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  • 07. Oktober 2003, noch kein Kommentar

Washington US-Präsident George Bush hat eine Proklamation unterzeichnet, die eine geplante "Marriage Protection Week" unterstützt. Mehrere konservative Gruppen hatten die Woche zum Schutz der Ehe vom 12. bis 18. Oktober ausgerufen. Damit könne "sichergestellt werden, dass jedes Kind in einem sicheren und liebevollen Zuhause aufwächst", so die Begründung des Weißen Hauses. "Ich rufe alle Amerikaner auf, mir zu folgen, Unterstützung für die Institution Ehe mit all ihren Vorteilen für unser Volk, unsere Kultur und unsere Gesellschaft auszudrücken", so Bush. Homo-Organisationen kritisierten die Unterstützung scharf, zumal Bush eine Woche für gleichgeschlechtliche Paare nicht unterstützen wollte. Dass der Präsident "die Attacken extremistischer Gruppen auf schwule und lesbische Familien unterstützt" sei verwerflich, sagte Elizabeth Birtch, Chefin der Human Rights Campaign. Der Streit um die Homo-Ehe nimmt derweil schärfer Züge an: während einige Kirchen in den nächsten Wochen aus Protest gegen die Benachteiligung von Homo-Paaren keine heterosexuellen Ehen schließen, treffen sich in Dallas abtrünnige Bischöfe der Anglikanischen Kirche, die entsetzt über Homo-Ehen und Priester-Weihen für Schwule sind. Im US-Repräsentantenhaus wird eine Gesetzesvorlage vorbereitet, die Homo-Ehen in den Bundesstaaten verbieten soll, in Kalifornien wollen konservative Gruppen ein entsprechendes Volksbegehren durchführen. (nb)