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  • 25. Mai 2009, noch kein Kommentar

In seinem ersten Bildband "Watermark" kombiniert der US-Fotograf Mark Jenkins Wasser und muskelgestählte Männerkörper auf ungemein erotische Weise

Von Carsten Weidemann

Mark Jenkins beherrscht das Spiel von Licht und Schatten zur Modellierung des männlichen Körpers meisterhaft, den Betrachter erwartet sauber und perfekt inszenierte S/W-Fotografie. Jenkins lässt das Element Wasser stilbildend einfließen und verbindet es mit der Sinnlichkeit seiner Models und der Makellosigkeit der muskelgestählten Männerkörper. Das macht den 96-seitigen Bildband "Watermark" zu einem erfrischend erotischen Erlebnis, das seinesgleichen sucht.

Jenkins fotografiert klassische Akte, die die männliche Form in den Mittelpunkt rücken: trainierte Körper mit einer kraftvollen und sinnlichen Ausstrahlung auf eleganten Duoton-Fotografien. Die Aufnahmen folgen einem ganz eigenen Rhythmus und strahlen eine unwiderstehliche Erotik aus, die vieles nur erahnen lässt und niemals aufdringlich wirkt. Jenkins' Modelle sind größtenteils noch unbekannte Gesichter, die er jedoch mit Bedacht und einem Gespür für maskuline Ausstrahlung und offensive Erotik ausgewählt hat.

Mark Jenkins wurde 1960 in Philadelphia geboren und lebt und arbeitet heute in San Francisco. Seit 2005 sorgt er in den Vereinigten Staaten mit seinen Ausstellungen immer wieder für Furore. "Watermark" ist Jenkins allererste Buchveröffentlichung. Sein Auge für meisterhafte Bildkomposition und plastische Lichtarbeit verleitete jedoch bereits zahlreiche Sammler und Kritiker zu Vergleichen mit Robert Mapplethorpe.

Mark Jenkins: Watermark, Fotobuch, 96 Seiten, Duotone, Hardcover 17,5 x 24,5 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2009, 24,95 €

Galerie:
Mark Jenkins: Watermark
5 Bilder