jahrzehnten beliebte "Mandanzz"-Party fand am Samstag zum letzten Mal in der Essener Zeche Carl statt.

Da die Veranstalter die bisherige Location verlassen wollten und nach eigenen Angaben keine brauchbare in Essen fanden, findet die Party nun ab Juni in der Landeshauptstadt statt, im Stahlwerk an der Ronsdorfer Straße. Wie bisher an jedem zweiten Samstag im Monat sollen die Besucher dort zwei Tanzflächen erwarten: mit Mainstream in der Haupthalle sowie House und Techno in einer intimen Club-Atmosphäre, aufgelegt von den gleichen DJs wie vorher.

Im Stahlwerk hatte zeitweilig bereits die schwul-lesbische Partyreihe "schamlos" gastiert (die nun im "zakk" ein paar Meter weiter an jedem 5. Samstag im Monat stattfindet). Zusammen mit der "amitabha"-Party an jedem 3. Samstag, der "Pink Monkeys"-Party am Donnerstag und dem unregelmäßig stattfindenden "Gay Happening" hat die Landeshauptstadt damit einige Szenehighlights im Angebot - auch die Kneipenszene hat sich mit Anlaufpunkten wie dem Seitensprung oder Galapagoz entwickelt.

Die Adresse des Stahlwerk erinnert freilich auch an Scheitern: Wenige Meter entfernt endete zum Jahreswechsel die 30-jährige Geschichte des Homo-Zentrums Café Rosa Mond (queer.de berichtete). (nb/pm)



#1 Benedictus
  • 11.05.2009, 17:21h
  • Warum verlasst Ihr die Zeche Carl????

    Ja super, danke.

    Noch ein Event, was Essen verlässt, nachdem schon so viele Locations hier in Essen dicht gemacht haben. Die Mandanzz in der Zeche Carl war immer ein Magnet und wir Essener haben echt davon profitiert: Hachja, das gut besuchte Café Dax vor der Party, die überfüllte Phoenix Sauna nach der Party, die vielen Typen, die endlich mal einen Anlass hatten, nach Essen zu kommen und die man gleich nach Hause einladen und abschleppen konnte. Alles vorbei.

    *Heul*

    Das könnt ihr uns Essenern doch nicht antun. Ihr könnt doch nicht einfach Essen verlassen. Düsseldorf und Köln hat doch schon genug. Lasst uns im Ruhrgebiet doch auch noch was. Mein Gott, immer wird Essen nachgesagt, ne Provinz zu sein, aber wenn das so weitergeht, wird Essen bald zu nem Dorf. Und in einem Dorf will ich nicht leben.

    *schluchz*

    Ihr seid ja sooo gemein!
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#2 Liedel
  • 13.05.2009, 17:10h
  • Lang lang ists her...das war mal die erste schwule Party, die ich besucht habe. Selbst wenn ich schon länger in der Hauptstadt weile, ists doch etwas traurig das hier zu lesen... zudem ich das Tor3 eher in unangenehmer Erinnerung habe (1997 hatten die ein "Turnschuverbot", 2000 wusste zumindest bei den Türstehern angeblich niemand mehr davon... da wusste man in der Zeche Carl doch, woran man ist!) Liebe Essener, macht das beste draus. Aber solange es die Sauna gibt komm ich doch immer wieder gerne in eure Stadt.Was einem saunamäßig hier in Berlin so geboten wird ist ja bekanntlich eher ein Trauerspiel...
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#3 felixAnonym
  • 13.05.2009, 17:34h
  • Diese Idee ist totaler Blödsinn. Damit ist Mandanzz (früher: Mandance /Zeche Carl) mittelfristig zu Ende. Schade.
    Am Bericht finde ich außerdem schlecht, dass die Veranstalter nicht nach Gründen gefragt wurden. Gehört das nicht zu ordentlichem Jorunalismus? So was kennt man sonst nur von der Kölner Szene (mattei-medien-klüngel), wo man zum Beispiel bis heute nicht liest, warum Läden wie das "Barflo" geschlossen wurden ....
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