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Nach dem erneuten Flop des deutschen Beitrages beim Eurovision Song Contest will der NDR offenbar mit Pro Sieben zusammenarbeiten, damit wieder "Germany, twelve points" ertönt.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll Entertainer Stefan Raab den Grand Prix wieder auf Vordermann bringen. Eine solche Zusammenarbeit zwischen öffentlich-rechtlichem und kommerziellem Fernsehen wäre kein Novum: 2004 durfte Raab mit Max Mutzke einen Kandidaten für die deutsche Vorausscheidung stellen. Dieser wurde zuvor in Raabs Sendung "TV Total" im Segment SSDSGPS ("Stefan sucht den Super-Grand-Prix-Star") ausgewählt. Mutzke gewann den Vorentscheid, wurde im Grand-Prix-Finale Achter und schaffte es bis auf Platz eins der deutschen Charts.

Diesmal schwebt Thomas Schreiber, dem ARD-Koordinator Unterhaltung, offenbar eine noch weitergehende Kooperation vor. Sie soll am Montag intern auf der Konferenz der Programmdirektoren beraten werden.

Raab nahm insgesamt drei Mal am Grand Prix teil: 1998 schrieb er für Guildo Horn den Titel "Guildo hat euch lieb" und belegte damit den siebten Platz. 2000 erreichte er als Sänger sogar den fünften Platz mit "Wadde hadde dudde da", bevor er 2004 Max Mutzke ins Rennen schickte.

Das Duo "Alex Swings Oscar Sings!" kam in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit dem Titel "Miss Kiss Kiss Bang" nur auf Platz 20 von 25 Teilnehmern. Der NDR hatte dem schwulen Sänger Oscar Loya noch die Burlesque-Tänzerin Dita von Teese an die Seite gestellt. Die nackte Haut konnte die Europäer aber offenbar nicht erwärmen, für Deutschland anzurufen.

Vor der Veranstaltung unterbanden die Behörden gewaltsam schwul-lesbische Demonstrationen zum CSD (queer.de berichtete). In der live ausgestrahlten Glitzer-Show waren diese Übergriffe indes kein Thema. (dk)



19 Kommentare

#1 alexander
  • 18.05.2009, 18:56h
  • man sollte sich lieber mal gedanken über die verantwortlichen in den öffentlichen sendeanstalten machen ???
    selbst die früher ansatzweise guten, engagierten 3. programme, sind fast alle zu "kuhfunksendern" verkommen.
    die seltsam "originellen" burlesknummern von herrn raab sind doch wirklich nicht sooo wichtig ?
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#2 porokusiAnonym
  • 18.05.2009, 19:35h
  • Nach den Ereignissen in Moskau würde ich es für angebracht halten hier nichts mehr über den grand prix zu schreiben.
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#3 Mister_Jackpot
  • 18.05.2009, 21:19h
  • Niemand kann den Grand Prix Für Deutschland "retten"! Das hat auch Alex C versucht oder die No Angels...alles daneben gegangen. Wir müssen einfach mal ne origenelle Numemr hinbekommen, die wieder zum ESC passt, aber dabei nicht wie bei Oscar aufgesetzt wirkt. Frankreich und England haben es vorgemacht wie es funktionieren kann. Dabei sollte man sich darauf besinnen, welche Musikstile traditionell gut produziert werden hierzulande. Vielleicht sollte man wirklich mal deutsche Rockmusik ala Silbermond schicken oder aber auch wirklich ne richtige Techno Nummer ala Scooter, denn auch hier sind die deutschen gut. Aber wenn eine Dance Nummer dann bitte nen richtigen Knaller. Auf jeden Fall dürfen wir nicht versuschen jemanden nachzumachen....vor allem diese Sex Show hat rein gar nichts gebracht..darin sind andere Länder einfach besser....ich denke Island mit dieser Balade habens z.B. richtig gemacht. Nur schade, dass wir weder nen Andrew Loyd Webber noch eine Patricia Kaas haben.....es geht ja darum das Ausland zu gewinnen. Vielleicht auch mal Duette mit ausländischen Stars (und damit meine ich wirkliche Stars) versuchen...das hat bei Aysel und Arash (indischer Superstar) super hingehauen dieses Jahr. Man könnte z.B. versuchen Tarkan für Deutschland zu gewinnen im Duett mit Sarah Kreuz (DSDS) oder Jeanette Biedermann.....ich finde man sollte da wirlich mal neue Wege gehen. Und vor allem KEIN Jazz mehr!!! Ob dagegen deutsche ehemalig internationale Stars wie Nena oder Sandra was reissen könnten wage ich zu bezeifeln....Patricia Kaas ist da schon ein anderes Kaliber...
    Aber alles in allem wirds niemals ein Patentrezept geben. Für den nächsten Vorentscheid sollten aber auf jeden Fall eine Jury und die Zuschauer beide 50:50 werten dürfen.
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#4 ChrischiAnonym
#5 gatopardo
  • 18.05.2009, 22:32h
  • Antwort auf #4 von Chrischi
  • Alle Achtung ! Wenn auch der Text etwas zu dramatisch erscheint, so geht die Melodie total unter die Haut ! Und man sieht wieder einmal, dass die deutsche Sprache ihren Platz auf der europäischen Bühne behalten sollte.
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#6 AxelBerlinAnonym
  • 18.05.2009, 23:10h
  • Antwort auf #5 von gatopardo
  • ach madridEU, du bist wieder gönnerhaft. rettest die sprache des deutschen volkes, empfiehlst sie auf europäischen bühnen.
    welche sprache, wenn nicht deutsch, sollen die deutschen sprechen, um ihre gefühle, ihre gedanken und ihre identität auszudrücken.
    wenn die sprache eines volkes stirbt, stirbt seine kultur.
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#7 gatopardo
  • 19.05.2009, 07:44h
  • Antwort auf #6 von AxelBerlin
  • Dann müsstest Du mit mir einer Meinung sein, dass bei einem europäischen Gesangswettbewerb nur die Sprache des jeweiligen Landes erlaubt sein sollte, statt überall nur noch auf Englisch zu singen. Nur darum ging es mir !
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#8 AxelBerlin Anonym
#9 ChrischiAnonym
#10 gatopardo
  • 19.05.2009, 10:11h
  • Antwort auf #8 von AxelBerlin
  • Hatte schon die Befürchtung, dass Du auf Konfrontationskurs gehst. Die englische Sprache ist meiner Ansicht dazu da, uns in Europa mit seinen unzähligen nationalen Sprachen zu verständigen. Wenn es aber um die Darstellung der eigenen Kultur mit all ihren Eigenheiten geht, wird die Identität doch durch eine fremde Sprache stark geschmälert.
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