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  • 25. Mai 2004, noch kein Kommentar

Mexiko-Stadt Ein schwuler Mordverdächtiger aus Texas ist in einem mexikanischen Gefängnis tot aufgefunden worden, nachdem er vor einem Monat Foltervorwürfe gegen Wärter erhoben hatte (queer.de berichtete). Der 23-jährige Mario Medina wurde mit 88 Messerstichen umgebracht. Das amerikanische Außenministerium verlangt nun Auskunft, wie Medina getötet werden konnte, obwohl die mexikanischen Behörden versichert hatten, dass er vom Rest der Gefängnisinsassen getrennt gewesen sei. Medina war vorgeworfen worden, Roberto Mora, einen Redakteur der Tageszeitung "El mañana", gemeinsam mit seinem Freund umgebracht zu haben. Grund: Eifersucht. Allerdings vermuten Moras Kollegen die Mörder eher unter Drogenbaronen und korrupten Regierungsbeamten, über die der Reporter berichtet hatte. Medina und sein Freund, der nach wie vor in mexikanischer Haft ist, hatten stets abgestritten, Mora je begegnet zu sein. Nach den Foltervorwürfen gegen Medina hatten zwei Beamte auf amerikanischen Druck hin eine Vorladung zu einer Gerichtsverhandlung erhalten, waren jedoch nicht zum Prozess erschienen. (dk)