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Eine katholische Privatschule aus Omaha (US-Bundesstaat Nebraska) hat eine achtjährige Transsexuelle suspendiert, weil sie in Mädchenkleidern im Unterricht erschienen war.

Das Kind hat sich, obwohl es als Junge aufgezogen worden war, stets als Mädchen identifiziert, erklärten ihre Eltern gegenüber dem Lokalsender WPTZ. Ihre Mutter sagte, ihr "Sohn" habe seit seinem vierten Lebensjahr stets darauf hingewiesen, dass er ein Mädchen sei. "Es ist, als ob man gefangen ist und nicht raus kann", wird das Kind zitiert, dessen Identität geheim gehalten wird.

Die Mutter, eine überzeugte Katholikin, erklärte: "Eines Abends hat sie gesagt: ‚Jedes Mal, wenn ich ins Bett gehe, bete ich, dass mein Inneres so ist wie mein Äußeres. Aber dieser Wunsch geht nie in Erfüllung". Die Eltern erlaubten ihrer Tochter deshalb, in Mädchenkleidern zur Schule zu gehen und Nagellack zu tragen.

Die Schulleitung der St. Wenceslaus School entzog dem Kind daraufhin die Erlaubnis, am Unterricht teilzunehmen: "Das Kind kann gerne kommen, aber es ist nicht akzeptabel, das Geschlecht des Kindes zu ändern", erklärte Rektor Joseph Taphorn, ein katholischer Priester. Die Ärzte des Mädchens gehen allerdings davon aus, dass sie psychologischen Schaden nehmen könnte, wenn sie weiter in die Rolle als Junge gezwungen wird.

Im nächsten Schuljahr wird das Mädchen daher auf eine öffentliche Schule gehen. Dort darf sie mit ihrem weiblichen Vornamen am Unterricht teilnehmen. (dk)



#1 XDAAnonym
  • 20.05.2009, 19:45h
  • Ich frage mich sowieso, warum die Eltern das Kind auf eine kath. Privatschule senden. Das schließt sich ja gänzlich aus und schadet dem Kind in seiner Entwicklung.
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#2 KameliendameEhemaliges Profil
  • 22.05.2009, 01:32h
  • Ich finds toll und mutig das die 8-jährige angefangen hat so zu leben wie sie sich fühlt.
    Und dann kommen diese Drecks-Lehrer und fallen ihr dermaßen in den Rücken.
    Eine Schande ist das...
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