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Chris Engen, Star der erfolgreichsten US-Seifenoper "Schatten der Leidenschaft" ("The Young and the Restless"), sollte einen Mann küssen – und rannte erbost vom Set. Die Produzenten haben bereits einen homofreundlicheren Ersatz für den Kussphobiker gefunden.

Nach Berichten von US-Starmagazinen verließ Engen die Produktion, weil er seinen Schauspielerkollegen Yani Gellman küssen sollte. Wie der "Suds Report" meldet, war der 29-Jährige dagegen, dass seine Figur Adam Wilson schwul werden sollte. "Er wollte auch nicht, dass seine Figur eine dunklere Seite bekommt", heißt es im "Suds Report". "Er hat sich oft krank gemeldet und bei Konferenzen stets Desinteresse signalisiert".

Die Produzenten von "Schatten der Leidenschaft" erwägen nun juristische Schritte gegen Engen. Er war erst Anfang des Jahres zu der Serie gestoßen und hat einen gültigen Zweijahresvertrag.

Youtube | Heterosexueller Ausschnitt aus "The Young and the Restless" mit Chris Engen

Wie in Soaps üblich, wird seine Figur durch einen anderen Schauspieler einfach ersetzt: Michael Muhney ("Veronica Mars") wird ab Mitte Juni als Adam Wilson im US-Network CBS zu sehen sein.

Anders als in Deutschland wenden sich Seifenopern eher an Hausfrauen als an Jugendliche und werden seit Jahrzehnten meist am frühen Nachmittag ausgestrahlt. Hier drehen sich die Geschichten um sehr reiche, aber moralisch fragliche Figuren, die viele Scheidungen und Korruptionsaffären durchmachen. Seit Anfang der 1980er Jahre sind auch schwule oder lesbische Figuren in Soaps aktiv und werden meist in positivem Licht dargestellt.

"Schatten der Leidenschaft" läuft bereits seit 1973 im US-Fernsehen – und bringt es inzwischen auf rund 9.200 Folgen. Seit 1988 hat "Y&R" die höchsten Einschaltquoten aller Soaps. Schärfster Konkurrent ist "Reich und schön" ("The Bold and the Beautiful"). (dk)



#1 alexander
  • 25.05.2009, 19:16h
  • man sollte einfach auch für diese "hausfrauengenesungsserien" schauspieler nehmen, die brauchen auch in amiland immer gage, anstatt diese ohnehin behinderten "menschendarsteller" !
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#2 xyAnonym
  • 25.05.2009, 21:07h
  • Ich würde es ja dem Engen, Chris wünschen, nach einer Zwischenstation im Dinner Theatre möge er seine Karriere an einer Tankstelle oder Supermarktkasse fortsetzen. Aber wenn er es nicht ganz dumm anstellt, kriegt er bestimmt bald reihenweise Rollen in fundamentalchristlichen Propagandanproduktionen. Man braucht sich ja nur den Rechten für ihr Reklamegeschrei anzudienen - siehe Fräulein Kalifornien.
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#3 XDAAnonym
  • 26.05.2009, 10:44h
  • Wenn "Reich und Schön" der größte Konkurrent der Serie ist, dann ist sie sowas von langweilig garantiert ... Aber ist doch seine Entscheidung, finde es konsequent, dass er rausgeflogen ist. Der Typ hat ein Problem, da er seine Rollenidendität nicht von seiner eigenen trennen kann; was ein Schauspieler eigentlich können sollte.
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#4 Maske
  • 26.05.2009, 13:53h
  • Vieleicht hat er Angst das Schwulsein ansteckend ist und ein Kuss das auslöst oder seine unterbewussten Wünsche damit geweckt werden.
    ..wär ja nicht schlecht..
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.05.2009, 14:51h
  • Chris Engen hat sich unprofessionell verhalten und hätte den Produzenten schon vor Unterzeichnung des Vertrages mitteilen sollen, daß er in der Serie keinen Schwulen spielen will. Dann hätte die Rolle gleich ein anderer bekommen. Chris Engen sollte als Schauspieler besser in Spielfilmen und nicht in Serien mitspielen. Würde es eine Auszeichnung für Homophobie geben, er wäre der erste Titelträger.
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#6 ChrischiAnonym
  • 26.05.2009, 15:08h
  • "Mit Frauen hat Schauspieler Engen dagegen keine Probleme..."

    Das ist so ein Satz wie:

    "Der Mensch benötigt zum Überleben täglich Nahrung und Wasser."
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#7 SchischiAnonym
  • 26.05.2009, 19:07h
  • Antwort auf #6 von Chrischi
  • Halt' endlich dein dummes, zwangsheterosexuelles Maul! Wie lange müssen wir uns als SCHWULE Männer hier eigentlich noch von jemandem wie dir beleidigen lassen??? Ich habe von dir noch keinen einzigen inhaltsbezogenen Beitrag gelesen. Schreib es dir hinter die Ohren: Schwule Männer sind nicht weniger Menschen als alle anderen auch - und zwar bekanntermaßen solche, die auf das Maskuline stehen, ob das deiner aufs Feminine fixierten "Männlichkeits"vorstellung in den Kram passt oder nicht!
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