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Die amerikanische Botschaft in Bagdad hält am Freitag eine "Gay Pride Party" ab – derweil erkennt Außenministerin Hillary Clinton die Lebenspartner von gleichgeschlechtlichen Diplomaten an und gewährt ihnen Leistungen wie eine Krankenversicherung oder eine Notevakuierung.

Wie die "Washington Post" berichtet, lud die Botschaft schwul-lesbische Mitarbeiter zu der Veranstaltung in die Botschaftskneipe in Bagdad ein. Auf der Einladung heißt es: "Schmeißt euch in Fummel oder verkleidet euch als Schwulenidol. Jeder ist willkommen". Dabei gibt es Preise für die beste Verkleidung sowie die beste Playback-Performanche.

Ein Sprecher der Botschaft erklärte, dass dieses Event auf Eigeninitiative der Mitarbeiter ins Leben gerufen wurde: "Weil es in Bagdad wenige Orte gibt, an denen man sich treffen kann, erlaubt die Botschaft Gruppen, ihre Vergnügungseinrichtungen zu nutzen – und zwar in der Reihenfolge der Anmeldungen".

Im Irak werden Schwule von schiitischen Milizen verfolgt und ermordet, berichten irakische Homo-Aktivisten. Sogar die Regierung soll Männer wegen ihrer Homosexualität hinrichten lassen (queer.de berichtete). Arabische Medien berichten von brutalen Foltermethoden, mit denen Islamisten Schwule und Transsexuelle töten (queer.de berichtete).

Das US-Außenministerium will zudem US-Diplomaten in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung gleich behandeln wie Verheiratete. Wie die "New York Times" berichtet, hofft Außenministerin Clinton mit dieser Änderung, mehr Bewerber für den Dienst im Ausland zu begeistern. Außerdem sei es "das Richtige, gleich- und verschiedengeschlechtliche Paare gleich zu behandeln", so Clinton.

Derzeit werden gleichgeschlechtliche Partner von Diplomaten bei einer Notevakuierung offiziell nicht berücksichtigt, weil kein direktes Verwandtschaftsverhältnis mit dem Diplomaten bestünde, schreibt die "Times". (dk)



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#1 anonymusAnonym
  • 25.05.2009, 21:50h
  • In Bagdad gibt es eine "Kneipe"?
    wie darf man das verstehen? Ist die auf´m Botschaftsgelände? Sind doch alles Moslems die den Alkohol scheuen wie der Teufel das Weihwasser - offiziell natürlich ...
    Wenn diese Kneipe draussen in der Stadt wäre, müsste man diesen Aufruf von Hillary als Aufruf zum kollektiven Selbstmord verstehen
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#2 XDAAnonym
  • 26.05.2009, 00:51h
  • Antwort auf #1 von anonymus
  • Es steht doch eindeutig drin, dass es auf dem US-Botschaftsgelände (also auf US-Territorium) in Bagdad stattfindet. Ein CSD der US-Amerikaner in einer Kneipe in Bagdad wäre wohl mehr als töricht.
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#3 XDAAnonym
  • 26.05.2009, 09:35h
  • Antwort auf #2 von XDA
  • Ich muss mich berichtigen. Das Botschaftsgelände wird generell nicht mehr als exterritoriales Gebiet des Senderstaates angesehen, sondern da dass Territorium des Gastlandes als unverletztlich gilt, lediglich als unverletzlicher Raum ohne Zwangsmaßnahmen gegen den Sendestaat.
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