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Der anstrengende Weg, erwachsen zu werden: Moritz Sturms moderner Coming-out-Roman "Vorstadtjunge"

Von Carsten Weidemann

Romane, in denen schwule Jugendliche im Mittelpunkt stehen, müssen nicht immer tragisch sein. Dies belegt Moritz Sturms Debüt-Veröffentlichung "Vorstadtjunge" eindrucksvoll: Hauptfigur Marc, 17-jähriger Schüler eines Hamburger Elitegymnasiums, ist nicht auf den Mund gefallen. Auf seinen Streifzügen durch die Hafenstadt bekommt er dank seines guten Aussehens eindeutige Angebote von Männern und Frauen.

Doch Marc sucht sich seine Partner lieber selber aus. So lernt er den russischen Geiger Petja kennen und ist fasziniert von ihm, beginnt aber gleichzeitig ein Verhältnis mit dem attraktiven Journalisten Lukas. Zum ersten Mal ist Marc verknallt, wird damit aber auch verletzlich. Die Konflikte lassen nicht auf sich warten. Doch wozu gibt es Freunde?

Moritz Sturms Roman "Vorstadtjunge" liest sich geistreich, bitter und ungeheuer lustig. Das Buch ist das gelungene Portrait eines frühreifen und schlagfertigen Teenagers auf dem Weg zum Erwachsensein.

Der Autor studierte zunächst Germanistik und Philosophie, wechselte dann zur Medizin und arbeitet heute als Arzt in eigener Praxis in Hamburg.

Moritz Sturm: Vorstadtjunge, Roman, 196 Seiten, Broschur, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2009, 14,95 €



#1 MaximoEhemaliges Profil
  • 23.05.2009, 20:38h
  • Sorry, seit wann ist ein 17 Jahre ALTER Knabe frühreif ?? Das fängt doch schon Jahre vorher an. Jedenfalls im realen Leben - nicht in den Köpfen des Jugendschutzes usw...

    Gruß Maximo
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#2 nederlandAnonym
#3 BerlinerAnonym
  • 24.05.2009, 22:11h
  • Antwort auf #2 von nederland
  • 21? Ach so, das ist noch die momentane Situation. Demnächst, wenn es so weitergeht, erst mit 25. Und vor 30 nicht rauchen und keine Cola trinken. Alles mit freundlicher Unterstützung jener Partei, die bei vielen unserer Schwestern noch immer so beliebt ist - als würden die Grünen nicht mittlerweile vor allem von alten Muttis beherrscht, neben einigen Altministern und jungen Karrieristen, die seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr an ihrer Parteikarriere arbeiten.
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#4 gaybocholtEhemaliges Profil
  • 25.05.2009, 05:51h
  • Antwort auf #3 von Berlin_
  • ochm naja, das diese partei bei den schwuppen immernoch beliebt ist wundert mich nicht - denn die haben ja so einen tolle wirtschaftskompetenz - was man derzeit sehr gut beobachten kann
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#5 LeseratteAnonym
  • 28.05.2009, 15:18h
  • Leute, lest das Buch erstmal:
    Er ist doch nicht frühreif, weil er schwul ist....

    Er ist frühreif, weil er mit einer über 40-jährigen Frau schläft, wie in dem Roman, weil er den Jungs seines Alters geistestechnisch weit voraus ist, also weil er insgesamt weiter ist, als ein siebzehnjähriger seines Alters.

    Das Buch ist übrigens gut! Also: Erst lesen, dann urteilen, Jungs ;-)
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