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Das Repräsentantenhaus des US-Bundesstaates New York hat die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben mit deutlicher Mehrheit gebilligt.

89 Abgeordnete stimmten für den vom demokratischen Gouverneur David Paterson vorgelegten Entwurf, 52 lehnten ihn ab. Jetzt muss der Senat noch der Liberalisierung des Eherechts zustimmen. Hier ist der Ausgang bisher völlig unklar, da die Demokraten nur eine Stimme Mehrheit haben und mehrere Abgeordnete als Wackelkandidaten gelten. Senatspräsident Malcolm Smith spricht sich für die Öffnung der Ehe aus, will das Gesetz aber erst zur Abstimmung bringen lassen, wenn eine Mehrheit sicher ist.

Bereits im Juni 2007 hatte das Repräsentantenhaus der Homo-Ehe zugestimmt, damals mit 85 zu 61 Stimmen. Allerdings blockierten die Republikaner, die damals die Mehrheit im Senat innehatten, die Umsetzung.

"Wir setzen die Bürgerrechte durch", erklärte jetzt der schwule Abgeordnete Matthew Tittone nach der Entscheidung. "Ich will ja nicht erreichen, dass der Papst bei meiner großen schwulen Hochzeit dabei sein muss."

Gegner der Homo-Ehe argumentieren, dass die Ehe entwertet würde, wenn gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürften. Außerdem verböten die dominierenden Religionen die Einführung. "Die Frage für mich ist, was die Bibel und die Tora sagen", erklärte der demokratische Abgeordnete Dov Hikind, ein erbitterter Ehe-Gegner. "Es geht um Gott. Ich will das umsetzen, von dem ich glaube, dass es Gott gefällt." Hikind hatte bereits zuvor Homo-Beziehungen mit Inzest verglichen. (dk)



#1 gerdAnonym
  • 14.05.2009, 16:46h
  • Dov Hikind sollte dann endlich lernen, dass die Bibel und die Tora es nicht verbieten, denn es ist eine theologische Auslegungsfrage, wie die entsprechenden Textpassagen bewertet werden.

    Ansonsten eine schon mal vielversprechende Meldung aus dem Bundesstaat New York. Ich habe übrigens nebenbei gerade gelernt, dass das Repräsentantenhaus und der Senat von New York sich in Albany (!) befinden und nicht in New York City.
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#2 alexander
  • 14.05.2009, 17:05h
  • merkwürdig ? bis heute konnte keiner erklären warum die ehe abgewertet wird, wenn homosexuelle heiraten dürfen ?
    allein diese behauptung beinhaltet eine so menschenverachtende diskriminierung, dass es schlimmer nimmer geht !!!
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#3 gerdAnonym
  • 14.05.2009, 23:31h
  • Übrigens nach Iowa, Maine und Vermont in diesem Jahr hat es jetzt auch New Hampshire geschafft. Senat und Repräsentantenhaus in New Hamsphire haben die Eheöffnung gebilligt und der Gouverneur John Lynch hat erklärt, dass er das Gesetz unterzeichnen werde.

    Das freut mich dann für New Hampshire; bin mal gespannt, ob es der Senat in New York auch schafft.
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